Neuigkeiten rund um Edgar Reitz und seine Filme

Zeitlich oder inhaltlich redundant gewordene Nachrichten finden Sie im News-Archiv.

Abonnieren Sie den heimat123.de-Newsletter, um stets zeitnah über wichtige Neuigkeiten informiert zu werden!

Datum / Quelle

Inhalt

29.1.2012 Vadim Glowna ist tot
In Berlin ist in der Nacht zum vergangenen Dienstag im Alter von 70 Jahren der bekannte Schauspieler Vadim Glowna gestorben, der auch in mehreren Filmen von Edgar Reitz (Der Schneider von Ulm, Deutschland im Herbst) mitwirkte.
Ausführliche Nachrufe finden Sie z. B. bei
rp-online, im Hamburger Abendblatt und in der Berliner Morgenpost.
23.01.2012 Marita Breuer und Kurt Wagner in Düsseldorf
Am Freitagabend zeigten sich in der Black Box des Filmmuseum Düsseldorf Marita Breuer (die an diesem Tag Geburtstag hatte), und Kurt Wagner (der mit seiner gesamten Familie angereist war) in bester Erzähllaune. In dem etwa 90minütigen Gespräch, moderiert von Kurator Michael Girke (rechts im Bild), wurden viele Details der Dreharbeiten und Konzeption von HEIMAT noch einmal lebendig.
Schön war es auch, einige Leute aus der heimat123.de-Gemeinde wieder zu treffen, die z. T. von weit her (z. B. aus den Niederlanden und Belgien oder Hamburg) angereist waren. Ein Heimspiel hatte hingegen der seit 25 Jahren In Düsseldorf lebende Schauspieler Andreas Külzer, den HEIMAT-Freunden bekannt in seiner Rolle als Dieter Simon in HEIMAT 3. Vielleicht sehen wir ihn in der "anderen Heimat" wieder? Drücken wir ihm die Daumen!
Weitere Details, Bilder und Stimmen zum Abend in Düsseldorf finden Sie in den Facebook-Gruppen heimat123*de und Heimat 1-2-3.
08.01.2012

Update 23.01.2012

Drehbeginn "Die andere Heimat" am 17.4.12
Auf der Homepage von Salome Kammer, die selbst als Regieassistentin beteiligt sein wird, ist als Drehbeginn von DaH Dienstag, der 17. April 2012 angegeben.

Die Vorbereitungen der Dreharbeiten von "Die anderer Heimat" laufen auf Hochtouren. Vergangene Woche hat die Baubühne mit dem Bau der Fassaden in einer Halle in Gemünden begonnen. Im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Kirchberg vom 19.1.12 wird die Sperrung der Hauptstra0ße in Gehlweiler angekündigt (Danke an Ingrid Litzenberger für die Informationen!):

Auf der Website des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landschaftsplanung des Landes Rheinland-Pfalz hat Günter Endres ein sehr schönes Bild von Edgar und Christian Reitz mit dem Modell Schabbach Anno 1840 entdeckt.

Auch auf der Homepage des Ortes Gehlweiler finden Sie nun Informationen zu "Die andere Heimat".

17.01.2012 Edgar Reitz hat laut Website des Filmmuseum Düsseldorf seinen Besuch am kommenden Freitag leider abgesagt. Stattdessen werden Marita Breuer und Kurt Wagner anwesend sein und dem Publikum Rede und Antwort stehen.
10.01.2012 Grüße von Eva Maria Schneider
Eva Maria Schneider feiert heute zu Hause in Kirchberg ihren 72. Geburtstag. Nach der Odyssee durch Krankenhäuser, Altenheim und Reha-Klinik ist sie seit knapp einem Monat wieder zu Hause, ganz ausgestanden ist ihr Unfall im Juni letzten Jahres aber leider immer noch nicht, wünschen wir ihr das Beste! Infolge der langen Zeit des Leidens hat Eva im Dezember im Wochenspiegel Hunsrück eine Anzeige veröffentlicht, mit der Sie sich bei allen, die ihr in der schweren Zeit beigestanden haben, darunter auch zahlreiche Besucher dieser Seiten, herzlich dafür bedankt. Auf Ihren Wunsch hin veröffentliche ich die Anzeige auch sehr gern an dieser Stelle:


 

06.01.2012
G. Endres
Edgar Reitz wird Schirmherr eines Theaterprojekts in Morbach-Hinzerath
Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens spielt die Theatergruppe des Hinzerather Heimatvereins an Pfingsten 2012 auf der Burgruine Baldenau das Theaterstück "Sofia aus dem Walde". Es spielt im Jahr 1520 und thematisiert das Leben der Menschen in der frühen Neuzeit mit seiner Armut, den Hungersnöten, der Inquisition und den Hexenverbrennungen. Edgar Reitz hat die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen. Mehr dazu auf den Seiten der Stadt Morbach.
06.01.2012 In der Saarbrücker Zeitung werden die Chancen für einen "Nationalpark Hunsrück" erörtert.
31.12.2011
Update 04.01.2012
Zum Jahresende finden sich vor dem Hintergrund einer Pressemitteilung des Rheinland-Pfälzischen Wirtschaftsministeriums noch einmal mehrere Berichte über das Projekt "Die andere Heimat" in den Medien: SWR, Trierischer Volksfreund, t-online.
Mit heutigem Datum (3.1.) berichtet auch der Wochenspiegel Hunsrück in Form eines Interviews mit Gehlweilers Bürgermeister Kurt Aßmann über das Projekt. Der Bericht kann hier auch als pdf heruntergeladen werden (Speichern => Rechte Seite als pdf speichern)
21.12.2011 Ausstellung: Nachlass von Jörg Hube
Bis zum 8. Juni ist im Münchner Haus der Monacensia, Maria-Theresia-Straße 23, die Ausstellung „Mein Kopf ist eine Bombe“ zu sehen, in der Exponate aus dem Nachlass des 2009 verstorbenen Jörg Hube gezeigt werden. Mehr dazu lesen Sie auf den Seiten des Donaukurier und des Bayerischen Rundfunks (hier finden Sie auch eine sehr schöne Fotostrecke).
23.11.2011
RHZ

Update 25.11.2011

(c) Werner Dupuis, RHZBürger von Gehlweiler unterstützen "Die andere Heimat"
In Gehlweiler hat Edgar Reitz gemeinsam mit seinem Sohn und Kameramann Christian sowie Ausstatter Toni Gerg im Rahmen einer Bürgerversammlung die Pläne vorgestellt, nach denen Teile des Dorfes im kommenden Frühjahr als Kulisse für den Film "Die andere Heimat" (vgl. Eintrag vom 5.10. auf dieser Seite) umgestaltet werden sollen. Zentrum der Szenerie ist das Simon-Haus mit der Schmiede (gut auf Bild 1 der achtteiligen Fotostrecke zu sehen). Abschließend erklärten sich die anwesenden Einwohner mit deutlicher Mehrheit mit der Realisierung der Pläne einverstanden.
Lesen Sie den Bericht von Werner Dupuis auf der Website der Rhein-Zeitung.

(c) Bild: Werner Dupuis, RHZ

Update 25.11.2011: Auch der Trierer Volksfreund berichtet mit Datum vom 24.11. über die Bürgerversammlung.

19.11.11 Rob Mallows hat in Anschluss an seine "Pilgerfahrt" auf google-Maps Landkarten mit den Drehorten von HEIMAT und HEIMAT 3 programmiert.
09.11.2011 Der Trierische Volksfreund berichtet darüber, dass das Land Rheinland-Pfalz einen Zuschuss in Höhe von 88 000 € für die Sanierung des Elternhauses von Edgar Reitz in Morbach, in dem das "Café Heimat" entstehen wird, bewilligt hat. Einer Realisierung dürfte damit nichts mehr im Wege stehen. Im nächsten Schritt wird sich die Gemeinde die Konzepte der sieben potenziellen Pächter vorstellen lassen und daraufhin einen von ihnen auswählen.
07.11.2011 Einige persönliche Worte von Gabriele Blum, der Lotti aus HEIMAT, finden Sie auf der Darsteller-Seite.
01.11.2011 Edgar Reitz wird heute 79 Jahre alt! Alles Gute!

Im Rahmen einer Sonntagsmatinée im Arri-Kino wird am 20. November um 11.30 Uhr als Münchner Erstaufführung in Anwesenheit von Edgar Reitz, Salome Kammer und Hauptdarstellerin Nicola Schössler der Film "HEIMAT Fragmente - Die Frauen" gezeigt. Details dazu finden Sie auf der Homepage von Edgar Reitz.

