Neuigkeiten rund um Edgar Reitz und seine Filme

Redaktion: Thomas Hönemann und Günter Endres

Zeitlich oder inhaltlich redundant gewordene Nachrichten finden Sie im News-Archiv.

Informationen zur Vorgeschichte von "Die andere Heimat" finden Sie hier.

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Datum / Quelle*

Inhalt

02.05.2013

Update 17.06.2013

Auf der Homepage der Produktionsfirma if...productions wird über eine Dokumentation berichtet, die Jörg Adolph über die Entstehung von "Die andere Heimat" herstellt. "Ziel ist es nicht, ein typisches Making-Of zu machen, sondern einen eigenständigen Film über das Filmemachen."

Update 17.06.2013: Inzwischen befindet sich die Doku in Postproduktion. Auf der Homepage von if...productions sind Details abrufbar.

17.06.2013 Auf dem youtube-Kanal HunsrückTV sind viele Videos über den Hunsrück zu sehen.
08.04.2013
Update 17.06.2013
Marita Breuer war Jurymitglied des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund|Köln. Lesen Sie dazu ein Interview in der Kölner Rundschau.
12.06.2013 Am Mittwoch, 19.6., wird Matthias Kniesbeck, Darsteller des Anton in HEIMAT und HEIMAT 3, 60 Jahre alt. Alles Gute!
03.06.2013 Filmbuch zu "Die andere Heimat"
Im September wird der Schüren-Verlag ein umfangreiches Filmbuch von Edgar Reitz über "Die andere Heimat" herausbringen. Es "enthält eine ausführliche Nacherzählung und Erläuterung des Films aus Sicht des Regisseurs. Ein zweiter Teil schildert die Entstehung des Schabbach Universums, die Arbeit des Filmteams und die Aufgaben, die es zu lösen hatte. Ein weiteres Kapitel handelt von der Stoffentwicklung und der Arbeit am Drehbuch." (Quelle: Schüren-Verlag) Der Preis des Werkes, das voraussichtlich 240 S. stark sein wird, soll bei 19,90 € liegen. ISBN 978-3-89472-868-7)
17.05.2013 Filmemacher Werner Herzog (70), er in "Die andere Heimat" eine Gastrolle als Alexander von Humboldt spielt, wird mit dem Ehrenleoparden des Festivals von Locarno für die bedeutendsten Regisseure des zeitgenössischen Films gewürdigt.
12.05.2013 Der Filmverleih Concorde-Film hat nun eine Website zu "Die andere Heimat" eröffnet, die allerdings noch im Aufbau befindet. Als Kinostart-Termin wird der 3.10.2013 bestätigt.
10.05.2013

Kirmes in Gehlweiler
In der Ortsmitte von Gehlweiler, am Brunnen der "Anderen Heimat", wird am 01.und 02. Juni 13 Kirmes gefeiert. Samstags ab 17.00 Uhr und sonntags mit Frühschoppen ab 11.00 Uhr. Der Verein "Geh mit" (Gehlweiler miteinander) e.V. freut sich auf die Besucher.

