Mediographie 1: Bücher, Broschüren und Zeitschriften
Die Anfrage einer amerikanischen Besucherin meiner Seiten brachte mich auf die Idee, eine Liste der mir bekannten Veröffentlichungen im Umfeld der HEIMAT-Trilogie in chronologischer Ordnung zusammen zu stellen. Die meisten der Veröffentlichungen sind leider längst vergriffen, aber zuweilen antiquarisch erhältlich.
Für ergänzende Hinweise, insbesondere auf nicht publikationspflichtige wissenschaftliche Arbeiten (z. B. Magister-, Diplom- oder Examensarbeiten), bin ich stets dankbar.
Beachten Sie außerdem meine Liste von Presseartikeln zu HEIMAT und DIE ZWEITE HEIMAT sowie die Links zu den Pressartikeln und Kritiken über HEIMAT 3.
| Titel Kommentar |
Bezugsquelle |
Klaus Eder und Alexander
Kluge: Ulmer Dramaturgien. Reibungsverluste. Stichwort: Bestandsaufnahme
[Arbeitshefte Film 2/3]. Mit Beiträgen von Günther Hörmann, Reinhard Kahn,
Michael Leiner, Maximiliane Mainka, Wilfried Reinke, Edgar Reitz und Peter
Schubert, München/Wien (Hanser Verlag) 1980, ISBN 3446130098Ein Buch, dessen Lektüre einen informativen Einblick in die Grundsätze und Ziele der Vertreter des "Jungen Deutschen Films" gibt. (Abb.: privat) |
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Edgar
Reitz: Liebe zum Kino. Utopien und Gedanken zum Autorenfilm 1962-1983, Köln
(Verlag Köln 78)
1983,
ISBN
3-88526-605-9,
220 S.; Eine Sammlung von Texten von Edgar Reitz zum Autorenfilm, Dokumente
seines "unzerstörbaren Glaubens an die Filmkunst" (so E. R. in der
Vorbemerkung dieses Bandes), beginnend mit der Zeit des Oberhausener
Manifests 1962 bis zur Produktion von HEIMAT Anfang der achtziger Jahre.
Etwa 80 Seiten dieses Bandes entstammen dem Produktionstagebuch von HEIMAT.(Abb.: privat) |
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Der Spiegel. 38. Jahrgang, Nr.
40 vom 1. Oktober 1984. Titel: Sehnsucht nach Heimat. Hamburg (Spiegel-Verlag), 1984,
S. 252-263Es kommt eher selten vor, dass der SPIEGEL einem Film - zumal einem deutschen - eine Titelstory widmet. In dieser Ausgabe wird das Projekt "Heimat" analysiert und gewürdigt. Besonders interessant: 2 Seiten mit dem Titel "Willkommen in Hollyroth - Augenschein in den 'Heimat'-Dörfern des Hunsrück". Dazu sagte mir (der inzwischen leider verstorbene) Rudi Molz einmal: "Die vom Spiegel, dat wohre die Schlimmste!". (Abb.: privat) Weiterer SPIEGEL-Artikel zu "Heimat": Nr. 37/1984, S. 199-201 |
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ARD (Hrsg.):
ARD Fernsehspiel Juli Aug Sept 1984, Köln 1984Dieses ARD-Programmbuch enthält auf S. 18-39 eine ausführliche Vorankündigung zu Heimat einschließlich reich illustrierter Inhaltsangaben aller Folgen, einer Biografie von Maria, Auszüge aus dem Produktionstagebuch sowie eine Abhandlung über die Geschichte des Hunsrück aus der Feder von Wolfram Wagner (t), seinerzeit Leiter der Laienspielgruppe Kirchberg und Darsteller des Mäthes-Pat. (Abb.: privat) |
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Edgar Reitz,
Peter Steinbach: Heimat. Eine deutsche Chronik, Nördlingen (Greno); von
diesem Buch gibt es zwei
Ausgaben: geb. 1985, ISBN 392156820X, und PB 1988, ISBN 3891908997.je 607 S.; das originale Drehbuch zum Film, es enthält die ursprüngliche Fassung, die im Vorfeld und während der Dreharbeiten teilweise deutlich verändert wurde. So wurde etwa in der endgültigen Fassung des Films z. B. von einer durchgängigen Rahmenhandlung mit Rückblenden (vergleichbar mit Film 11) abgesehen, die Lautzenhausener Prostituierten (vgl. ebenfalls Film 11) spielen (glücklicherweise, wie ich persönlich meine) keine so bedeutende Rolle etc. Auf der Homepage der erfilm ist ein - allerdings im Detail längst nicht so liebevoll geschriebenes und z. T. leicht fehlerhaftes - Script der wirklichen Filmfassung abrufbar. Eine ergänzte und korrigierte Fassung finden Sie hier. (Abb.: privat) |