Den HEIMAT-Freunden ist der 2001 verstorbene Wolfram Wagner (kurz "WoWa") als "Mäthes-Path" aus HEIMAT gut bekannt. Nur wenige wissen jedoch, dass er auch als Theaterregisseur und Buchautor tätig war. Aus seiner Feder stammen, teils im Hunsrücker Platt verfasst. folgende Bücher:

(a) Salzbiggel mit Stampes. Hunsrücker Erzählungen 1, 1982, 31 S. später noch einmal veröffentlicht in (c);
(b) Kräbbelcher vom Hunsrück. Erzählungen 2 und andere kleine Texte zur Erbauung und Besinnung, 1983, 35 S., später ebenfalls z. T. noch einmal veröffentlicht in (c);
(c) Hunsrücker Lesebuch. Erzählungen, kleine Texte und Spielstücke, 1984, 91 S.;
(d) Theaterbüchlein. Kleine Hilfen für's Theaterspielen und die Hörspielarbeit - Neue Kurzstücke, 1986, 60 S.;
(e) Die Holzaktion. Ein Nachkriegs-Abenteuer im Hunsrück, 1996, 112 S.

Die Titel (a) - (d) sind im Selbstverlag erschienen, (e) im Rhein-Mosel-Verlag Arne Houben.

Durch einen glücklichen Zufall bin ich in Kontakt mit der Stieftochter Wolfram Wagners, die seinen Nachlass und somit insbesondere die Restauflagen aller fünf Bücher verwaltet. Bei Interesse leite ich Ihre Anfrage gern weiter.

01.11.2011 Eine traurige Nachricht: Karl Burg aus Oberwesel-Dellhofen, Winzer und Darsteller des Bauern Pitt in HEIMAT 3, ist am 20.10. im Alter von nur 61 Jahren verstorben.
[
zur Trauer-Anzeige in der RHZ]
18.10.2011
G. Endres
Von einem Ausflug in den Hunsrück brachte Günter Endres eine Reihe interessanter Informationen mit:
- Das Café Heimat" im Elternhaus von Edgar Reitz in Morbach (vgl. Eintrag vom 9.12.2011) wird nun bereits mit Plakaten beworben (siehe Bilder).
- Für die Bildgestaltung in "Die andere Heimat" konnte Gernot Roll gewonnen werden (es handelt sich laut E. R. um eine vorläufige Zusage).
- Die Hauptkulisse von "Die andere Heimat" - ein kleines Dorf mit Marktplatz etc. - wird in Gehlweiler entstehen. Bereits Edgar Reitz hat ja in seiner Information vom 5.10 (s. u.) über die aufwendige Ausstattung berichtet.
Danke an Günter für diese interessanten Neuigkeiten!

(zum Vergrößern bitte auf das Bild clicken)

05.10.2011
Edgar Reitz

Edgar Reitz informiert persönlich mit folgendem Brief über sein neues Projekt "Die andere Heimat":
"... nach jahrelangen Vorarbeiten, Recherchen, Drehbucharbeiten und zuletzt den Bemühungen um die Finanzierung ist nun der Zeitpunkt erreicht, wo ich von der Zuversicht ausgehen kann, dass der neue Film tatsächlich entstehen kann. Der Arbeitstitel DIE ANDERE HEIMAT deutet schon an, dass es sich auch bei diesem für die Kinos geplanten internationalen Spielfilm um eine Geschichte handelt, die eng mit der großen HEIMAT TRILOGIE verknüpft ist.
Die Geschichte spielt in den Jahren 1840 bis 43, der Zeit also, in der die Menschen im Hunsrück große Not erdulden mussten. Missernten, Hungersnöte, Behördenwillkür, Unwissen trieben Tausende von Hunsrückern in Verzweiflung. Ihre einzige Hoffnung war, das Land zu verlassen und eine "Andere Heimat" im fernen Brasilien zu suchen. Es waren oft die Tatkräftigen und Besten unter der Dorfbewohnern, die sich zu diesem unwiderruflichen Schritt entschlossen.
In unserem Film rückt wieder die Schmiedefamilie Simon in den Mittelpunkt, diesmal aber 150 Jahre vor der Zeit, die wir in HEIMAT beschrieben haben. Der Film erzählt seine weitverzweigte Geschichte in Bildern und Räumen, die ein umfassendes Bild der damaligen Zeit, ihrer Lebensumstände, der Menschen und ihrer Arbeitswelt entstehen lassen. Mit dem für die Heimat-Erzählweise typischen "Sog" wird der Zuschauer in die Innenwelt der Erzählung geführt und kann die gesamte Entwicklung miterleben, an deren Ende es zu einem regelrechten Massen-Exodus aus dem Hunsrück nach Brasilien kommt.
Die Dreharbeiten sollen im April 2012 im Hunsrück beginnen. Dazu sind Bauten und Ausstattungen erforderlich, die weit über das Ausmaß hinausgehen, das für Heimat 1 erforderlich war. Wir wollen im Hunsrück ein komplettes Dorf im Stil des 19. Jahrhunderts schaffen. Das Wohnhaus mit der Simon-Schmiede spielt dabei wieder mit, wird jedoch umgeben sein von mehreren Dekorationsbauten, wie  Bauernhöfen, Schule, Gastwirtschaft, Friedhof, Kirche, Backes, Dorfbrunnen und Treffpunkt unter der Dorflinde. Auch die Innenräume müssen gebaut werden, da alles anders war als heute: Offene Feuerstellen, Brunnen, handgemachte Möbel, Werkzeuge etc. Eine umfangreiche Vorarbeit ist für die Umgestaltung der Felder mit damaligen Getreidesorten, mit Flachs- und Rübenanbau. Kühe bestimmter Rassen müssen angeschafft und zum Ziehen der Wagen und Pflüge trainiert werden. Ganze Brigaden an Näherinnen und Handwerkern werden im Hunsrück engagiert, um traditionelle Leinengewänder zu nähen und die Darsteller im Stil des 19. Jahrhunderts einzukleiden.
Schon in wenigen Wochen werden wir mit dem Rollen-Casting beginnen: Dazu werden Aufrufe veröffentlicht, die sich an alle die schauspielerisch begabten Leute der Region wenden. Wir haben einige Dutzend schöner großer und kleiner Rollen zu vergeben, wobei es immer darauf ankommt, dass unsere Darsteller Hunsrücker Platt sprechen und neben dem Schauspiel auch Handwerk und Kenntnisse in Haus- und Landarbeit einbringen können.
Wir möchten hiermit auch die Heimat-"Fans" und -Freunde aufrufen, sich an unserer Filmarbeit zu beteiligen. Jeder, der mitspielen will, soll sich melden. Auch jeder, der noch Requisiten, Leinenstoffe,. Kleidung oder Werkzeuge besitzt und uns damit unterstützen will, ist uns sehr willkommen."
Anlauf-Adressen: Helma Hammen, Mail (Laiendarsteller Hunsrück), oder unser Büro in München: Mail, Ansprechpartner Nikolai Eberth (alle anderen Anfragen).
[E-Mail von Edgar Reitz an Th. Hönemann, Herausgeber und Autor von www.heimat123.de, vom 05.10.2011]
20.09.2011
G. Endres
Das Stadtmagazin Castrop Rauxel berichtet über Otto Prochnow (Polizeiinspektor in H1 und Vater von Julia) und seine künstlerischen Aktivitäten.
16.09.2011
eig. Rech.
Stand der Finanzierung von "Die andere Heimat"
In einem Interview mit der Mainzer "Allgemeinen Zeitung" hat Edgar Reitz nun konkreter über den Stand der Finanzierung des Films "Die andere Heimat" (vgl. Eintrag vom 31.08. auf dieser Seite) informiert. Demnach fehlen am Gesamtbudget nur noch 10% entsprechend 800.000 €. Reitz "führe (.) im Moment intensive Verhandlungen, die 'vor der entscheidenden Weichenstellung' stünden. Die Summe muss nach Reitz‘ Auffassung vom Land Rheinland-Pfalz kommen – schließlich sei auch der neue Film so angelegt, dass er 'identitätsstiftend' wirke. Drehbeginn könne im April nächsten Jahres sein. Wenn die Finanzierungslücke allerdings nicht geschlossen werde, so Reitz, dann 'findet der Film nicht statt'." (zit. nach Allgemeine Zeitung, 15.09.2011)
15.09.2011
eig. Rech.
Filmmuseum Düsseldorf zeigt HEIMAT
Im Rahmen der Reihe "Heimat - zwischen gestern und morgen" zeigt das Filmmuseum Düsseldorf im Winter 2011/2012 HEIMAT. In der Abbildung (entnommen dem Veranstaltungsflyer des Filmmuseums, (c) Filmmuseum Düsseldorf) finden Sie die genauen Termine. Die 8. Folge "Der Amerikaner" wird am Freitag, den 20. Januar um 20 Uhr in Anwesenheit von Edgar Reitz gezeigt. Kurator Michael Girke spricht mit ihm über die Arbeit an der Serie und Hintergründe ihrer Entstehung.
13.09.2011
eig. Rech.
Die RHZ berichtet über das 50jährige Jubiläum der Theatergruppe "Studio 61" aus Rheinböllen, einst gegründet vom unvergessenen Arno Lang, dem  Robert Kröber aus HEIMAT.
Im Tagesspiegel finden Sie ein ausführliches Interview mit Veronika Ferres.
06.09.2011
G. Endres
Unter http://www.karinrasenack.de/index.html ist seit kurzem die sehr informative Internetseite von  Karin Rasenack mit Bildern, Videobeispielen und ausführlicher Filmographie online.
05.09.2011
SWR
SWR-Bericht über Guido Reitz
Einen interessanten Bericht der SWR-Autorin Sabine Mahr über Edgar Reitzs 2009 verstorbenen Bruder Guido, der bis zu seinem Tod das elterliche Uhrgeschäft in Morbach führte, hat Günter Endres entdeckt. Guido Reitz betrieb, was kaum jemand außerhalb der Fachwelt, auch sein Bruder Edgar nicht wusste, hochwissenschaftliche Forschungen im Bereich der Sprachwissenschaften, wobei er sich besonders mit dem Hunsrücker Dialekt befasste. Auf der o. g. Seite können Sie den Beitrag sowohl nachlesen als auch anhören bzw. als mp3 herunterladen.
09.04.2011
eig. Rech.

letztes
Update
05.092011

"Café Heimat" im Elternhaus von Edgar Reitz
Die Pläne zur Einrichtung eines Cafés im Elternhaus von Edgar Reitz in der Biergasse 5 in Morbach (siehe Eintrag vom 29.07.2010 auf dieser Seite) konkretisieren sich: Wie der Trierische Volksfreund in seiner gestrigen Ausgabe berichtet berät der Rat der Stadt Morbach am kommenden Montag über die Finanzierung des Projekts.