29.04.2013 Kurt Wagner, der "Glasisch-Karl" aus HEIMAT, feiert am kommenden Mittwoch, 1. Mai, seinen 60. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!
22.04.2013 Eine ausführliche Dokumentation der SWR-Sendung "Expedition in die Heimat - Unterwegs im Hunsrück" vom vergangenen Freitag finden Sie auf den Seiten des SWR.
08.04.2013 Im Trierischen Volksfreund wird berichtet, dass Edgar Reitz die Bürgerinitiative "Windkraftfreier Soonwald" unterstützt. "Für weitere Filme sei der Hunsrück [aufgrund der Zerstörung des Landschaftsbildes durch Windräder] nicht mehr geeignet", wird Reitz zitiert.
08.04.2013 Auf kino.de hat Günter Endres einige schöne Szenenfotos aus "Die andere Heimat" entdeckt. Der Film wird dort mit dem Untertitel "Chronik einer Sehnsucht" geführt, als Kinostart ist weiterhin der 3.10.2013 angegeben.
07.04.2013 Interview mit ER in der Berliner Zeitung
Auf der Website der BZ wurde gestern ein Interview veröffentlicht, dass Daniela Kloock bereits im Januar mit Edgar Reitz geführt hat. Die enthaltene (und bereits auch Anfang Februar an anderer Stelle publizierte) Information, dass "Die andere Heimat" bei den Filmfestspielen von Cannes Weltpremiere feiern werde, hat Edgar Reitz heute mir gegenüber persönlich nochmals (zumindest vorläufig) dementiert. Eine endgültige Entscheidung falle erst am 18.4., er sei jedoch nicht allzu optimistisch im Hinblick auf eine Zusage. Drücken wir die Daumen!
05.04.2013 Hunsrücker Heimatblätter ehren Edgar Reitz
In Simmern erschien Ausgabe 151 der Hunsrücker Heimatblätter. "Aus gegebenem Anlass ist das neue Heft vor allem dem Ehrenbürger der Stadt Simmern, Edgar Reitz, gewidmet. Er feierte seinen 80. Geburtstag und "Die andere Heimat" ist in Gehlweiler inzwischen abgedreht worden. Das Foto auf der Frontseite des Heftes soll Neugier auf den FIlmemacher wecken. Fritz Schellack. der Leiter des Hunsrückmuseums, hat in seinen beiden Beitrügen das Wirken des großen Sohnes der "Hunsrücker Heimat" nachgezeichnet und dazu auch einen Blick auf "Kinos im Hunsrück" geworfen. Die launige  Begrüßungsrede von Simmerns Stadtbürgermeister Nikolay beim Empfang des Ehrenbürgers  im Simmerner Schloss rundet die Ehrung ab." (RHZ, 4.4.13) Die aktuelle Ausgabe der Hunsrücker Heimatblätter ist im regionalen Buchhandel zum Preis von 4,50 € erhältlich.
04.04.2013 SWR zeigt neue Dokumentation über den Hunsrück
Am Freitag, 19.04.2013, zeigt der SWR um 20.15 Uhr die Dokumentation "Expedition in die Heimat - Unterwegs im Hunsrück". Gedreht wurde auch in der Gastwirtschaft Molz in Woppenroth.
Information des Senders: "Anna Lena Dörr fährt mit der steilsten öffentlichen Bahnstrecke Deutschlands auf den Hunsrück. So heißt das hier: Man fährt, geht, wandert auf den Hunsrück. Das haben schon viele gemacht: Kelten, Römer und der berühmte Schinderhannes. Curd Jürgens kam in den 50ern hierher, um Schinderhannes zu spielen. Da wurde der Hunsrück als Filmkulisse entdeckt und in den 80-ern weltberühmt: durch die Familiensaga "Heimat" von Edgar Reitz. Andere kommen hierher zum größten Technofestival Deutschlands, dem "Nature One". In den 60-er und 70-er Jahren trafen sich Tausende zum deutschen "Woodstock": Burg Waldeck war die angesagte Veranstaltung für Liedermacher wie Reinhard Mey, Hannes Wader, Hein und Oss. Wie Angela Merkel und Michael Jackson hierher gekommen sind und warum der litauische Präsident hier seine Weihnachtsbaumkugeln kauft, was ein "Gefillde" und was Milchmarmelade ist, welche Traumschleifen zum Wandern einladen und welche Bergwerke erkundet werden wollen, findet Anna Lena bei ihrer Expedition durch den Hunsrück heraus."
22.03.2013 Volker Schlöndorff zu Gast im Deutschen Filmmuseum
Das deutsche Filmmuseum Frankfurt zeigt Volker Schlöndorffs Oscar®-prämierte Grass-Verfilmung DIE BLECHTROMMEL – DIRECTOR‘S CUT (DE 1979/2010) am Donnerstag, 28. März. Um 19:30 Uhr findet im Kinofoyer ein Empfang statt, vor dem Film, um 20 Uhr, spricht Volker Schlöndorff mit Rudolf Worschech von epd Film. Filmstart ist um 21 Uhr. (Quelle: Deutsches Filmmuseum Frankfurt)
12.03.2013
Edgar Reitz
Edith Behleit ist tot
Aus München erreicht uns die traurige Nachricht, dass Edith Behleit, "Darstellerin der Frau Lichtblau (Mutter von Clarissa) in DIE ZWEITE HEIMAT und HEIMAT 3, am 23.02.2013 im Alter von 81 Jahren unerwartet gestorben ist. Die wunderbare Charakterdarstellerin lebte seit Jahren in Feldafing am Starnberger See und war durch ihre Fernsehauftritte in Serien wie "Derrick", "Der Alte" und "Der Landarzt" bekannt." (Zitat E. R.)
Zur Traueranzeige im Trauerportal der SZ.
25.02.2013
E. Bolland
Saisonauftakt im Günderrodehaus
Nach der Winterpause öffnet das Günderrodehaus am 1.3. wieder seine Türen täglich von 12 bis 18 Uhr (ab April erweiterte Öffnungszeiten). Gleich zu Beginn steht am 4.3. ein "Mittelrhein-Tischgespräch" an: Um 12.30 Uhr referiert Gabriele Baring,  Diplom-Volkswirtin und Systemische Familientherapeutin, zum Thema „Die geheimen Ängste der Deutschen - Wie der zweite Weltkrieg bis heute emotional in den Deutschen nachwirkt". Der Kostenbeitrag beträgt 10 €. Und am 12.3., 19 Uhr, liest Bernd Fritz aus seinem Buch "Gau-Wackenheim. Geschichten aus dem Winzerdorf".
24.02.2013 Bundesverdienstkreuz für Gernot Roll
Gernot Roll, Kameramann bei HEIMAT, DIE ZWEITE HEIMAT und DIE ANDERE HEIMAT, hat vorgestern aus der Hand des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer in München das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten. Eine Liste der Ausgezeichneten finden Sie auf der Website der Bayerischen Landesregierung. Edgar Reitz hatte bereits 2006 das Große Verdienstkreuz für sein Lebenswerk erhalten.
27.01.2013

Update
28.01.2013

Max-Ophuels-Preis für Kurzfilm "Gruppenfoto"
Beim Filmfestival um den Max-Ophüls-Preis wurde in Saarbrücken der Kurzfilm "Gruppenfoto" mit Peter Schneider (Tilman in H3, zuletzt zu sehen in der Hauptrolle von "Die Summe meiner einzelnen Teile" (siehe Eintrag vom 6.2.12 auf dieser Seite)) ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: "Dabei sticht das ungeheuer differenzierte Spiel von Peter Schneider als Vater besonders heraus. Wie es ihm gelingt den Zuschauer in einer feinen Balance zwischen Anteilnahme und Ablehnung gegenüber seiner Figur zu halten, ist außergewöhnlich. Die vielen Möglichkeiten seine Figur an einfache Effekte zu verraten, vermeidet er meisterhaft."

In der SR-Mediathek hat Günter Endres einen Ausschnitt aus einer Lesung mit Hannelore Elsner im Rahmen des Festivals aufgespürt.