Antiquariat |
Edgar Reitz:
Heimat. Eine Chronik in Bildern, München/Luzern (Bucher) 1985, ISBN
3765804878 - hier gibt es unter der gleichen ISBN offenbar zwei
verschieden ausgestattete Ausgaben. Mir ist eine Ausgabe mit blauem Leinenrücken im illustrierten
Schuber und eine andere Ausgabe mit weißem Papierrücken (ohne
Schuber) bekannt.176 S., geb.; äußerst liebevoll und aufwändig gestalteter Bildband zum Film, der die Charaktere und Geschichten anhand von Originalbildern aus dem Film und kurzen, sehr einfühlsam von Edgar Reitz persönlich geschriebenen Kommentaren zum Leben erweckt. (Abb. (=Schuber): privat) |
Antiquariat |
Horst Schäfer:
Respekt vor den Dingen. Der lange Weg des Edgar Reitz, in: Walter Schobert
und Horst Schäfer (Hrsg.): Fischer Film Almanach 1985. Filme, Festivals,
Tendenzen, Frankfurt/Main (Fischer Taschenbuch Verlag) 1985, ISBN
3596244560, S. 239-254.Eine kompakte und aspektreiche Übersicht mit vielen Informationen zum Film, z. B. ein Rückblick über Edgar Reitz' Werdegang, Team und Sendetermine, Inhalte, einem Kommentar von Joachim von Mengershausen (Redakteur von HEIMAT beim WDR), Pressestimmen, Zuschauerzahlen etc. sowie einer Sammlung von Stimmen aus dem Hunsrück, zusammen gestellt von Wolfram Wagner (t), seinerzeit Leiter der Laienspielgruppe Kirchberg und Darsteller des Mäthes-Pat. (Abb.: privat) |
Antiquariat |
WDR-Pressestelle
(Hrsg.): HEIMAT überall..., Köln 198570-seitige Zusammenstellung der internationalen Presseberichte zu HEIMAT (Abb.: privat) |
? |
Anton Kaes:
Deutschlandbilder. Die Wiederkehr der Geschichte als Film, München (Edition
Text & Kritik) 1987, ISBN 3883772607PB, 267 S., Kommentar folgt. (Abb.: privat) |
Verlag, 18 € |
Joachim Schmitt-Sasse: "In
die Küch' zu Vadter und Mutter". Edgar Reitz' Geschichten aus den
Hunsrückdörfern, in: Augenblick (Marburger Hefte zur Medienwissenschaft,
Heft 5). Heimat, Marburg 1988, ISSN 0179-255, S. 92-112Der Autor versucht anhand einer Beschreibung der Geschichten aus den Hunsrückdörfern "einen Begriff von Heimat zu skizzieren, der vielleicht in die Produktion von Heimat einging, als auch das Zwiespältige aufzuzeigen, das diesem Begriff in seiner filmischen Gestalt und im Kontext der Diskussionen zu Beginn der achtziger Jahre innewohnt". (ebd., S. 92) (Abb.: privat) |
Erhältlich für 2,80 € beim Institut für Neuere deutsche Literatur der Univ. Marburg, Kontaktperson: Prof. Dr. Günter Giesenfeld |
Hans Kobialka:
Woppenroth. Ein Grenzort mitten in der Welt, hrsg. von der Ortsgemeinde
Woppenroth, o. O., o. J.471 S., Die äußerst interessant geschriebene und reich illustrierte Ortschronik von Woppenroth, dem Ort, der Wiege und Hauptschauplatz von HEIMAT war. Den Arbeiten von Edgar Reitz in und um Woppenroth ist ein eigenes Kapitel gewidmet: "Woppenroth - Das Filmdorf Schabbach" (S. 445-466). (Abb.: privat) |
Das Buch ist beim Ortsbürgermeister von Woppenroth zum Preis von 18 € erhältlich. |
![]() Dieses Buch ist in weiten Teilen, insbesondere in Bezug auf das Kapitel über HEIMAT, eine ergänzte und überarbeitete Übersetzung des o. g. Buchs Deutschlandbilder. Einen guten Eindruck von diesem Werk kann man sich bei amazon.com (Funktion "search inside") verschaffen. (Abb.: alibris.com) |
int.