Update 12.04.2011: Wie der Tierische Volksfreund in seiner heutigen Ausgabe berichtet, hat der Gemeinderat von Morbach gestern Abend der Einrichtung des "Café Heimat" im Elternhaus von Edgar Reitz und der Finanzierung von Renovierung, Umbau und Einrichtung in Höhe von 240 000 € zugestimmt. "Zum Café-Konzept gehören Bilder und Requisiten der Trilogie, aber auch ein Veranstaltungsraum für Lesungen oder Filmvorführungen sowie eine Bibliothek." Träger des Cafés soll die Stadt Morbach sein, die Kosten sollen durch die Verpachtung des Gebäudes, das sich im Besitz der Edgar Reitz Filmstiftung befindet, wieder hereingeholt werden. Edgar Reitz und sein Sohn Christian waren als Gäste bei der Gemeinderatssitzung anwesend. Reitz sagte zu, das Vorhaben zu unterstützen und auch zur Anlaufstelle seines neuen Projektes, in dem es um die Auswanderung aus dem Hunsrück im 19. Jahrhundert geht (vgl. Bericht vom 26.10.2010 auf dieser Seite), zu machen. Die im Bericht enthaltene Information über den angeblichen Drehbeginn im nächsten Jahr wird noch überprüft.

Update 13.04.2011: In der heutigen Ausgabe berichtet der Volksfreund ausführlicher über das "zögernde 'Ja'" des Gemeinderates zum "Café Heimat". Das soll doch nicht etwa an eine gewisse Episode aus HEIMAT 3 erinnern? Auch die Rhein-Zeitung berichtet heute.

Update 28.04.2011: Ein weiterer Bericht im TV handelt davon, dass auch die Meinung der Bürger/innen von Morbach zu dem Projekt nicht einheitlich ist.

Update 05.09.2011: Am 1.9. berichtet der Trierische Volksfreund über den neusten Stand der Dinge. (Danke für den Hinweis an Günter Endres.)

01.09.2011
RHZ
Eva Maria Schneider, (c) Werner Dupuis, RHZEva Maria Schneider belegt bei der Wahl zur "größten Hunsrücker Persönlichkeit" Platz 8!
Einen beachtlichen achten Platz belegt Eva Maria Schneider, die Marie-Goot aus HEIMAT, bei der RHZ-Leserwahl zur "größten Hunsrücker Persönlichkeit". Sie erhielt 59 Stimmen entsprechend 2,8% aller abgegebenen Voten. Sie lieg damit hinter St. Goar (31,3%), Jakob Kneip (30,7%), Friedrich Karl Ströher (11,3%), Paul Schneider (8,2%), Lea Ackermann (5,8%), Karl August Dahl (3,8%) und Joachim Mertes (3,3%). Direkt hinter ihr liegen der Schinderhannes (2,6 %) und Michael Thonet (1,6 %). Bei der Bewertung dieses Ergebnisses ist zu beachten, dass noch eine Reihe weiterer Kandidaten zur Wahl standen, unter anderem auch Edgar Reitz, die jedoch allesamt weniger Stimmen als die o. g. "Top Ten" erhielten.
Herzliche Glückwünsche an Eva Maria, die zurzeit in einem Pflegeheim die Folgen eines Verkehrsunfalls auskuriert und diese Aufmunterung sicher gebrauchen kann.

Foto: Werner Dupuis, RHZ

31.08.2011
eig. Rech.
FFA fördert neues Reitz-Projekt mit 450.000 €
Die Filmförderungsanstalt in Berlin fördert das neue Projekt "Die andere Heimat" von Edgar Reitz mit 450.000 €. Dies geht aus einer Pressemitteilung der FFA vom 29.08.2011 hervor. Bereits am 13.7. hat der FilmFernsehFonds (FFF) Bayern 600000 € für das Projekt bewilligt (Link). Damit dürfte Reitz der Realisierung des Projekts einen guten Schritt näher gekommen sein, zur vollständigen Umsetzung der Pläne -  es geht um einen Spielfilm und einen Dokumentarfilm über die Auswanderung vieler Hunsrücker nach Südbrasilien im 19. Jahrhundert (vgl. Einträge vom 13.11.2009 und 26.10.2010 auf dieser Seite - bei "Die andere Heimat" handelt es sich um den Spielfilm) - bedarf es aber sicherlich weiterer Mittel. Entsprechende Anträge laufen, während Edgar Reitz weiterhin nachdrücklich an den Vorbereitungen der Filme arbeitet. So wurde er z. B. vor kurzem in Gehlweiler gesichtet, wo er und sein Team prüften, "welche Voraussetzungen sich dort für die historische Ausstattung finden" (E. R.). Drücken wir weiterhin gemeinsam die Daumen, dass es gelingen möge, die Finanzierung des Projektes komplett sicherzustellen.
24.08.2011 In der von Alexander Kluge's dctp produzierten Sendereihe "News & Stories" läuft in der Nacht von Sonntag, 4.9. auf Montag, 5.9. um 0.25 Uhr auf SAT1 das Feature "Alle Realitäten, die wir schaffen, fangen im Kopf an!" (Deutschland, 2011, 45 min) über Edgar Reitz und sein neuestes Projekt (siehe Einträge vom 13.11.2009 und 26.10.2010 auf dieser Seite).
"Auswanderung und Heimkehr sind Themen vieler Mythen. Wenn Menschen ihre Heimat verlassen, hat das starke Gründe, und es ist ein emotional tiefes Erlebnis. Das neueste Filmprojekt von Edgar Reitz befasst sich mit der Auswanderung der Hunsrücker nach Süd-Brasilien im 19. Jahrhundert. Ein Grundstrom im Werk von Reitz ist die Suche nach einer Erzählweise, die von den wirklichen Gefühlen der Menschen ausgeht und zugleich die Forderungen der Filmkunst erfüllt ..." (Ankündigungstext des Senders)
Danke für diesen Hinweis an G. Endres
14.08.2011
RHZ

Update
29.08.2011

Leser der RHZ stimmen ab: Wer ist der größte Rhein-Hunsrücker?
Noch bis zum 31.8. läuft die Abstimmung darüber, wer die größte (historische oder lebende) Persönlichkeit im Rhein-Hunsrück-Kreis ist. Selbstverständlich stehen u. a. auch Eva Maria Schneider und Edgar Reitz zur Wahl. Details, insbesondere einen Zwischenstand vom 12.8., der Eva Maria Schneider unter den Top Ten führt, finden Sie hier.
Im Dezember 2007 landete Edgar Reitz übrigens bei der vom SWR initiierten Wahl der "100 größten Rheinland-Pfälzer" auf einem beachtlichen 41sten Platz (vgl. News-Archiv).
Update 29.08.2011: Eva Maria Schneider liegt zurzeit auf Platz 7 - einen Rang vor dem "Schinderhannes";-) Zwei Tage bleiben noch zur Abgabe Ihrer Stimme! Details dazu hier.
18.08.2011
G. Endres
Günter Endres war am vergangenen Wochenende bei der Eröffnung des neuen Filmmuseum Frankfurt (vgl. Eintrag vom 2.8.) und hat uns einen kurzen Bericht, Bilder und eine Tonaufnahme mitgebracht. Vielen herzlichen Dank!