09.04.2011

letztes
Update
05.02.2013

"Café Heimat" im Elternhaus von Edgar Reitz

Die Pläne zur Einrichtung eines Cafés im Elternhaus von Edgar Reitz in der Biergasse 5 in Morbach (siehe Eintrag vom 29.07.2010 auf dieser Seite) konkretisieren sich: Wie der Trierische Volksfreund in seiner gestrigen Ausgabe berichtet berät der Rat der Stadt Morbach am kommenden Montag über die Finanzierung des Projekts.

Update 12.04.2011: Wie der Tierische Volksfreund in seiner heutigen Ausgabe berichtet, hat der Gemeinderat von Morbach gestern Abend der Einrichtung des "Café Heimat" im Elternhaus von Edgar Reitz und der Finanzierung von Renovierung, Umbau und Einrichtung in Höhe von 240 000 € zugestimmt. "Zum Café-Konzept gehören Bilder und Requisiten der Trilogie, aber auch ein Veranstaltungsraum für Lesungen oder Filmvorführungen sowie eine Bibliothek." Träger des Cafés soll die Stadt Morbach sein, die Kosten sollen durch die Verpachtung des Gebäudes, das sich im Besitz der Edgar Reitz Filmstiftung befindet, wieder hereingeholt werden. Edgar Reitz und sein Sohn Christian waren als Gäste bei der Gemeinderatssitzung anwesend. Reitz sagte zu, das Vorhaben zu unterstützen und auch zur Anlaufstelle seines neuen Projektes, in dem es um die Auswanderung aus dem Hunsrück im 19. Jahrhundert geht (vgl. Bericht vom 26.10.2010 auf dieser Seite), zu machen. Die im Bericht enthaltene Information über den angeblichen Drehbeginn im nächsten Jahr wird noch überprüft.

Update 13.04.2011: In der heutigen Ausgabe berichtet der Volksfreund ausführlicher über das "zögernde 'Ja'" des Gemeinderates zum "Café Heimat". Das soll doch nicht etwa an eine gewisse Episode aus HEIMAT 3 erinnern? Auch die Rhein-Zeitung berichtet heute.

Update 28.04.2011: Ein weiterer Bericht im TV handelt davon, dass auch die Meinung der Bürger/innen von Morbach zu dem Projekt nicht einheitlich ist.

Update 05.09.2011: Am 1.9. berichtet der Trierische Volksfreund über den neusten Stand der Dinge.

Update 15.02.2012: Wie der Trierische Volksfreund berichtet, wurde ein Pächter für das "Café Heimat" gefunden. Hier ein weiterer Bericht mit Details dazu.

Update 26.05.2012: Ende des Jahres sollen die Umbauarbeiten im Elternhaus von Edgar Reitz beginnen, so der TV.

Update 05.02.2013: Der Wochenspiegel Hunsrück berichtet: Café HEIMAT nimmt Formen an.

30.11.2012

letztes Update
05.02.2013

Edgar Reitz wurde am 1. November 80 Jahre alt!
Aus diesem Anlass findet man eine Reihe von Presseveröffentlichungen, z. B. im Trierer Volksfreund, in der MainPost, in der Frankfurter Neue Presse, und im Trierischen Volksfreund (Link 2) sowie im Hamburger Abendblatt; Eckhard Fuhr gratuliert in Die Welt, und Daniel Kothenschulte in der Frankfurter Rundschau. Auch die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat am 30.10. eine Pressemitteilung veröffentlicht.
Zudem sei auf zwei Radiofeatures verwiesen: Am Mittwoch, 31.10., sendete wdr5 in der Reihe Scala "Edgar Reitz - Auf der Suche nach dem Heimat-Bild" (zum Podcast), und am Donnerstag, 1.11., sendet hr2 Kultur in der Reihe DoppelKopf "Am Tisch mit Edgar Reitz, „Heimatbildner“". DRadio Kultur sendete am 1.11. ein Interview mit Edgar Reitz.
Zudem sei noch einmal auf die sehr interessante SWR-Doku "Glückwunsch aus der Heimat: Edgar Reitz wird 80" von Reitz-Kenner Utz Kastenholz verwiesen, die noch einmal am 1.11. um 19.15 Uhr im SWR Fernsehen Rheinland-Pfalz ausgestrahlt wird. Einen Kurzbericht aus der Landeschau Rheinland-Pfalz finden Sie hier, einen weiteren vom 2.11. hier.
Direkte Downloadlinks der o. g. und anderer Sendungen finden Sie im Materialpool.
Auch die Berliner Zeitung berichtet unter dem Titel "Schabbach für immer" über Edgar Reitz und seinen 80. Geburtstag!
02.01.2013 Marita Breuer wird 60!
Am Sonntag, 20. Januar, feiert Marita Breuer ihren 60sten Geburtstag. Wer ihr Glückwünsche übermitteln möchte, kann dies per Mail an info@heimat123.de tun, ich werde dann am 20.1. die gesammelten Grüße an Marita Breuer weiterleiten.
Hier finden Sie eine stets aktuelle Übersicht über TV-Sendungen mit Marita Breuer.
Nachtrag am 25.1.2013: Die zahlreich eingegangen Glückwünsche der Besucher/innen dieser Seiten wurde Marita Breuer am 20.1. übermittelt. Sie hat sich sehr darüber gefreut und bedankt sich bei allen, die teilgenommen haben!
05.10.2012

Update
23.12.2012

SWR ehrt Edgar Reitz anlässlich seines 80. Geburtstags
Zum 80. Geburtstag von Edgar Reitz am 1. November sendet das SWR-Fernsehen in der Reihe "Bekannt im Land" ein dreißigminütiges Porträt. Sendetermine: 28.10., 18.45 Uhr, 29.10., 9.55 Uhr, und 1.11., 19.15 Uhr.
Außerdem findet am Freitag, 30.11., in Mainz eine Galaveranstaltung zu Ehren von Edgar Reitz statt, Ausschnitte daraus werden am Tag darauf im SWR2-Radio gesendet.
Weitere Informationen zum  Programm auf den Seiten des SWR.