Buchhandel 18,50 $ |
Reinhold Rauh:
Edgar Reitz. Film als Heimat, München (Heyne Filmbibliothek) 1993, ISBN
3453069110 303 S., Pb.; umfangreiches Sachbuch über Edgar Reitz, seinen persönlichen Werdegang und seine filmische Karriere, angefangen von seiner Jugend im Hunsrück bis hin zu DIE ZWEITE HEIMAT. Mit ausführlichen Inhaltsangaben zu HEIMAT und DIE ZWEITE HEIMAT, über 300 Fotos sowie einem Interview mit Reitz. (Abb.: privat) |
Antiquariat |
![]() Edgar Reitz:
Drehort Heimat. Arbeitsnotizen und Zukunftsentwürfe, Frankfurt/Main
(Verlag der Autoren) 1993, ISBN 3886611434296 S., Pb.; mit zahlr. Abb., Filmographie u. umfangreicher Bibliographie. Edgar Reitz persönliches Resumée zu HEIMAT und DIE ZWEITE HEIMAT. Mit vielen Geschichten hinter den Geschichten, Produktionstagebuchauszügen usw. (Abb.: privat)
Am 12.12.2004 erschien
eine aktualisierte Neuauflage dieses Buches. Im Unterschied zur
ersten Auflage sind auch mehrere Texte und Bilder über HEIMAT 3 enthalten.
Das Buch wird eine neue ISBN erhalten: 3886612724. 335 Seiten, ca. 50
s/w-Fotos, Format (neu): 20,5 x 13,5 cm, Preis: 26 €. |
bzw. Buchhandel |
WDR (Hrsg.): Die
Zweite Heimat. Chronik einer Jugend von Edgar Reitz, Köln 199339 S.; Presse-Informationsheft des WDR zum Film, mit kurzen Inhaltsangaben der einzelnen Teile, Porträts der Schauspieler/innen und einem Interview mit Edgar Reitz (Abb.: privat) |
download (pdf, 2.09 MB), mit freundlicher Genehmigung des WDR, bereitgestellt von Georg Spörlein |
Edgar Reitz: Die
Zweite Heimat. Chronik einer Jugend in 13 Büchern, München (Goldmann)
1993, ISBN 34423046601019 S., geb.; Drehbuch zum zweiten Teil, illustriert mit den Bildern aus dem Film. (Abb.: privat) |
Antiquariat |
Edgar Reitz, Kino. Ein
Gespräch mit Heinrich Klotz und Lothar Spree. Schriftenreihe der Staatlichen
Hochschule für Gestaltung Karlsruhe Band 3, Stuttgart 1994, ISBN
389322650863 S.; in diesem Gespräch geht es vor allem um die Entwicklung des Mediums Film und seinen heutigen Stellenwert angesichts der Entwicklung im Bereich der so genannten "Neuen Medien". (Abb.: privat) |
Antiquariat |
Edgar Reitz: Bilder in
Bewegung - Essays. Gespräche zum Kino, Reinbek 1995, ISBN 3499199971335 S.; Edgar Reitz hat auf Initiative des British Film Institute die hundertjährige Geschichte des Films in Deutschland dargestellt und dafür prominente Deutsche Filmemacher - Regisseure, Produzenten und Schauspieler - interviewt. (...) Entstanden ist so eine Filmgeschichte der besonderen Art: 'Eine äußerst lohnende Reise in die komplexe Welt deutscher Bilder, ein Loblied auf den Autorenfilm, eine spannende Collage nationaler Filmkunst' (Frankfurter Rundschau)" (Umschlagtext) (Abb.: privat) |
Antiquariat |
Lena Scholz: Die
Konstruktion von Geschichte in Edgar Reitz' Zweiter Heimat, MUK 105/105, Siegen 1996,
ISSN 0721-3271Magisterarbeit am Fachbereich 3: Sprach- und Literaturwissenschaft der Uni-GH Siegen, 105 Seiten; eine interessante, gründlich recherchierte Studie auf gutem wissenschaftlichem Niveau. (Abb.: privat) |
Uni
Siegen 3 € + VK |
Edgar Reitz: Die Zukunft
des Kinos im digitalen Zeitalter, in: Thomas Elsaesser, Jean-Francois
Lyotard und Edgar Reitz: Der zweite Atem des Kinos, hrsg. von Andreas Rost,
Frankfurt am Main (Verlag der Autoren) 1996, S. 115-157, ISBN 388661168X,
S. 115-157Essay über den Wandel des Kinos vor dem Hintergrund des technischen Wandels und des Wandels der Sehgewohnheiten des Publikums, enthält Szenenfotos aus seinen frühen Kurzfilmen Kommunikation (1961) und Geschwindigkeit (1962). (Abb.: privat) |