Wiedereröffnung des neuen Deutschen Filmmuseums in Frankfurt
Hollywood am Main
Nach fast zweijähriger Bauzeit und einem Kostenaufwand von ca. 12 Mio. Euro konnte am vergangenen Wochenende das neue Deutsche Filmmuseum in Frankfurt wiedereröffnet werden.
Reichlich Prominenz zeigte sich auf dem roten Teppich am Schaumainkai  – ein Hauch von Hollywood war zu spüren.
Neben Maximilian Schell, der seinen Oscar von 1962 zur Verfügung gestellt hat, Til Schweiger, István Szabó,  Michael „Bully“ Herbig  und vielen anderen waren auch Edgar Reitz mit Salome Kammer anwesend.
In dem in sattem Rot gehaltenen neuen Kino konnten Wunschfilme der Regisseure und Schauspieler angeschaut werden. Mit seinem Wunschfilm „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“ - in Originalfassung - von Luis  Buñuel konnte Edgar Reitz die Zuschauer begeistern. Im Anschluss an die Vorstellung  verriet Reitz noch, dass im nächsten Frühjahr mit Dreharbeiten begonnen werde. Allerdings möchte er zu diesem Zeitpunkt noch keine weiteren Informationen preisgeben. Schließlich schaute sich Edgar Reitz mit Salome Kammer den Wunschfilm von Hannelore Elsner an. (G. Endres für heimat123.de, 16.8.2011)

Die Tonaufnahme (mp3, 5 MB) [jetzt auch mit Link - warum sagt denn keiner was??] dokumentiert die Einführung von Edgar Reitz in seinen Wunschfilm, "Le charme discret de la bourgeoisie" von Luis Buñuel (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Edgar Reitz).

Weiterführende Informationen finden Sie hier: hr-online.de, sueddeutsche.de. Auf youtube finden Sie ein Video des hr zur Eröffnung, in dem auch Edgar Reitz und Salome Kammer zu sehen sind.

07.08.2011 Das Journal Frankfurt hat ein ausführliches Porträt von Anke Sevenich veröffentlicht.
Die Welt am Sonntag berichtet über den Filmproduzenten Ingo Fliess - auch die Schwierigkeiten im Spannungsfeld zwischen Kunst und Kommerz werden am Beispiel von HEIMAT 3 angesprochen.
02.08.2011
G. Endres

Filmmuseum Frankfurt wird eröffnet
Am Freitag, 12.08.2011 öffnet das neue Filmmuseum Frankfurt - zunächst für geladene Gäste - seine Pforten. Filmschaffende stellen dann ab Samstag ihre Lieblingsfilme vor, u. a. Edgar Reitz den Film "Der diskrete Charme der Bourgeoisie" von Louis Bunuel. Das komplette Programm finden Sie hier.

19.07.2011
G. Endres

Updates
02.08. und 29.07.2011
(G. Endres)

Edgar Reitz Jurymitglied beim fünf seen film festival
"Hochsommer, elf Tage, acht Leinwände, ein Filmfestival! Mit 107 Langfilmen und 27 Kurzfilmen bei 334 Vorstellungen ist das Fünf-Seen-Filmfestival innerhalb von fünf Jahren zum zweitgrößten Filmfestival in Süddeutschland geworden." - so wirbt das Festival rund um den Starnberger See auf seiner Website. Edgar Reitz ist Mitglied der Jury, die den Fünf Seen Filmpreis vergibt. Als Ehrengast ist Hannelore Elsner am 30. und 31.7. zugegen.
Update 29.07.2011:
Das Fünf-Seen-Filmfestival zeigt acht Filme mit Hannelore Elsner. Bei der Aufführung von "Die Reise nach Wien" am 31.07.2011, 15.00 Uhr im Kino Breitwand Schloss Seefel, sind Hannelore Elsner und Edgar Reitz persönlich anwesend und diskutieren nach dem Film mit dem Publikum.
Update 02.08.2011: Auf der Homepage des Festivals ist nun eine Bildergalerie anzusehen. Über den Auftritt von Hannelore Elsner berichtet der Merkur Online.
22.07.2011
A. Skrimshire
Restaurierung von HEIMAT gesichert!
Eine sehr erfreuliche Nachricht hat Angela Skrimshire auf der Website der Kulturstiftung des Bundes entdeckt: Die vollständige Restaurierung von HEIMAT wird von der Stiftung gefördert und im Zeitraum 1.9.2011 – 20.5.2013 unter der künstlerischen Leitung von Edgar und Christian Reitz durchgeführt. Es ist zu erwarten, dass die Restaurierung nach dem gleichen digitalen Verfahren erfolgt, mit dem auch schon das Frühwerk gerettet werden konnte. Somit dürfte auch einer HD-Ausgabe nichts mehr im Weg stehen.
17.06.2011
I. Litzenberger

Update
03.07.2011

Premiere der SWR-Dokumentation Stadt-Land-Flucht
Im Simmerner Schloss findet am kommenden Mittwoch, 22.6., vor geladenen Gästen die Premiere der Dokumentation 'Stadt-Land-Flucht. Die Jungen gehen, die Alten bleiben' von Monika Kirschner statt.
Der 45-minütige Beitrag aus der Reihe "betrifft" wird am 29.6. um 20.15 Uhr im SWR ausgestrahlt, Wiederholungen folgen am 30.6. um 8.15 Uhr auf EinsExtra und 1.7., 14.15 Uhr auf Phoenix.
"Ein Schreckgespenst geht um im Westen der Republik. Die einen nennen es verharmlosend „demografischer Wandel“, die anderen umschreiben es klarer mit dem Begriff der Landflucht. Jetzt zeigt dieses Phänomen sein konkretes Gesicht: Häuser verfallen, Schulen werden geschlossen, die dörfliche Infrastruktur bricht zusammen. Zuerst sind die kleinen Dörfer in peripheren Lagen dran. Doch längst hat der Verlust an Menschen auch die Mittelstädte erreicht. Einige von ihnen kämpfen mit dem Mut der Verzweiflung gegen den Verlust ihrer Heimat, denn sie wissen, was einmal weg ist, ist für immer verloren. Der Film „Stadt - Land - Flucht „ begibt sich auf eine Spurensuche, ergründet die Folgen des demografischen Wandels, der unser Land nachhaltig und dramatisch verändern wird. Holt sich die Natur den ländlichen Raum zurück?
Ein Film von Monika Kirschner, Kamera: Ernst Krell · Ton: Franz Hangauer · Schnitt: Tim Greiner · Redaktion: Achim Streit, SWR, Eine Produktion des SWR Fernsehen" (Text von der Einladungskarte des SWR zur Premiere in Simmern)

Update 03.07.2011: Die ebenso interessante wie bedrückende Doku wird am Dienstag, 5.7., um 21 Uhr bei eins plus wiederholt und ist auch auf der SWR-Website zu sehen.

27.05.2011
J. Prinz/
I. Litzenberger
Fotodokumentation "Wo die Heimat stirbt" im Hunsrück-Museum Simmern
Unter dem Titel "Wo die Heimat stirbt" zeigt das Hunsrück-Museum in Simmern ab dem 2. Juni eine Fotodokumentation zum strukturellen und demographischen Wandel in den Hunsrückdörfern.
„'Liebe zur Heimat heißt auch, dorthin zu schauen, wo sie verloren geht', sagt die Autorin Monika Kirschner (Waldfriede) und dokumentiert in eindringlichen Fotos Szenen des fortschreitenden Verfalls von Substanz und Infrastruktur in Hunsrückdörfern. Der Dorfplaner Bernhard Backes (Weinsheim) zeigt an einigen ausgewählten Beispielen architektonische Lösungsmöglichkeiten zu dieser Problematik auf."
Auf der Einladung zur Eröffnung am 1.6. ist das allen HEIMAT-Freunden bekannte Haus an der Bergstraße in Woppenroth abgebildet, das in HEIMAT 1 als Kulisse für das "Schirmer-Haus" diente (siehe Abb. rechts) - ein Haus, von dem mir Rudi Molz einmal sagte, es sei früher in jedem Heimatkalender abgebildet gewesen - leider ein sehr markantes und offensichtliches Beispiel für den Verfall mancher Häuser in den Dörfern, dem ja vor gut 10 Jahren auch der Tanzsaal ("Das Fest der lebenden und der Toten"), ebenfalls an der Bergstraße in Woppenroth, zum Opfer fiel.
Die Ausstellung ist im Foyer des Hunsrück-Museums Simmern täglich außer Montags von 14.00 bis 17.00 Uhr zu sehen.
24.05.2011
eig. Rech.

Update 31.05.

Quelle: http://www.cineplex.de/kino/events/city57/event4895Ulm feiert den 200sten Jahrestag von Berblingers Flugversuch - Aufführung von "Der Schneider von Ulm"

Im Rahmen der Feierlichkeiten rund um den 200sten Jahrestag von Alfred Berblingers Flugversuch ist in Ulm unter anderem auch Edgar Reitz' Film "Der Schneider von Ulm" in der Ulmer Lichtburg am Dienstag, 31. Mai (dem exakten 200. Jahrestag), um 19 Uhr, zu sehen. Edgar Reitz kommt persönlich zur Aufführung und stellt sich im Anschluss den Fragen von Magdi Aboul-Kheir (Kulturredakteur der Südwest Presse) und des Publikums.
In der Südwest Presse lesen Sie dazu: einen Vorbericht, ein Interview mit Edgar Reitz, ein Gespräch mit Tilo Prückner. Auf den genannten Seiten finden Sie auch Links zu weiteren Informationen zum Berblinger-Jahr. Das Flugmodell aus dem Film ist z. B. noch bis zum November im Ulmer Stadthaus ausgestellt.