Presseschau (wird weiter ergänzt): Wiesbadener Tagblatt/Allgemeine Zeitung, Landesregierung RP

Die SWR-Landesschau RP berichtete in ihrer Sendung vom 3.12. über den Abend - zur SWR-Mediathek (Bericht bei 4:42 min)

Souvenir vom Freitagabend: Salome Kammer, Edgar Reitz, Anke Sevenich, Henry Arnold, Jan Harlan, Marita Breuer, Moderator Thomas Koch, Rüdiger Safranski, Kurt Beck.

Klicken Sie auf die Miniaturen, um zu den folgenden Bildern eine größere Ansicht zu erhalten:
Edgar Reitz und Kurt Beck bei der Enthüllung der von Prof. Thomas Duttenhoefer geschaffenen Büste von E. R. Henry Arnold und Marita Breuer rezitierten Lyrik zu den Themen Heimat und Zeit, sowie Biographisches über E. R. Einer der Höhepunkte des Abends: Jan Harlan, einst Assistent von Stanley Kubrick, über seine und Kubricks HEIMAT-Begeisterung Michael Riessler spielt Jakobs Thema zu beeindruckenden Standbildern aus "Die andere Heimat" Die Musiker Rudi Spring (Klavier), Maria Reiter (Akkordeon), Michael Riessler (Saxophon) und Brigitte Schreiner (Querflöte) mit Salome Kammer (Gesang). Moderator Thomas Koch im Gespräch mit Edgar Reitz.
Blick in das Publikum: in er ersten Reihe Henry Arnold, Marita Breuer, Rüdiger Safranski (4), Jan Harlan (6). IN Reihe 3 zu erkennen: E. R. und Kurt Beck. Der Gefeierte: standing ovations für Edgar Reitz. beim Empfang des Ministerpräsidenten im Foyer: viele bekannte Gesichter ... Edgar Reitz mit Mitarbeiterinnen Anke Sevenich, Henry  Arnold, Karin Rasenack Marita Breuer und Henry Arnold

26.04.2012

Update
03.12.2012

Pro-Winzkino Simmern zeigt "Die zweite Heimat"
Das Pro-Winzkino Simmern, bekannt durch sein vielfach ausgezeichnetes Programm und seine Verbundenheit mit Edgar Reitz und seinem Werk, zeigt am Wochenende 30.11. bis 02.12.2012 anlässlich des zwanzigsten Leinwandjubiläums die gesamte "Zweite Heimat", einen Filmmarathon in 13 Teilen mit einer Laufzeit von über 25 Stunden. Geboten wird wieder "Kino mit Vollpension". Ticketvorbestellungen (99 € für alle drei Tage inklusive Mahlzeiten) sind seit kurzem möglich, sowohl direkt im Kino als auch via E-Mail über den Kontaktlink auf der Homepage des Kinos (=> Der besondere Film). Edgar Reitz und Salome Kammer haben ihr Kommen für einen der drei Tage angekündigt.
Den Zeitplan für den Film-Marathon können Sie nun hier herunterladen (bitte beachten: Korrigierte Version 26.11., 16.50 Uhr), Edgar Reitz und Salome Kammer werden ihre Aufwartung voraussichtlich am Sonntag machen.
Die Landesschau RP berichtete aus Simmern (siehe Mediathek, 2.12., 19.45 Uhr oder hier). Im O-Ton erklärt Reitz, warum er DZH für seinen besten Film hält.
16.11.2012 Bundespräsident Joachim Gauck ehrt Edgar Reitz
Wie bereits am 11.11. auf dieser Seite angekündigt hat Bundespräsident Joachim Gauck Edgar Reitz am gestrigen Donnerstag mit einer Soiree im Schloss Bellevue, Berlin, anlässlich seines 80sten Geburtstages geehrt. Die Festrede ist nun auf den Seiten des Bundespräsidialamtes abrufbar (und auch als pdf zum Herunterladen verfügbar). Sie enthält auch Informationen zum Rahmenprogramm der Veranstaltung.
15.11.2012 Filmisches Vermächtnis von Susanne Lothar und Ulrich Mühe kommt heute in die Kinos
Die am 26.7. verstorbene Susanne Lothar (Esther Goldbaum in DZH) ist noch einmal mit Ihrem bereits 2007 verstorbenen Mann Ulrich Mühe (Das Leben der anderen) im Kino zu sehen. Der Psychothriller "Nemesis" wurde bereits 2006 als Spielfilmdebüt der in Rom lebenden deutschen Regisseurin Nicole Mosleh abgedreht, seine Vorführung wurde aber lange Zeit aufgrund eines Rechtsstreits mit Susanne Lothar verzögert. Weiter Informationen hier.
28.10.2012 "BayerischesFeuilleton" über Edgar Reitz
Anlässlich seines nahenden 80. Geburtstags widmete der Radiosender Bayern 2 des Bayerischen Rundfunks am gestrigen Samstag eine Folge aus der Reihe "BayerischesFeuilleton". Die Sendung ist auch als PodCast zum Download (<= Rechtsclick, "Speichern unter") verfügbar (knapp 54 min, 49,2 MB, mp3).
24.05.2012

Update
20.10.2012

Neuerscheinung: "Film-Konzepte: Edgar Reitz"
In der Reihe "Film-Konzepte" der Edition Text und Kritik wird am 25. Oktober dieses Jahres ein Band über Edgar Reitz erscheinen. Das Heft mit Nr. 28 der Reihe wird etwa 100 Seiten umfassen und unter ISBN 978-3-86916-206-5 für 20 € zu haben sein. Es enthält Beiträge von Matthias Bauer, Gert Heidenreich, Michelle Koch, Thomas Koebner und Karl Prümm.