Antiquariat |
Werner Barg: Erzählkino
und Autorenfilm. Zur Theorie und Praxis filmischen Erzählens bei Alexander
Kluge und Edgar Reitz, München (Fink) 1996, ISBN 3770530012Auf 502 S. gekürzte Fassung der gleichnamigen Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades an der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Eine sehr tiefgehende aber doch stets interessante Untersuchung, die sehr aufschlussreich in Bezug auf das Konzept filmischen Erzählens zweier wesentlicher Vertreter des "Neuen deutschen Films" ist. (Abb.: privat) |
Verlag, 68 € |
| LiteraturBüro Mainz e. V. (Hrsg.): Heimat - Die Zweite Heimat. Eine Dokumentation der Heimat-Projekte 1995 und 1997 des LiteraturBüro Mainz e.V., Mainz 1997, ISBN 3930559390 , 47 S. | ??? |
![]() Eine ausführliche Rezension dieses Bandes von Hans Krah auf hohem wissenschaftlichen Niveau finden sie hier. |
int.
Buchhandel 49,95 $ |
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Review by Angela Skrimshire, April 2008 (pdf, 24 kB) |
Verlag, 48,30 € |
| Michael Kaiser:
Filmische Geschichts-Chroniken im Neuen Deutschen Film. Die Heimat-Reihen
von Edgar Reitz und ihre Bedeutung für das deutsche Fernsehen, Januar
2001 Dissertation im Fach Literaturwissenschaft an der Universität Osnabrück, 443 Seiten |
download (pdf, 1,4 MB) |
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129 p., documentaryof the english mailinglist-discussion on HEIMAT, with introductions by Ivan Mansley. |
download (pdf, 504 KB) |
Gundolf Hartlieb: In
diesem Ozean von Erinnerung. Edgar Reitz' Filmroman Heimat - ein
Fernsehereignis und seine Kontexte, MUK 153/154, Siegen 2004, ISSN 0721-3271105 S.; Magisterarbeit am Fachbereich 3: Sprach- und Literaturwissenschaft der Uni-GH Siegen. Eine Arbeit, die mich beeindruckt und begeistert hat. Im Zentrum der sehr präzisen, fundierten und gründlich recherchierten Analyse Gundolf Hartliebs steht der Reitzsche "Umgang mit Erinnerung und das dazugehörige Erzählkonzept im Sinne einer Geschichtsschreibung von unten." (ebd., S. 104), der Anhand der Filme 4 und 11 verdeutlicht und belegt wird. Eingerahmt wird dieser zentrale Aspekt einerseits von einem gründlichen Diskurs zum Begriff Heimat, der insbesondere vor dem Hintergrund der Geschichte des deutschen Heimatfilms stattfindet, sowie andererseits von einer ebenso gründlichen wie souveränen Darlegung des Presse- und Zuschauerechos infolge der Ausstrahlung von HEIMAT. Mich hat an dieser Arbeit besonders die Gründlichkeit der Recherche und die sprachliche Gewandtheit des Autors fasziniert, aber auch sein Mut, explizite selbstständige Bewertungen nicht zu scheuen. Jedem, der sich intensiver mit HEIMAT beschäftigen möchte, sei dieses Werk wärmstens empfohlen. (Abb.: privat) |
Uni
Siegen 3 € + VK |
![]() Hunsrück Touristik GmbH
(Hrsg.): Wege in die HEIMAT. Filmreise vom Hunsrück zum Rhein, Deuselbach
2004 bzw. 200924 S.; eine sehr liebevoll und kompetent gestaltete Broschüre mit Informationen zu den wichtigsten Drehorten von HEIMAT und HEIMAT 3. (Abb.: links 1. Auflage 2004, privat, rechts 2. Auflage 2009, hunsruecktouristik.de) |
derzeit in Überarbeitung, leider nicht mehr als Download verfügbar |
Erstes Deutsches
Fernsehen, Presse und Information (Hrsg.): HEIMAT 3. Chronik einer
Zeitenwende, München 200474 S., Presse-Informationsheft der ARD, verausgabt anlässlich der Deutschlandpremiere von HEIMAT 3. (Abb.: privat) |
download (pdf, 1.7 MB), mit freundlicher Genehmigung der ARD-Presse und Information |
![]() Edgar Reitz: Heimat 3.