Update 31.05.: Heute, am 200sten Jahrestag, berichtet auch Die Welt ausführlich über die Geschichte Berblingers.

30.4.2011 Kalenderblatt: Heute vor genau 30 Jahren fiel die erste Klappe bei den Dreharbeiten von HEIMAT.
Danke für den Hinweis an G. Endres
06.04.2011
eig. Rech.
Liebe HEIMAT-Freunde, nach einer berufsbedingten Pause hier die Nachrichten der letzten Wochen im Überblick:

Bei der Aufführung des restaurierten Frühwerks im KoKi Hannover (siehe Eintrag vom 04.03. auf dieser Seite) stellte sich Edgar Reitz im Rahmen eines "Salongesprächs" mit David Benjamin Brückel wieder den Fragen des interessierten Publikums. Er arbeitet nach eigener Auskunft derzeit weiter am "Auswandererprojekt", außerdem gemeinsam mit David Benjamin Bürckel und dem bekannten Psychoanalytiker Prof. Hinderk M. Emrich an einer Veröffentlichung über die Wahrnehmung von Film.

In München steht die Aufführung der ZWEITEn HEIMAT im Filmmuseum bevor (vgl. Eintrag vom 3. bzw. 12.2.2011). Der Münchner Wochenanzeiger berichtet.

Im Zuge des Wahlkampfes um die Sitze im Landtag von Rheinland-Pfalz ist das Thema "Hochmoselübergang" auch überregional wieder in die Schlagzeilen geraten, so berichtete z. B. die Welt am 21.03. ausführlich.

Leider sind auch zwei Todesfälle zu vermelden:

In München verstarb am 17.3. im Alter von 67 Jahren die Schauspielerin Hanna Köhler, der HEIMAT-Gemeinde bekannt geworden in der Rolle der Frau Moretti in der Zweiten Heimat.

Am 28.3. verstarb Toni Sulzbacher, der bei den Geschichten aus den Hunsrückdörfern und HEIMAT sowohl im Hintergrund als auch vor der Kamera mitgewirkt hatte. Sulzbacher, der seinerzeit Bürgermeister von Woppenroth war, wurde 83 Jahre alt.

03.02.2011
eig. Rech.

Update
12.02.2011

VHS und Filmmuseum München zeigen DIE ZWEITE HEIMAT
In Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum zeigt die Volkshochschule München DIE ZWEITE HEIMAT. Mitte April sind 26 Stunden Film in 13 Episoden an fünf aufeinanderfolgenden Tagen zu sehen. Mit im Schnitt 900 Lehrangeboten am Tag ist die Münchner Volkshochschule die größte Deutschlands.
In der Halbjahresübersicht des Filmmuseums sind nun terminliche Details zu der Veranstaltung zu finden: DZH-Freunde sollten sich Fr., 15.4. bis Dienstag, 19.4.2011 vormerken. Edgar Reitz wird am 15.4. in die Filme einführen und sich am 19.4. gemeinsam mit Salome Kammer den Fragen der Zuschauer stellen. Das Programmheft enthält ab S. 50 ausführliche Informationen zu den Filmen.
Danke für den Hinweis auf die Veröffentlichungen an Angela Skrimshire
Auch das Pro-Winzkino Simmern plant übrigens die Aufführung der ZWEITEn HEIMAT in diesem Jahr.
04.02.2011
eig. Rech.
Fotoausstellung "Stand der Dinge" von Jim Rakete
Im Interview mit der Berliner Morgenpost berichtet Starfotograph Jim Rakete über sein Verhältnis zum Kino und seine Ausstellung "Stand der Dinge", die die Porträts von 100 Filmemachern zeigt und pünktlich zur Berlinale in Berlin präsentiert wird. Eines der Fotos zeigt Edgar Reitz mit seinem Handprojektor aus den 30er Jahren (vgl. etwa Mitte des Interviews).
26.01.2011 Pro-Winzkino wird 3D!
Nach Abschluss der Digitalisierung der Technik können im Simmerner Pro-Winzkino nun auch 3D-Filme gezeigt werden.
30.12.2010
eig. Rech.

Update 14.08.2011

Presseschau

Im Schwäbischen Tagblatt finden Sie mit Datum von Vorgestern (28.12.) ein ausführliches Interview mit Edgar Reitz.

Auch die Südwestpresse (SWP) bringt ein ausführliches Interview mit Edgar Reitz.

Die RHZ berichtet mit gestrigem Datum (30.12.) unter dem Titel „Jed Schauer war en Puff“ (übersetzt: jede Scheune war ein Bordell) über die schlüpfrige Vergangenheit des kleinen Ortes Lautzenhausen zu Zeiten der Hahn Airbase, die Kulturwissenschaftlerin Anja S. im Rahmen ihrer Magistraarbeit untersucht und zu einem Buch mit dem eben zitierten Titel verarbeitet hat. Übrigens, selbst noch heute finden Sie in "Lautze" einige Spuren dieser Vergangenheit.
Update 14.08.2011: Das Buch ist für 18,99 Euro bei bod erhältlich.

Der Trierer Volksfreund berichtet über Johannes Metzdorf-Schmidthüsen, Darsteller des Pieritz in HEIMAT.

Die AZ berichtet über einen vorweihnachtlichen Abend mit Marita Breuer u. a. (Danke an G. Endres für den Hinweis!)

Der Tagesspiegel veröffentlicht anlässlich der heutigen (15.1.) Premiere der "Exercises du silence" im Berlinner Schillertheater ein ausführliches Interview mit Salome Kammer.

Der Münchener Merkur berichtet darüber, dass die Münchner Monacensia - Literaturarchiv und Bibliothek den NAchlass von Jörg Hube als Schenkung übernommen hat.

In der Badischen Zeitung ist ein interessantes Interview zum Begriff Heimat mit dem Medienwissenschaftler Heiner Behring zu lesen.

18.01.2011
eig. Rech.
HEIMAT-Touren 2011 der VG Simmern
Auch in diesem Jahr bietet die Tourist-Info der Verbandsgemeinde Simmern wieder zwei von voraussichtlich Eva-Maria Schneider geführte HEIMAT-Touren zu den Drehorten von HEIMAT und HEIMAT 3 an. Termine sind der 7. Mai und 3. September. Buchbar sind außerdem dreitätige Pauschalangebote mit Unterkunft und Verpflegung um den jeweiligen Termin herum. Zu beachten ist, dass die Touren erst ab einer Anmeldezahl von 25 Personen durchgeführt werden können. Im vergangenen Jahr mussten leider beide Touren aufgrund mangelnden Interesses ausfallen, es wäre schön, wenn sich wieder einmal ein Gruppe findet, auf den Spuren der HEIMAT zu wandeln, es lohnt sich! Weitere Informationen zu dem Angebot finden Sie hier. (Danke für den Hinweis an M. Reif) Die VG Kirchberg bietet offenbar in diesem Jahr keine HEIMAT-Führungen mehr an.
Hingewiesen sei noch einmal auf das "Handbuch" zur Tour, "Wege in die HEIMAT", das Sie hier herunterladen können.
27.11.2010
A. Kuch
Am 20. Januar 2011 veröffentlicht Kinowelt das Reitz-Frühwerk "Stunde Null" separat auf DVD.
26.11.2010
RHZ
In der Serie Ortsmarke der RHZ ist ein Video mit Eva Maria Schneider über die Stadt Kirchberg entstanden. Sie können es auf den Seiten der RHZ ansehen. Danke für den Tipp an Joel Young!
26.10.2010
RHZ, eig. Rech.
RHZ und Spiegel Online berichten über neues Reitz-Projekt
In der Rhein-Hunsrück-Zeitung berichtet Werner Dupuis heute über das aktuelle Projekt der Familie Reitz - drei Generationen, Edgar, Sohn Christian und Enkel Matthias, sind daran beteiligt. Auch SPIEGEL Online hat die Nachricht aufgegriffen. Thema des Projekts unter dem angeblichen Arbeitstitel "HEIMAT 4 - Die Auswanderer" ist die Auswanderungswelle aus dem Hunsrück nach Brasilien im 19. Jahrhundert, wie sie bereits in HEIMAT und den Geschichten aus den Hunsrückdörfern an mehreren Stellen thematisiert wird.
Geplant sind ein Spielfilm und ein begleitender Dokumentarfilm. Derzeit arbeitet Edgar Reitz an den Drehbüchern und bereist mit Sohn und Enkel den Hunsrück, um nach Spuren der Auswanderer zu forschen und Menschen zu befragen, die Kontakte nach Brasilien haben. Durch die Anschubfinanzierung des Projektes, die einmal mehr die Kulturstiftung Rheinland-Pfalz übernommen hat, sollen zunächst die Voraussetzungen für die Beschaffung der für die Realisierung der Filme notwendigen finanziellen Mittel geschaffen werden. Zu diesen Voraussetzungen gehören Drehbücher, Kalkulationen, Castings, Setentwürfe sowie die Motivsuche im Hunsrück und in Brasilien. Anfang 2011 will Edgar Reitz auch nach Brasilien reisen.
Im persönlichen Gespräch am Rande der HEIMAT 3-Aufführung in Hannover betonte Edgar Reitz, dass die Anschlussfinanzierung des Projektes bisher nicht gesichert und somit fraglich sei, ob die Filme jemals realisiert werden können. Besonders die Herstellung des Spielfilmes sei, vor allem aufgrund der aufwändigen Ausstattung, schwierig, wenn auch nicht mit amerikanischen Verhältnissen vergleichbar. Die Realisierung eines Dokumentarfilmes hingegen sei vergleichsweise kostengünstig machbar. Drücken wir alle gemeinsam die Daumen, dass sich Investoren von Konzept und Entwürfen überzeugen lassen.
14.10.2010
G. Endres
"Simon-Haus" in Gehlweiler mit neuem Anstrich
Das "Simon-Haus" an der Hauptstraße in Gehlweiler hat auf der Hofseite einen neuen weißen Anstrich erhalten. Schön zu sehen, wie der Besitzer das Haus und die Schmiede instand hält, nachdem einst der Abriss bzw. Verfall drohte. Auf den Bildern von Günter Endres sehen Sie links den Zustand im vergangenen Jahr, das zweite Bild wurde am vergangenen Sonntag aufgenommen. Klicken Sie auf die Bilder, um eine größere Ansicht zu erhalten.
13.10.2010
G. Endres
Neue CD mit Salome Kammer
Bei der Einspielung der Stücke Die Auswanderer/Verklärte Nacht von Oskar Fried (1871-1941) war Salome Kammer als Sprechstimme beteiligt. Hörproben finden Sie z. B. auf der Produktseite von jpc.
12.10.2010
eig. Rech.
Neuauflage von "Wege in die HEIMAT" erschienen
Die Broschüre "Wege in die HEIMAT", die die wichtigsten Drehorte von HEIMAT und HEIMAT 3 beschreibt, ist (nachdem die erste Auflage von 2004 aus rechtlichen Gründen nicht weiter verbreitet werden durfte) in einer neuen Auflage erschienen. Sie können das Dokument auf den Seiten der Hunsrücktouristik kostenlos herunterladen. Diese zweite Auflage ist ausschließlich digital erhältlich.
(Abb.: links 1. Auflage 2004, privat, rechts 2. Auflage 2009, hunsruecktouristik.de)
29.07.2010
eig. Rech.