"Von den jungen Filmemachern, die 1962 das Oberhausener Manifest unterschrieben, mit dem sie einen neuen deutschen Film und die Abkehr vom alten Kommerzbetrieb forderten, gehört Edgar Reitz zu den wenigen, die sich in der Praxis behaupten und neue Maßstäbe setzen konnten.
Zusammen mit Alexander Kluge feierte Edgar Reitz mit »Abschied von gestern« (1966) den bedeutendsten künstlerischen Erfolg der 1960er Jahre. Sein weiteres Frühwerk, darunter Filme wie »Mahlzeiten«, »Die Reise nach Wien« oder »Stunde Null«, konnte vor wenigen Jahren durch restaurierte Fassungen auf DVD wiederentdeckt werden. Die »Heimat-Zyklen« mit ihren 54 Stunden Spieldauer bescherten Reitz weltweit breite Anerkennung. Nach langer Pause inszenierte er in diesem Jahr, in dem er am 1. November seinen 80. Geburtstag feiert, einen Kinofilm in deutsch-französischer Koproduktion: »Die andere Heimat«, eine Leinwand-Erzählung, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts spielt und erneut das unerschöpfliche Thema von Menschen behandelt, deren Lebenslauf dadurch bestimmt wird, dass sie da bleiben, wohin man sie gesetzt hat, und von Menschen, die weggehen. Das Heft enthält unter anderem auch Beiträge von Weggenossen, die sich mit beharrlichem Interesse der Arbeit des großen deutschen Filmemachers widmen." (Quelle: www.etk-muenchen.de)

06.10.2012 Das Filmportal zelluloid.de kündigt den Kinostart von "Die andere Heimat" in Deutschland für den 3.10.2013 (Tag der dt. Einheit) an. Hierbei handelt es sich selbstverständlich um eine vorläufige Angabe, die sich im Laufe des Jahres ändern kann. Immerhin existiert somit schon einmal ein Richtwert. Im Vorfeld ist es möglich, dass der Film auf verschiedenen Festivals läuft, z. B. auf der von Edgar Reitz immer wieder gern besuchten Biennale Venedig, die jeweils im September stattfindet. Für den Sommer ist bereits eine Open-Air-Premiere im Hunsrück angekündigt (vgl. Eintrag vom 26.8./19.9. auf dieser Seite).
29.09.2012 Ausführlicher Bericht über die Dreharbeiten
Das Fachmagazin "Professional Production" veröffentlicht in seiner Oktober-Ausgabe einen ausführlichen Bericht über die Dreharbeiten von "Die andere Heimat". Auf insgesamt acht Seiten geht es zunächst um die Rahmenbedingungen der Entstehung des Films, die Handlung und die historischen Hintergründe. Danach geht es mit hohem fachlichen Anspruch um die Themen Workflow, Schwarz-Weiß-Digitaltechnik und Farbliches Konzept. Der Beginn des Artikels ist auf der Website der Zeitschrift zu lesen.
06.02.2012

Update
21.09.2012

Hauptrolle für Peter Schneider
Peter Schneider, der Tilmann aus HEIMAT 3, spielt in Hans Weingartners im Februar diesen Jahres in den Kinos angelaufenen Drama „Die Summe meiner einzelnen Teile“ die Hauptrolle. Weitere Infos finden Sie z. B. auf der Website der Märkischen Allgemeinen.
Update 21.09.12: Seit heute ist die DVD zum Film erhältlich. - Kein Film für schwache Gemüter! Peter Schneider spielt den Abstieg des Mathematikers Martin Blunt so glaubwürdig, dass es nicht schwer fällt, Mitgefühl zu entwickeln. Der Film hat einige wirklich große Momente, und ist in sich formal wie inhaltlich sehr stimmig. Besonders die emotionalen Schwankungen lassen sich - oft ohne große Worte - sehr gut nachvollziehen. Im Bonusmaterial der DVD gibt es interessante Aussagen zur Arbeitsweise an dem Film (Stichwort "Treatmentbasiert") und von Peter Schneider darüber, wie sich die jeweils aktuelle Lebenslage der Hauptfigur auch auf seine Stimmung und die des ganzen Teams übertrug (das erinnert an die Stanislawski-Methode, siehe Marita Breuer).
Kritiken mit Substanz finden Sie zum Beispiel hier: taz, ORF, negativ-film, critic.de, moviejones.de.
26.08.2012
E. Bollant