Chronik einer Zeitenwende, München (Knaus) 2004,
ISBN 3813502481.Der Bertelsmann-Club bietet seinen Mitgliedern eine Lizenzausgabe mit verändertem Cover zum Preis von 18,95 Euro an (Buchnummer 010852). "(...) Außerdem schreibe ich das Buch zum Film, das pünktlich zur Premiere im Knaus-Verlag (Bertelsmann-Randomhouse) erscheinen wird. Es ist mehr noch als das Buch zu HEIMAT 2, eine literarische Nacherzählung der gesamten HEIMAT 3. Im Anhang gibt es dann zum Nachschlagen alles Wissenswerte über Produktion, Besetzung etc. (aus einer E-Mail von Edgar Reitz vom 13.4.2004 an mich) Ein wunderschönes Buch, das noch viel tiefere Zugänge zur dritten HEIMAT öffnet. Erstaunlich, wie viel Leben Edgar Reitz seinen Figuren allein auf dem Papier einhauchen kann. (Abb.: privat, derclub.de) |
Buchhandel, antiquarisch sehr günstig zu haben |
Edgar Reitz: Die
Heimat-Trilogie, München (Collection Rolf Heyne) 2004, ISBN 3899102401.Dieser Mammut-Bildband (592 Seiten, Format 24,5 x 34 cm, gut 5 kg schwer, gebunden in wattiertem Seidenleinen, im Schmuckschuber) enthält einen Rundblick über den gesamten Filmzyklus. Mehr Informationen auf der Seite des Heyne-Verlages. Das teuerste Buch, das ich mir jemals zugelegt habe. Aber es ist in der Tat ein wirkliches Schmuckstück, ein Genuss für jeden Liebhaber der HEIMAT-Filme. Edgar Reitz sagte dazu bei der Präsentation im Rahmen der Premiere von HEIMAT 3 in München am 19.9.2004, er habe lange nicht mehr so frei arbeiten können wie an diesem Band. Und dann seine Erzählungen, wie die tief aus dem Archiven der ERF hervor gekramten Standbilder auf alt getrimmt wurden, wunderbar. Keines der Bilder wurde digital bearbeitet. Da mussten schon Tee und ein stark begangener Fußboden herhalten ... (Abb.: amazon.de) Eine Restauflage dieses Bandes ist nun zum reduzierten Preis von 49,90 € (einst 128 €) direkt über die EDGAR REITZ FILM STIFTUNG erhältlich (vgl. News vom 8.8.2008): www.heimat-bildband.de. |
EDGAR
REITZ FILM STIFTUNG 49,90 € |
Thomas Daum, Karl F. Geissler: 25 Jahre Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes
Rheinland-Pfalz 2004. Edgar Reitz: Eine Würdigung, Mainz (Brandes & Apsel)
2004, ISBN 386099816160 S., Liebevoll gestalteter, illustrierter Band mit den Laudationes auf Edgar Reitz von Kurt Beck und Peter W. Jansen, der Dankesrede sowie einer Tagebuchnotiz von Edgar Reitz sowie biographischen Notizen und Werksverzeichnis. (Abb.: privat) |
www.germinal.de 12 € |
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166 p., documentary of the english mailinglist-discussion on DIE ZWEITE HEIMAT, with introductions by Ivan Mansley. |
download (pdf, 500 KB) |
| HEIM@T 3 - Chronik einer Zeitenwende. Dokumentation der deutschen Mailinglist-Diskussion anlässlich der TV-Ausstrahlung von HEIMAT 3 – Chronik einer Zeitenwende von Edgar Reitz, mit Einleitungen von Thomas Hönemann und Ralf Eigl, Dezember 2004 - Februar 2005, 121 S. |
download (pdf, 1.17 MB) |
Marion Dollner: Sehnsucht nach Selbstentbindung. Die unendliche Odyssee des
mobilgemachten Helden Paul im Film "Heimat". Mit einem Interview mit Edgar
Reitz. Dissertation, erschienen in der Reihe
'Mannheimer Studien zur Literatur- und Kulturwissenschaft', Bd.35,
Mannheim (Röhrig Universitätsverlag) 2005, 330 S. ISBN 3-86110-384-2Kommentar folgt (Abb.: privat) |
Buchhandel 28 € |
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int.