Update
05.08.2010

Bald Café im Elternhaus von Edgar Reitz?
Seit dem Tod von Edgar Reitzs Bruder Guido im vergangenen Jahr steht sein Elternhaus in der Biergasse 5 in Morbach (rechts ein Bild aus dem Jahr 1998) leer. Reitz suchte nun Kontakt zu Morbachs Bürgermeister Gregor Eibes, um mit ihm über die künftige Nutzung des Hauses zu beraten. Angedacht ist, im ehemaligen Uhrmacherladen im Erdgeschoss des Hauses, das in den Besitz der Edgar Reitz Filmstiftung übertragen und an die Gemeinde Morbach verpachtet werden soll, ein kleines Café einzurichten, in der ersten Etage könnten Filmvorführungen stattfinden, und eine Leseecke soll eingerichtet werden.
Einen ausführlichen (aber von ER gegenüber der Zeitung nicht bestätigten) Bericht über das Vorhaben können Sie in der gestrigen Ausgabe des Trierer Volksfreund lesen.

Inzwischen ist der o. g. Artikel von Ilse Rosenschild auch auf der Homepage der Gemeinde Morbach eingestellt.

Der Trierer Volksfreund liefert Hintergrundinformationen zum Elternhaus von E. R.

03.08.2010
eig. Ber.
Neue Serie auf heimat123.de: "Was macht eigentlich ...?"
In dieser Rubrik möchte ich in unregelmäßigen Abständen den Weg von Darstellern und anderen an den Filmen der HEIMAT-Trilogie beteiligten Personen verfolgen - insbesondere derer, die nicht weiterhin geradlinig eine Schauspielkarriere verfolgt haben.
Für Ihre Mitarbeit an dieser Serie bin ich sehr dankbar. Recherchieren Sie über eine/n Beteiligter/n Ihrer Wahl und lassen Sie mir die Ergebnisse (inklusive Internetlinks) zur Veröffentlichung in dieser Rubrik zukommen.

Teil 1: Was macht eigentlich Noemi Steuer?
Die am 15.7.1957 in Basel geborene Noemi Steuer, Darstellerin der Helga Aufschrey in der Zweiten Heimat, tritt heute nach einigen weiteren schauspielerischen Engagements in Fernsehfilmen und -serien (bis 2002) und neben Beteiligungen an der Produktion von Hörspielen vor allem als Ethnologin in Erscheinung, die sich besonders in Mali etwa in Form von Theaterprojekten zu den Themen Migration und AIDS engagiert. Der Film "Wo Milch und Honig fließen", eine Auftragsarbeit des Bundesamtes für Migration der Schweiz, gedreht von Laszlo I. Kish (!), dokumentiert die Arbeit von Steuer und Regisseur Clemens Bechtel mit den Menschen dort. Noemi Steuer hat 2009 am Institut für Soziale Anthropologie der Universität Basel eine Dissertation mit dem Titel "Resilience in the context of AIDS and Stigma in Mali" vorgelegt (hier eine Zusammenfassung). Über ihre Forschungsarbeit in Mali berichtete sie 2006 in einem Interview mit onlinereports.ch.

24.07.2010
eig. Rech.
Im Südkurier ist eine interessante Abhandlung über "den" deutschen Heimatfilm zu lesen. Dabei werden die zwei Ansätze "Heimat als Idyll" und "Realismus-Konzept" (Reitz) unterschieden.
21.05.2010
I. Litzenberger
Der SWR hat am 30.4. in der Sendung "hierzuland" eine interessante Reportage über den Ort Schlierschied gesendet. Das Video finden Sie online auf den Seiten des SWR.
13.04.2010
G. Endres
In der kürzlich vom Deutschen Kulturrat herausgegebenen Studie "Der WDR als Kulturakteur. Anspruch, Erwartung, Wirklichkeit" findet sich auf den Seiten 408-412 unter dem Titel „Der WDR hat seine Rolle im Deutschen Film sehr verändert“ ein von Stefanie Ernst mit Edgar Reitz geführtes Interview, in dem er sich gewohnt kritisch mit dem kulturellen Auftrag des öffentlich rechtlichen Fernsehens und den sich im Lauf der Zeit gewandelten Strategien auseinandersetzt, ihn zu erfüllen: www.kulturrat.de/wdr.pdf. Zitat: "... das öffentlich rechtliche Fernsehen [verliert] von Jahr zu Jahr immer mehr die Intelligenz als Publikum."
Die Studie kann auch gedruckt unter der ISBN 978-3-934868-22-9 zum Preis von 24,99 € im Buchhandel bezogen werden.
13.04.2010 Mit der Episode "Die Lücke, die der Teufel lässt" verabschiedete sich der Polizeiruf 110 des Bayerischen Rundfunks vom bereits vor Drehbeginn verstorbenen Jörg Hube alias Kommissar Friedel Stapen. In der Filmhandlung kommt Stapen, dargestellt durch ein Doubel, gleich zu Beginn der Episode bei der Explosion eines Autos zu Tode. Das Bild zeigt das Szenenfoto einer Gedenkminute des Kommissariats.
Weitere Informationen zu dem gelungenen Krimi, in dem Stefanie Stappenbeck schauspielerisch überzeugt und Franz Xaver Kroetz als eigenbrötlerischer Anarchist zu sehen ist, auf der Seite des Senders.
16.01.2010
Update
16.03.2010

eig. Rech.
Kinowelt AG

Neue Gesamtedition der HEIMAT-Trilogie
Seit 17. März ist eine neue Gesamtedition der DVDs der HEIMAT Trilogie samt Prolog (Geschichten aus den Hunsrückdörfern) und Epilog (Heimat-Fragmente - Die Frauen) sowie dem aus der bisherigen "Premium-Edition" Bonusmaterial bei Kinowelt/Arthaus erhältlich. Die Ausgabe vereint somit alle bisherigen (weiterhin einzeln erhältlichen) Ausgaben (3 Teile der Trilogie plus Edition "Drehort Heimat") als Sonderkonfektionierung in einem Paket mit 18 DVDs. Weitere Informationen auf der Kinowelt-Homepage.

Bei verschiedenen Internethändlern ist das Paket günstig ab 85,99 € zu haben.