Update
19.09.2012

„Edgar Reitz erzählt ...“ 
Im Bad Sobernheimer Hotel "BollAnt's im Park" fand, organisiert vom Frauennetzwerk „Soroptimist International“, am Montag, 17.09.2012, ein Kulturgespräch mit Edgar Reitz statt.
Mit Datum vom 18.9. berichtet die RheinZeitung über den Abend. Besonders interessant ist die Information, dass Reitz den Kinostart von "Die andere Heimat" für "nach den Sommerferien" 2013 ankündigte und zuvor eine Freiluftpremiere im Hunsrück stattfinden soll.
Einen weiteren Bericht über den Abend finden Sie auf der Homepage der AZ.
04.09.2012
RHZ
Unter dem Titel "'Andere Heimat' hinterlässt Spuren" bereichtet die RHZ mit Datum von gestern über die Rückbau der Kulissen in Gehlweiler. Demnach wird zum Beispiel der künstliche Kirchturm demnächst einen Gemündener Biergarten verschönern. Danke an A. Niersmann für den Hinweis auf diesen Artikel.
10.08.2012 Bericht über Dreharbeiten im fränkischen Retzstadt
Die Main-Post (Würzburg) berichtet ausführlich über die Dreharbeiten für "Die andere Heimat" in einem kleinen Weingarten in Retzstadt (Lkr. Main-Spessart). (Danke an S. Gies für den Hinweis auf diesen Artikel via Facebook.)
09.08.2012
www.gehlweiler.de
Filmset ein letztes Mal für Besucher geöffnet
Wie die Gemeinde Gehlweiler überraschend auf ihrer Homepage ankündigt ist der Drehort nun doch noch einmal für Besucher zu besichtigen, nämlich am kommenden Wochenende, 11./12.8., jeweils von 10 bis 18 Uhr. Vermutlich ist diese Änderung eine Reaktion auf das vergangene Wochenende, an dem hunderte von Schaulustigen vergeblich versuchten, das Dorf zu besichtigen (vgl. Eintrag vom 6.8.). Ab Montag, 13.8 ., beginnt dann endgültig der Abbau der Kulissen.
08.08.2012 Filmmuseum Frankfurt widmet sich dem Oberhausener Manifest
In seiner Reihe "Klassiker und Raritäten" widmet sich das Filmmuseum Frankfurt im August dem 50. Jahrestag des Oberhausener Manifests. Jeweils dienstags ab 18.00 Uhr werden Kurz- und Langfilme einschlägiger Regisseure gezeigt. Edgar Reitz ist mit dem Kurzfilm "Kommunikation" am 14.8. vertreten.
06.08.2012
G. Endres
K. Andrew
Schabbach im Schnee
Wie bereits am 1.8. berichtet, wurde für die letzten Aufnahmen vor Ort das Filmset in Gehlweiler künstlich eingeschneit. Kathy Andrew und Günter Endres hatten die Gelegenheit, Fotos zu machen. Es wird berichtet, dass gestern trotz der offiziellen Ankündigungen (z. B. auf www.gehlweiler.de oder auf dieser Seite), dass das Set Besuchern seit 30.7. nicht mehr zugänglich ist, ein sehr großer Andrang an interessierten Touristen, teils von weit her angereist, herrschte. Ursache dafür kann neben Ignoranz bzw. Uninformiertheit auch ein Artikel sein, den die RHZ in ihrem Onlineportal mit Datum vom 4.8. veröffentlichte, in dem es missverständlich heißt: "Ein letztes Mal an diesem Wochenende für jedermann offen" - womit allerdings das Wochenende 28./29.7. gemeint ist, über das der Artikel rückblickend berichtet. Hier also nun einige Impressionen aus dem winterlichen Schabbach anno 1842 (klicken Sie auf die Miniaturen, um eine größere Ansicht zu erhalten).

06.08.2012 Der Trierische Volksfreund berichtet mit Datum vom 26.7. über Dreharbeiten in der Burgruine Baldenau. Edgar Reitz hat, wie schon wie in HEIMAT (Film 1), die Geschichte aufgegriffen, sein Urgroßvater habe das Loch in den Burgturm gebrochen, um nachzusehen, ob der Schatz des Schinderhannes dort versteckt sei.
06.08.2012 Tom Quaas, der Udo aus HEIMAT 3, spielt bei den diesjährigen Nibelungenfestspielen in Worms unter der Regie von Dieter Wedel eine Hauptrolle.
05.08.2012
WirtschaftsWoche
+ eig. Ber.

ARRI Alexa, (c) www.arri.deDigitale Filmtechnik
Die Wirtschaftswoche berichtet unter dem Titel "Digitale Superhelden" (Print in Nr. 30 vom 23.7.12, S. 70f., online mit Datum vom 27.7.12) über die Entwicklung und den Vormarsch der digitalen Aufnahme- und Projektionstechnik. Besonders interessant ist dieser Artikel vor dem Hintergrund, dass auch "Die andere Heimat" mit der ARRI Alexa (Abb., (c) www.arri.de) komplett digital gefilmt wird. Gernot Roll hat nach eigener Auskunft vor Beginn der Dreharbeiten einen direkten Vergleich durchgeführt, indem er verschiedene Motive parallel mit einer analogen und einer digitalen Kamera gefilmt hat. Im Ergebnis sei kein qualitativer Unterschied festzustellen gewesen. Vom Handling her und kostentechnisch birgt die digitale Technik allerdings massive Vorteile, beispielsweise können Regisseur und Kameramann eine gedrehte Szene gleich vor Ort kontrollieren, anstatt zunächst das belichtete Material aufwendig transportieren und entwickeln lassen zu müssen. Wie ich erfahren durfte, hat dies aber nicht immer Vorteile bezogen auf die Stimmung am Set (Roll fluchend: "Scheiße, Ton im Bild!"). Aber die digitale Technik bietet natürlich auch im Hinblick auf die Weiterbearbeitung wesentlich mehr Möglichkeiten als jede bisherige. Bisher wurden, um diese Möglichkeiten zu nutzen, Filme, die noch analog auf 35 mm gedreht wurden, mit großem Aufwand vollständig hochauflösend eingescannt, dann digital bearbeitet, um dann wieder zurück auf Zelluloid gebannt zu werden (aus erster Hand ist mir das z. B. vom Film "Wickie auf großer Fahrt" (2011) bekannt). Viel Spaß bei der Lektüre des sehr interessanten WiWo-Artikels!