Buchhandel 85 $ |
Hunsrück-Touristik (Hrsg.): Radwege in die HEIMAT. Radwanderwege zu den Drehorten von HEIMAT 1 und HEIMAT 3, Deuselbach 2005Der Folder enthält neben einer großformatigen Karte, auf der die Touren eingezeichnet sind, ausführliche Erläuterungen der Routen und sogar Höhenprofile. Die Streckenlängen betragen zwischen 30 und 72 km. Die Broschüre kann kostenlos über die Homepage der Hunsrück-Touristik bestellt werden (Menupunkt Prospektbestellung). Auf dem Cover ist übrigens die Enkelin von "Marie-Goot" Eva Maria Schneider abgebildet. (Abb.: privat) |
Hunsrück-Touristik (leider nicht mehr erhältlich) |
Marli Feldvoß: Die ganze Heimat. Überlegungen zur Heimat-Trilogie von Edgar
Reitz, in: Lexikon des Internationalen Films. Filmjahr 2004, hrsg. von der
Zeitschrift "film-dienst" und der Katholischen Filmkommission für
Deutschland, Marburg (Schüren) 2005, S. 43-48, ISBN 3894724005.Eine kompetent geschriebene und detailreiche Synopsis über die HEIMAT-Trilogie, die über die rein beschreibende Ebene hinaus sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen den drei Teilen analysiert. Marli Feldvoß, studierte Germanistin, Romanistin und Filmwissenschaftlerin, ist seit beinahe zwanzig Jahren als Filmkritikerin und Autorin für Print, Radio und TV tätig. Neben ihrer ständigen Mitarbeit bei der Neuen Zürcher Zeitung, der Berliner Zeitung, epd Film, HR, SBF und DR hält sie Seminare und Vorträge zur Filmgeschichte an Filmhochschulen und Universitäten, etwa an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. (in Anlehnung an http://www.dffb.de/html/feldvoss.html) (Abb.: privat) |
Buchhandel 19,90 € |
Fabienne Litpay, Susanne Marshall, Andreas Solbach (Hrsg.): Heimat. Suchbild und
Bewegung, Remscheid (Gardez! Verlag) 2005, ISBN 3-89796-039-7; 383 S. Unerfüllbare Sehnsucht nach Heimat - die Volkserzählung kennt einen zauberhaften Ort, der sich immer weiter entfernt, je näher man ihm zu kommen versucht. Auch Heimat bleibt in diesem Sinne unerreichbar. Man weiß, dass sie existiert, auch wenn man niemals wirklich dort gewesen ist. Heimat, so der Philosoph Ernst Bloch (Das Prinzip Hoffnung), ist "etwas, das allen in die Kindheit scheint, und worin noch niemand war". In eine ferne Vergangenheit entrückt, bleibt die Heimat ein ewiges Suchbild, die Heimkehr eine endlose Suchbewegung. Aus diesem Grund entzünden sich an dem Thema der Heimat Phantasien - in der Literatur, im Film, im Leben. Das Bild der Heimat ist stets ein persönliches, nicht objektivierbares - so sehr es auch an geografische, politische oder historische Fakten gebunden sein mag. Die Kluft, die sich dabei nicht selten zwischen der vorgestellten und der realen, der vermissten und der erlebten Heimat auftut, macht die Auseinandersetzung mit ihr zu einer besonderen Herausforderung, der sich die Autoren des vorliegenden Buches stellen. Ausgangspunkt des Buches war eine Ringvorlesung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zu dem Thema Heimat in Literatur und Film. (Umschlagtext, Quelle: Gardez! Verlag) Speziell mit der Reitz'schen HEIMAT
beschäftigen sich die folgenden Beiträge: Eine Rezension des Bandes finden Sie hier (pdf, 69 kB). |
Buchhandel 24,95 € |
![]() |
int.