25.01.2010

Eva Maria Schneider

Kirchberger Theatergruppe Dumnissus feiert großen Erfolg
Die Kirchberger Theatergruppe Dumnissus, darin vertreten auch einige HEIMAT-Beteiligte, insbesondere Eva Maria Schneider und Helma Hammen (siehe Bild), feierte am vergangenen Wochenende vor dreimal ausverkauftem Haus in der Aula des Krichberger Schulzentrums einen großen Erfolg. Geboten wurde das Weihnachtsstück "Eine schöne Bescherung", das offenbar bei vielen Zuschauern lebhafte, humorige Erinnerungen an die vergangenen Wochen weckte. Einen ausführlichen Bericht mit Videosequenzen und zahlreichen Fotos finden Sie auf den Seiten www.mehr-hunsrueck.de.
13.11.2009
Jürgen Prinz/rlp.de

Update
04.12.2009
Joel Young

Kulturstiftung Rheinland-Pfalz fördert neues Projekt von Edgar Reitz
Wie einer Pressemitteilung der Landesregierung zu entnehmen ist, bewilligte der Vorstand der Kulturstiftung Rheinland Pfalz in seiner gestrigen Sitzung die Förderung von 32 Kunst- und Kulturprojekten mit einem Volumen von insgesamt 300000 €. Darunter auch "die Vorbereitung eines neuen filmischen Zweiteilers von Edgar Reitz". Wie Edgar Reitz mir bereits in Simmern erzählte, bezieht sich der Antrag auf den Film über nach Brasilien ausgewanderte Hunsrücker, über den auf dieser Seite bereits am 13.06.2009 berichtet wurde. Reitz betonte: Der Antrag und damit die Förderung betrifft allein die Vorbereitung des Filmes (also vor allem die Drehbucharbeit), nicht aber bereits dessen Realisierung.

Details zu diesem Thema waren nun im Hunsrücker Wochenspiegel vom 2.12. zu erfahren. Demnach wird das Projekt mit einem Zuschuss von 320000 € gefördert, davon 90000 € als rückzahlbares Darlehen. "Die Bedeutung von Regisseur und Filmemacher Edgar Reitz für Deutschland und Rheinland-Pfalz ist unumstritten. Die bislang gezeigte 'Heimat-Trilogie' hat große Bedeutung, so dass ein anschließender, vierter Teil, der sich mit dem Thema Auswanderer befasst, zu begrüßen ist", wird Ministerpräsident Kurt Beck zitiert.

Edgar Reitz schrieb mir heute zu diesem Thema:
"Mit der Bewilligung einer "Anschubfinanzierung" durch die rheinland-pfälzische Kulturstiftung rückt das Projekt tatsächlich in den Mittelpunkt meiner Arbeit. Während des kommenden Jahres werde ich gemeinsam mit verschiedenen Autoren die Drehbücher zu zwei Filmen schreiben, die sich mit der Auswanderung im 19. Jahrhundert beschäftigen. Das Projekt läuft unter dem Arbeitstitel HEIMAT 4 - DIE AUSWANDERER und spielt teilweise im fiktiven Dorf Schabbach. Insofern ist die Ankündigung von Kurt Beck auch zutreffend. Natürlich kann zum heutigen Zeitpunkt niemand sagen, ob die Filme tatsächlich zustande kommen werden, denn die Voraussetzung dafür ist die Beschaffung der beträchtlichen Produktionsmittel. Wir wollen mit Hilfe der Förderung durch die Mainzer Kulturstiftung alle Voraussetzungen schaffen, die man zur Geldbeschaffung braucht: Drehbücher, Kalkulationen, Casting, Set-Entwürfe, Motivsuche in Deutschland und Brasilien. Es gehört viel Mut zu einem derartigen Beginn, denn die Zeiten sind für Vorhaben wie HEIMAT schwieriger geworden, als sie jemals waren. Ich habe beschlossen, immer nur an die nächsten Schritte zu denken und das große Ziel erst einmal zu auszublenden. Nur so kann man einer allzu großen Enttäuschung vorbeugen, die sich einstellt, wenn das Unternehmen schließlich doch nicht zustande kommt." Edgar Reitz, 4.12.2009

30.11.2009
I. Litzenberger

Update
03.12.2009
G. Endres

Am Dienstag, dem 01.12.2009, strahlt der SWR in seinem 3. Programm um 19.20 Uhr im Rahmen der Ortsportraits "Hierzuland" eine Sendung über Kirchberg aus. Im Rahmen der Sendung kann der Zuschauer mit Eva Maria Schneider alias Marie Goot einen kleinen Bummel durch Kirchberg machen.

Der Beitrag kann online auf den Seiten des SWR angesehen werden.

02.11.2009

Update
07.11.2009

eig. Ber.

HEIMAT im Pro-Winzkino Simmern

Gemeinsam mit gut hundert anderen HEIMAT-Begeisterten durfte ich ein wunderbares Wochenende bei der HEIMAT-Aufführung im Pro-Winzkino Simmern erleben. Ein ausführlicher Bericht dazu und Bilder folgen in den nächsten Tagen, vorab sei aber schon auf die heutige Sendung der Landesschau auf SWR RP (18.45-19.45 Uhr) hingewiesen, in der ein dreiminütiger Beitrag über die Veranstaltung von Utz Kastenholz laufen wird.

Auf den Seiten des Trierischen Volksfreundes findet sich ein schöner Bericht samt Bildern über das Wochenende sowie ein Videobericht.

Auch die Sendung Rheinland-Pfalz aktuell berichtete bereits am Sonntagabend von der Veranstaltung. Den Podcast dazu (mp4, 33 MB) können Sie hier herunterladen (Sendung 1.11., 19.45 Uhr).

(2.11.2009) Endlich ist auch mein eigener, ganz persönlicher Bericht vom Wochenende fertig gestellt. Sie finden ihn samt Fotogalerie hier.

10.10.2009

RHZ

Pro-Winzkino erneut ausgezeichnet!

"Aus der Hand von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (links) nahmen jetzt Ursula und Wolfgang Stemann für das Simmerner Pro-Winzkino den Kinoprogrammpreis für ein herausragendes Film- sowie Kinder- und Jugendfilmprogramm entgegen. Das Simmerner Pro-Winzkino gehört damit auch im Jahr seines 25. Geburtstags wieder zu den herausragenden Lichtspielhäusern im Bundesgebiet und landete unter den 20 bestplatzierten Lichtspielhäusern. Die Preisverleihung fand in Hamburg statt. Die Preisgelder werden für die Programmgestaltung sowie die Investitionen in die digitale Projektion verwendet." (zit. nach RHZ, 10.10.2009, S. 16)

16.09.2009
eig. Rech.

Dem 25jährigen Sendejubiläum hat der wdr am 16.9. eine Sendung aus der Reihe "Stichtag" gewidmet. Auch der Deutschlandfunk erinnert in seiner Rubrik Kalenderblatt an diesen Meilenstein der Fernsehgeschichte. Ein Interview mit ER finden Sie auf der Website der Deutschen Welle.

21.09.2009

letztes Update
29.09.2009

eig. Ber.

Einen kurzen Bericht zur Edgar Reitz Filmwoche in Mainz mit einer kleinen Bildergalerie finden Sie ab sofort hier.

28.08.2009 Interview mit Edgar Reitz
Ein aktuelles Interview mit Edgar Reitz finden Sie auf den Seiten der Deutschen Welle veröffentlicht. Einen Bericht zum 25-jährigen Jubiläum von HEIMAT finden Sie hier.
13.6.2009
RHZ

Update
17.06.2009

Edgar Reitz stellt Zeitungsinformation über geplanten Film über Hunsrücker in Brasilien richtig

In einer E-Mail an mich hat Edgar Reitz die Aussagen des an dieser Stelle (siehe unten) zitierten Artikels aus der RHZ vom 13.06. relativiert. Er schreibt:

"... Ich muss dazu feststellen, dass für ein derartiges Projekt bislang nicht die geringsten finanziellen Mittel vorhanden sind noch irgendwelche Absichtserklärungen staatlicher oder öffentlicher Stellen, die Hoffnung auf Realisierung machen könnten. Es wäre absolut unseriös, wenn ich unter diesen Umständen von einem realen Filmprojekt reden würde. Mein Wunsch, einen Film über das Thema "Auswanderer im 19. Jahrhundert" zu drehen ist so alt wie die erste HEIMAT. Schon vor 25 Jahren war das aber nicht mehr als ein lieber Gedanke, denn es fehlten dazu alle Produktions-Voraussetzungen. Ich bedauere sehr, dass durch das Büro des Landtagspräsidenten eine irreführende Meldung in Umlauf gesetzt wurde, die nun viele Freunde im Hunsrück und die Heimat-Fans grundlos aufhorchen ließ. Sollte es je zu einem finanzierbaren Projekt dieser Art kommen, wäre ich der erste, der seine Freude darüber auch öffentlich zum Ausdruck brächte.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Edgar Reitz"

In der RHZ (13.06.2009, Seite 15) war zu lesen:

