
Im Alter von 95 Jahren ist gestern nach kurzer schwerer Krankheit in Paris Mario Adorf verstorben. Er spielte zwischen 1954 und 2021 in über 220 Kino-, Fernseh- und Serienproduktionen über alle Genres hinweg und gilt als eines der markantesten Gesichter des deutschen Kinos.
Edgar Reitz besetzte Mario Adorf in Die Reise nach Wien in der Rolle des NSDAP-Ortsgruppenführers Fred Scheuermann, wofür Adorf im Januar 1974 mit dem Ernst Lubitsch-Preis ausgezeichnet wurde.
„Überreicht wurde ihm die Statuette von Robert von Ackeren (Lubitsch-Preisträger 1973) im damaligen Cinema Princess in Berlin. In der Begründung hieß es: „Mario Adorf erhält den Preis für die vielfältige schauspielerische Ausdruckskraft zwischen Tragik und Komik, die er in Filmen wie ‚Nachts, wenn der Teufel kam‘, ‚Ganovenehre‘, ‚Die Herren mit der weißen Weste‘ und zuletzt in ‚Die Reise nach Wien‘ bewiesen hat.““1
Möge er in Frieden ruhen.
Hier einige Links zum Tod von Mario Adorf:
tagesschau.de mit einem Filmbeitrag
Filmischer Nachruf des Magazins kinokino (BR)
„Der deutsche Italiener“: Nachruf auf Mario Adorf von Roderich Fabian für den BR, 9.4.26
Nachruf von Silke Wünsch auf DW.com, 9.4.26
Bericht in der FAZ, zusammengestellt aus Agenturmeldungen, 9.4.26
15minütiger Filmbericht auf der Seite des ZDF



- https://lubitsch-preis.de/preistraeger/mario-adorf/ [↩]