Buchhandel 29,95 $ |
Goran Mijic: Evolution der
Kommunikationsmedien/Technik und kultureller Wandel in Edgar Reitz' Heimat
mit besonderer Berücksichtigung technologie- und ideologiekritischer
Strategien, Dissertation, Bern (Verlag Peter Lang) 2006. 270 S., ISBN 3-03910-942-1.(Abb.: peterlang.net) Eine ausführliche Rezension dieses Buches finden Sie hier (pdf, 85 kB). |
Verlag Peter
Lang 50,40 € |
![]() Das Buch versammelt 25 Gespräche, die der renommierte Fernsehpublizist Egon Netenjakob mit Regisseuren, Dramaturgen und Produzenten aus West und Ost geführt hat; dabei geht es sowohl um biografische wie um künstlerische und produktionsbezogene Fragen. Zu den Gesprächspartnern gehören Fernsehmacher aus verschiedenen Generationen, von Wolfgang Staudte über Edgar Reitz und Margarethe von Trotta bis zu Dominik Graf, Detlev Buck und Andreas Dresen. Die von Netenjakob geführten Gespräche sind sehr komplex, weil sie mit großer Aufmerksamkeit die Erfahrungen der Interviewten vermitteln: politisches und soziales Umfeld in der Jugend, Unterschiede der Ausbildung, Zugang zum Medium Fernsehen, Zustände bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten in der Bundesrepublik und beim staatlichen Fernsehen der DDR, Konflikte in den Hierarchien, Erinnerungen an einzelne herausragende Produktionen. Die personalisierte Annäherung an das Thema führt zu sehr konkreten Informationen, die sich an keiner anderen Stelle in so konzentrierter Form finden lassen. Es gehört zu Netenjakobs spezifischen Fähigkeiten, Menschen zu befragen und sie zur intensiven Selbsterforschung zu bringen. In der Summe der Beiträge erschließt sich die Geschichte des Fernsehens der Bundesrepublik, aber auch der DDR, in einer sehr anschaulichen und lebendigen Form. (Quelle: Bertz & Fischer) In dem Band sind ein Gespräch mit Edgar Reitz ("Der Erzähler", S. 121-130), das Essay "Ein Filmroman: Versuch über DIE ZWEITE HEIMAT" des Autors (S. 131-164) sowie ein Interview mit Peter Steinbach ("Graben nach Geschichten", S. 223-236) enthalten. |
Bertz & Fischer zum Sonderpreis von 6,90 € (statt ursprünglich 28 €) |
![]() Kommentar des Autors: "Nun ist es so weit: mein Edgar-Reitz-Buch auf italienisch ist da. Das Buch ist in der sehr wichtigen Reihe "Il Castoro Cinema" des gleichnamigen Verlages ("Edizioni il Castoro"/Mailand) veröffentlicht worden. Die Reihe existiert seit nunmehr 30 Jahren. Mein Buch ist die Nr. 224 der Reihe. (...) So viel ich weiß, ist mein Buch die erste wissenschaftliche Monographie übers ganze Oeuvre von Edgar Reitz (Rauhs Buch aus den '90er Jahren war eher eine Biographie mit einigen kurzen Filmanalysen)." (Abb.: privat) |
int.
Buchhandel 15,50 € |
Sigfrid
Gauch, Andrea Steinbrecher, Alexander Wasner (Hrsg.): nicht schreiben ist auch
keine Lösung. Jahrbuch für Literatur 13, Frankfurt am Main (Brandes & Aspel)
2007, ISBN 978 3 86099 529 7S. 235-244: "Heimat Fragmente Die Frauen - ein Film von Edgar Reitz - Lulus innerer Monolog". (Abb.: privat) |
Buchhandel 22 € |
Daniela
Kloock (Hg.), Zukunft Kino - The End of the Reel World, Schüren Verlag 2008 ISBN
9783894724832, 350 Seiten.„Wir müssen das Kino ganz neu erfinden.“ (Peter
Greenaway) Enthalten ist ein Beitrag von Edgar Reitz: "Der Film verlässt endlich das Kino" (S. 312-323).