05.08.2012

Frühes Audiodokument mit Edgar Reitz
In den Tiefen des Archivs des SR2 Kulturradio hat Günter Endres eine Sendung aus dem Jahr 1975 aufgespürt, in der Edgar Reitz aus einem literarischen Sequel zum Film Mahlzeiten namens "Reise nach Marburg" liest. Es handelt sich dabei um einen fiktiven Bericht aus der Perspektive von Elisabeth, der Hauptprotagonistin des Films. Im Gespräch mit Arnfrid Astel gibt Reitz Auskunft über die Vorgeschichte des Films und seine Herangehensweise. Die Aufnahme kann als mp3-Datei heruntergeladen werden, 39:26 min, 18,5 MB.

04.08.2012

Hunsrücker Platt Amtssprache in Brasilien
Der Trierische Volksfreund berichtet darüber, dass in Brasilien Hunsrücker Platt teilweise als zweite Amtssprache anerkannt und in Schulen gelehrt wird. Beim "Riograndenser Hunsrückisch" handelt es sich um einen Dialekt, der sich aus Teilen des um Morbach, Idar-Oberstein, Rheinböllen, Simmern und Kastellaun gesprochenen "Hunsrücker Platts" zusammensetzt, der sich aber durch die Dominanz der portugiesischen Sprache immer weiter vom originalen Hunsrücker Platt immer weiter entfernt hat.

01.08.2012

Update
03.08.2012

Ende der Dreharbeiten - Set in Gehlweiler wird vollständig abgebaut
Am vergangenen Montag (30.7.) hat die Gemeinde Gehlweiler bekannt gegeben, dass eine Besichtigung des Drehortes ab sofort nicht mehr möglich ist. Am Dienstag, 31.7., ist das Dorf künstlich eingeschneit worden, und bis zum Freitag, 3.8., werden dort noch dementsprechend Winterszenen gedreht werden, bevor anschließend der Tross nach Bayern (genauer: Franken) zieht, um dort einige letzte Szenen für den Film zu drehen (dies ist eine Bedingung, um Geld von der Bayerischen Filmförderung zu erhalten).
Ab der nächsten Woche (6.8.) beginnt der vollständige Rückbau der Kulissen. In einem Artikel des Trierischen Volksfreundes vom 30.7., der auch die Problematik aus Sicht der Anwohner deutlich macht, wurde noch über den Erhalt zumindest einzelner Teile (Brunnen, Kirche) spekuliert. Bereits drei Tage zuvor hatte die Rhein-Zeitung über ein Treffen mit Edgar Reitz, Ortsbürgermeister Kurt Assmann, Kirchbergs VG-Bürgermeister Harald Rosenbaum, Landtagspräsident Joachim Mertes und Produktionsleiter Christian Reitz berichtet, bei dem darüber beraten wurde, was nach den Dreharbeiten mit den Kulissen passieren soll - und somit die Spekulationen über einen (teilweisen) Erhalt in Gang gesetzt. Mit Datum vom 2.8. berichtet nun auch der Wochenspiegel Hunsrück unter dem Titel "Da wohnen ja Menschen" über die Zeit des Lebens hinter den Kulissen. Dieser Artikel enthält auch die finale Information über den kompletten Rückbau. Als Erinnerung an die Dreharbeiten und Anhaltspunkt für Touristen sollen Anfang nächsten Jahres große Fotos an den Häusern angebracht werden.

01.08.2012

Interview mit Edgar Reitz im Deutschlandradio Kultur
Im Deutschlandradio Kultur finden Sie ein sehr interessantes, aktuelles Interview, das Christoph Schmitz mit Edgar Reitz geführt hat. Über die Leitfrage "Wozu brauchen wir das Kino?" legt Edgar Reitz in sehr ausführlicher Weise seine Motive und Konzepte des Filmemachens dar. Das Interview kann hier als mp3-Datei heruntergeladen werden.

16.07.2012 Am 26. Juli feiert Hannelore Elsner ihren 70sten Geburtstag. Die Welt berichtet, und im Ersten läuft am 18.7. um 21.45 Uhr ein Porträt über die Schauspielerin aus der Reihe "Deutschland, deine Künstler".
16.07.2012 In der WirtschaftsWoche referiert Dr. Christopher Schwarz am Beispiel des Hunsrück über die Veränderung von Landschaften durch Windkraftanlagen.
12.07.2012 In der Online-Ausgabe der Rhein-Zeitung finden Sie eine umfangreiche Fotostrecke über das Set in Gehlweiler - von der Entstehung bis hin zum Set-Tourismus. Akutelle Informationen zu den Öffnungszeiten des Sets finden Sie stets unter www.gehlweiler.de.
06.07.2012

OPUS-Kulturmagazin Nr. 32 (Juli/August 2012)

Anfang der Erzählung "Die andere Heimat" von Gert Heidenreich veröffentlicht
In der aktuellen Ausgabe (No 32) des "OPUS Kulturmagazin" ist auf 4 Seiten (S. 60-63, davon 3 Seiten Text) der Anfang der ansonsten bislang unveröffentlichten Erzählung "Die andere Heimat" von Gert Heidenreich abgedruckt. Im Rahmen der Pressekonferenz im Gehlweiler hatte Heidenreich bereits erwähnt, die Erzählung infolge langer Gespräche mit Edgar Reitz als Grundlage für das Drehbuch verfasst zu haben. Mangels Erfahrung mit dem Schreiben von Drehbüchern habe er diese Form gewählt. Inwiefern das Expose in genau dieser inhaltlichen Form in das Drehbuch umgesetzt wurde ist noch nicht bekannt.