Reitz plant Auswanderer-Doku - Regisseur hat Drehbuch über nach Brasilien emigrierte Hunsrücker fertig"
"Edgar Reitz, weltweit bekannt durch seine "Heimat"-Trilogie, hat sich mit Landtagspräsident Joachim Mertes getroffen, um ihm seine Pläne zu "Heimat IV" vorzustellen. In einem Spielfilm und einem Dokumentarfilm will er sich dem Thema Auswanderer aus Rheinland-Pfalz in der Mitte des 19. Jahrhunderts widmen.
- Viele Fakten gesammelt -
Dazu hat der in Morbach geborene Regisseur seit mehr als 20 Jahren - während der Produktion seiner "Heimat"- Trilogie - Fakten, Daten und Geschichten gesammelt. Er wies darauf hin, dass gerade aus dem Hunsrück besonders viele Menschen in den Süden Brasiliens ausgewandert sind und im Umkreis der Stadt Porto Alegre und Santa Catarina heute noch die Hunsrücker Mundart gesprochen wird.
Nach Rio Grande do Soul gibt es auch heute noch zahlreiche gegenseitige Kontakte von Hunsrückern zu den Nachkommen der Auswanderer. Als besonders bewegend schilderte er die Geschichte zweier seiner Vorfahren, der Zwillingsbrüder Adam und Johann Reitz aus Hirschfeld, von denen einer damals nach Brasilien auswanderte. Mehr als 2000 Familien tragen heute in Santa Catarina den Namen Reitz und betrachten seine Filmserie "Heimat" als Kultobjekt ihrer nie verlorenen deutschen Identität.
Edgar Reitz hat die Geschichte dieser Brüder erforscht und zu einem Filmdrehbuch verarbeitet. Reitz möchte damit stellvertretend an das Schicksal Tausender Menschen erinnern, die damals unter unendlichen Entbehrungen ihr Heimatland verlassen haben, weil sie hier in großer Armut lebten und keine Perspektiven sahen.
- Reihe im Landtag vorgestellt -
Landtagspräsident Joachim Mertes begrüßte das Vorhaben ausdrücklich und stellte die Veranstaltungsreihe des Landtages über die Auswanderung aus Gebieten des heutigen Rheinland-Pfalz nach Brasilien vor (mehr dazu siehe Artikel rechts). Anlass sei der Beginn der Auswanderungswelle vor 185 Jahren.
"Die Heimatverbundenheit des Edgar Reitz und sein Mitgefühl für das damalige Schicksal der Menschen in der Hunsrück-Region überzeugen mich bereits heute, dass seine Filme zu Heimat IV wiederum ein großer Erfolg werden", glaubt Landtagschef Joachim Mertes."

12.04.2009

Update 11.05.2009
Edgar Reitz

Edgar Reitz arbeitet an der Restauration von HEIMAT
Von Edgar Reitz war zu erfahren, dass ein Antrag auf die finanzielle Unterstützung der Restaurierung von HEIMAT bei der Kulturstiftung Rheinland-Pfalz läuft. Nach Abschluss der Restaurierung des Frühwerks könnten im Falle einer positiven Entscheidung somit die vorhandenen Kapazitäten ab Herbst diesen Jahres weiter genutzt werden, um die HEIMAT-Trilogie für künftige Generationen in optimaler Qualität erhalten zu können. Über das aufwendige Verfahren hatte Reitz bereits im Begleitschreiben zur Ausgabe des Frühwerks am 20.3. (s. u.) berichtet. Er hält eine Ausgabe im Blue-Ray-Format in etwa 2 Jahren für möglich.
17.04.2009 Auf der Homepage des Bayerischen Rundfunks ist ein Interview mit Edgar Reitz aus der Sendung "artmix" vom 7.4.2008 über sein Projekt VariaVision von 1965 und das darauf basierende Hörspiel "Speicher" von Michaela Melián (Hörspiel des Jahres 2008 - siehe Nachricht vom 09.01.2009 im News-Archiv) abrufbar. Länge ca. 48 min, das mp3 kann heruntergeladen werden und ist 33,2 MB groß.
UPDATE: "Speicher" wird am 17. Mai um 18.30 Uhr noch einmal auf Deutschlandradio Kultur gesendet.
Vielen Dank an Angela Skrimshire für diese Informationen!
25.12.2008

Frank Meijneke

Link-Tipp
Der SPIEGEL stellt unter dem Label "SPIEGEL WISSEN" ein umfangreiches online Archiv früherer Artikel in den Formaten html und pdf zur Verfügung. Die pdf-Dokumente sind Abbilder früher erschienener SPIEGEL-Artikel, bei den älteren Artikeln muss eine etwas schlechtere graphische Qualität in Kauf genommen werden, die allerdings die Lesbarkeit nicht behindert.
Im Dossier über Edgar Reitz finden sich zahlreiche Artikel über die drei Teile der HEIMAT-Trilogie, u. a. die Titelgeschichte "Geh über die Dörfer" aus Nr. 40/1984, oder auch die bedauerlichen Verrisse über DIE ZWEITE HEIMAT, die dann in den Berichten über HEIMAT 3 relativiert werden. Die Funde reichen aber auch bis in die zweite Hälfte der 1960er Jahre zurück, in Form von Kritiken zu "Mahlzeiten" und "Das goldene Ding". Tipp: Über die Suche vor dem 27.3.1967 erhalten Sie zwei weitere Ergebnisse.

Danke für diesen wertvollen Hinweis im Namen aller HEIMAT-Freunde an Frank Meijneke aus Son en Breugel, NL.

16.10.2008

Korr. 11.01.2009
(Text nicht mehr verfügbar)

jetzt.de

Interview mit Edgar Reitz online
Ein umfangreiches Gespräch von Edgar Reitz mit Tobias Kniebe von der Süddeutschen Zeitung ist unter dem Titel "Filmemacher in die Schulen" nun in Bild und Ton online vierundzwanzig.de verfügbar.
Das Gespräch greift das Zusammentreffen von Reitz mit Schüler(inne)n eines Gymnasiums im Oberitalienschen Como, des Liceo Ginnasio Statale "A. Volta", Ende 2006 auf, über das ich seinerzeit bereits im Rahmen des Berichts von der Premiere der HEIMAT-Fragmente berichtet habe. Edgar Reitz erinnert "sich auf Wunsch der „Süddeutschen Zeitung“ an eine der denkwürdigsten Erfahrungen seines Lebens als Filmemacher - auch in der Hoffnung, andere Schulklassen and Filmschaffende zu ähnlichen Begegnungen zu inspirieren.", so der SZ-Redakteur.
08.08.2008

Edgar Reitz

Restauflage des Heimat-Bildbandes nun zum Sonderpreis erhältlich!
Edgar Reitz hat mich darüber informiert, dass der Bildband "Die HEIMAT-Trilogie" nun in einer Restauflage zum Sonderpreis von nur 49 € erhältlich ist. Er schreibt:

"Nach Ablauf der Lizenzen hat der Münchener Verlag COLLECTION ROLF HEYNE beschlossen, den normalen Verkauf des wundervollen Bildbandes DIE HEIMAT TRILOGIE über den Buchhandel einzustellen. Von einer Gesamtauflage von 5000 Exemplaren im Herbst 2004 ist ein Restposten nun in das Eigentum der EDGAR REITZ FILM STIFTUNG übergegangen. Diese Bücher, die einen wertvollen Besitz darstellen, wurden von der Stadt Simmern im Namen der Stiftung eingelagert und können nun an Freunde der HEIMAT, an regionale und internationale Interessenten zum Selbstkostenpreis weitergegeben werden.
Das mehrfach preisgekrönte Bilderbuch, in Seideneinband mit Schuber und mit den 3000 hochwertigen Fotos, und einer einmaligen Gesamtdarstellung des HEIMAT-ZYKLUS genießt hohes Ansehen und wurde u.a. vom Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz regelmäßig als Geschenk für Staatsgäste überreicht.
Die EDGAR REITZ FILM STIFTUNG hat unter der Adresse www.heimat-bildband.de eine Bestellmöglichkeit eingerichtet und ermöglicht neben dem Hunsrück-Museum in Simmern den Verkauf dieses Bildbandes zu sensationell herabgesetztem Preis. Im Vergleich zum bisherigen Ladenpreis im Buchhandel (128,00 Euro) kostet das Buch nun nur noch 49,00 Euro. Bei Vorauskasse wird es sogar versandkostenfrei angeboten. (...) Auf der angegebenen Website befindet sich sogar ein hübsches Video, mit dem ich versuche, den Verkauf zu begleiten.
Ich weiß, dass viele Freunde der HEIMAT bisher wegen des relativ hohen Preises gezögert haben, das Buch zu kaufen. Dies ist also die unwiderrufbar letzte Gelegenheit, das Juwel zu erwerben. Der Verkauf erfolgt natürlich mit dem Vorbehalt, dass der Vorrat begrenzt ist."
(E. R. in seiner E-Mail vom 07.08.2008)

Meine Empfehlung: Nutzen Sie diese Gelegenheit, um (sofern noch nicht geschehen) in den Besitz dieses einmaligen Werks zu gelangen. Sie werden es sicher nicht bereuen.

EDGAR REITZ FILMSTIFTUNG gegründet
Neu gegründet wurde die EDGAR REITZ FILMSTIFTUNG in Mainz. Sie verfolgt, so Edgar Reitz, den Zweck, "die dauerhafte Sicherung und Pflege meines filmischen und literarischen Lebenswerks, das insbesondere durch die HEIMAT-TRILOGIE eng mit Rheinland-Pfalz verbunden ist. Die Stiftung soll außerdem Bildungsarbeit im Bereich der Filmkunst fördern und Filmprojekte unterstützen, die insbesondere das Land Rheinland-Pfalz sowie seine Menschen, seine Regionen, seine Kultur und seine Geschichte zum Gegenstand haben."