Inhaltsverzeichnis und Beispielseiten |
Buchhandel 49,00 € |
Michelle Koch und Thomas Koebner (Hrsg.):
"Edgar Reitz erzählt", München (edition
text+kritik) Juni 2008, ISBN 978-3883779249, 35 €, 405 S."Edgar Reitz gilt international als einer der bedeutendsten deutschen Regisseure aus der Nachkriegs-Generation, die mit dem »Oberhausener Manifest« 1962 eine neue Epoche der Kinogeschichte einleiteten. Dem heimischen — wie einem internationalen — Publikum ist Reitz durch die »Heimat«-Zyklen wohlbekannt, weniger durch seine erstaunlichen Produktionen vor der »Heimat«, die es wieder zu entdecken lohnt. Im Mittelpunkt des Bandes steht ein beinahe 15 Stunden dauerndes »Intensiv-Interview« mit Edgar Reitz, das bisher wohl längste, das er je gegeben hat. Darin teilt der Regisseur weithin unbekannte Erinnerungen und Gedanken mit, zu seiner Laufbahn und seinen Filmen, zu Zeitgenossen und Wegbegleitern. Zum ersten Mal veröffentlicht werden darüber hinaus Studien, Essays und Ansprachen des Filmregisseurs: Konzepte, Ideen und Fragmente, minima moralia und minima aesthetica zum Drehbuch, zur Zukunft des Geschichtenschreibens, zu Stanley Kubricks »Eyes Wide Shut«, zu Martin Walsers Paulskirchen-Rede, Vorträge, die Edgar Reitz zu den Verleihungen der Ehrendoktor-Würde an ihn gehalten hat — ferner Ausschnitte aus einem umfangreichen Produktionstagebuch, das Edgar Reitz bei der Vorbereitung von »Heimat 3« niedergeschrieben hat." (Quelle: edition text und kritik) (Abb.: Amazon.de) Eine ausführliche Rezension des Bandes finden Sie hier (pdf, 4 MB). |
Buchhandel 35 € |
Karl-Ernst Linz: Karoline von Günderrode und das Oberweseler Günderrode-Haus im
Film "Heimat 3" von Edgar Reitz, Oberwesel 2010, Broschüre, 39 S."Warum haben Regisseur Edgar Reitz und sein Co-Autor Thomas Brussig das Haus, das im Film eine zentrale Rolle spiel, so genannt? Und was für eine Frau war Karoline von Günderrode, die mit ihrer Familie im Raum Frankfurt lebte und mit hoher Wahrscheinlichkeit Oberwesel und den Hunsrück nie gesehen hatte? Dem will diese Broschüre in drei Teilen nachgehen. Nach einem Blick in das bewegte Leben der Dichterin folgt im Teil zwei eine Inhaltsangabe der Heimat-3-Geschichte. Im dritten Teil wird die Geschichte des Gebäudes dargestellt und versucht zu begründen, warum das Filmhaus den Namen der Dichterin erhalten hat." (S. 5) Der Autor, Karl-Ernst Linz, ist durch zahlreiche heimatgeschichtliche Veröffentlichungen im Raum Mittelrhein, vor allem zum Ort Bacharach, bekannt. |
Günderrode-Haus Kulturhaus und Verkehrsamt Oberwesel, Schreibwarengeschäft Hermann 3,50 € |
![]() Unter dem Titel „Jed Schouer war en Puff“ (übersetzt: jede Scheune war ein Bordell) berichtet Kulturwissenschaftlerin Anja S. in über die schlüpfrige Vergangenheit des kleinen Ortes Lautzenhausen zu Zeiten der Hahn Airbase. Übrigens, selbst heute noch finden Sie in "Lautze" einige Spuren dieser Vergangenheit. Die RHZ berichtete am 30.12.2010 über das Buch. Klappentext: In der bäuerlichen Idylle des kleinen Hunsrückdorfes glitzerten
einst die Neonschilder der Bars und Nachtlokale. Rund 40 Jahre dauerte die
Verrufene Zeit in Lautzenhausen. Und immer noch heißt es: Jed Schouer war en
Puff. Aber es ist ein sagenumwobenes Stück Heimat, über das nicht laut
gesprochen wird. Jetzt lüftet Anja S. in ihrem Buch erstmals den Vorhang und
beschreibt Alles: die Bars und das Dorf, die Bauern und die Zuhälter, die
Animierfrauen und die Striptease-Tänzerinnen. Sehr anschaulich, oft humorvoll,
gut recherchiert und ein bisschen frivol sind die Geschichten, die von der
Autorin zusammengetragen wurden. Damals, als Studentin, und heute, als KuWi,
sprach Anja S. mit allen: Fiffi, Heimo, Ossi, Wolfgang, Siegward, Herr Gallo,
Franz, Josephine, Jupp, … |
bod 19 € + 3 € VK |
Alle Cover sind im Maßstab 1 cm = 7,5 Pixel wiedergegeben.
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Im Internet gibt es inzwischen zahlreiche Online-Antiquariate, die aufgrund der großen Angebotsbreite und Markttransparenz das Auffinden seltenerer Titel teilweise überhaupt erst möglich machen. Die im foglenden verlinkten Suchmaschinen ermöglichen die synchrone Suche über eine Vielzahl solcher Internet-Antiquariate und -Buchandlungen und damit eine effektive Suchmöglichkeit. |
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