BITTE BEACHTEN SIE: Der nachfolgende Text enthält Informationen zum Inhalt des Films (im Englischen als "Spoiler" - Verderber - bezeichnet). Lesen Sie ihn nur, wenn Sie sich bewusst dafür entschieden haben.

Die drei Textseiten liefern ein sehr anschauliches, weitgehendes Expose, das die strukturelle Charakterisierung Familie Simon leistet. Der Anfang der Geschichte ist als Teil einer Rahmenhandlung konstruiert, die das (wahrscheinliche) Ende der Erzählung vorwegnimmt und von dort ausgehend die Entwicklungen beschreiben wird, die dazu geführt haben. Der erste Satz lautet: "Etwas in ihr schrie." (S. 60) Die Rede ist von Margarete (Margret) Simon, 49, im Film verkörpert von Marita Breuer, die chronisch lungenkrank von ihren Söhnen Jakob und Gustav zu einem Leinenfeld getragen wird, um frische Luft atmen zu können. "Kein Arzt is so gut wie die freie Natur!" (S. 60), hat Doktor Zwirner gesagt. Ihr Schmerz rührt aber nicht von der Krankheit, sondern von der Gewissheit, dass ab dem nächsten Tag, in nur zwanzig Stunden, nichts mehr so sein wird wie zuvor: Gustav (!) wird die Familie verlassen, und in Richtung Brasilien aufbrechen. Ein Abschied für immer. Gustav, obwohl doch Jakob, der Träumer, immer derjenige gewesen war, der von Brasilien schwärmte, davon, dass man dort nicht hungern müsse und ein Leben in Wohlstand führen könne. Die Situation hat sich gewendet: "Und nun blieb er (Jakob) hier, und sein Bruder, der ihn so oft als Spinner verlacht hatte, nahm ihm seinen Traum weg und ging damit fort." (S. 62)
Margarete hatte einst Johann Simon, ihren Mann, den alle nur "Schmiedehannes" nannten, auf der Kirschweiler Kerb ausgeguckt, und ihn gleich an sich gebunden: noch in der gleichen Juninacht empfing sie ihren ersten Sohn Franz, der später in Spanien im Karlistenkrieg gefallen war. Sie hatte sieben Kinder geboren, drei davon lebten noch. Gustav galt lange Zeit als derjenige unter den Söhnen, der die Schmiede weiterführen würde. Nun würde Jakob das Handwerk erlernen müssen, um den elterlichen Betrieb weiter zu führen und so die Familie zu ernähren. Die Tochter Lena (25) lebt, von der Familie verstoßen, mit ihrem Mann Walter Zeitz, einem Winzer, und ihren zwei Kindern Johann-Nikolaus und Margarete-Maria in Zell an der Mosel. Die Arbeit besonders in den Steilhängen ist hart, aber dafür lebt die Familie auch, anders als das Elternhaus in Schabbach, in Wohlstand. Der Grund für die Trennung von der Familie wird nicht ausdrücklich genannt, es wird wohl mit dem durch die Heirat manifestierten Kultur- und Standesunterschied (Hunsrückbauer vs. Moselwinzer) zusammen hängen, deutlich wird hingegen, wie tief sie sein muss: "Johann und Margret und Gustav und Jakob waren nicht zur Hochzeit gekommen. Der Schmied hatte es verboten. Auch die Gebete zur Mutter Maria hatten nicht geholfen." (S. 63)

Die Erzählung "Die andere Heimat" von Gerd Heidenreich wurde bisher nicht vollständig veröffentlicht. Sollte sich das ändern, erfahren Sie es zeitnah auf diesen Seiten.
Herzlichen Dank an den Verlag Saarkultur für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars dieser OPUS-Ausgabe.

02.07.1969 Der Trierische Volksfreund berichtete am vergangenen Freitag über die Fortsetzung der Dreharbeiten zu "Die andere Heimat" in Herrstein.
18.6.2012 Im St. Galler Tagblatt erinnert sich der in Neuss geborene, jetzt in Berlin lebende Schriftsteller Norbert Hummelt unter dem Titel "Meine andere Heimat" an seine Aufenthalte bei Marga und Rudi Molz in Woppenroth. Eine Hommage an den Hunsrück!
29.04.2012
Update 30.04.2012
Online-special zum Oberhausener Manifest auf arte
Wie auf der Startseite in den TV-Tipps angekündigt lief auf arte am Freitagabend im Rahmen des Magazins KurzSchluss ein Special zum 50. Jahrestag des Oberhausener Manifests. Wer die Sendung verpasst hat, kann sie sich nun online ansehen. Neben der eigentlichen Sendung gibt es Interviews mit Edgar Reitz und Alexander Kluge als Web-Zugabe!
Auch SPIEGEL Online berichtet heute (29.4.) ausführlich unter dem Titel "Die ins blühende Beet pinkelten" ;-)
10.04.2012 Ausführliche Information zur laufenden Produktion "Die andere Heimat" finden Sie auf sofort auf einer eigenen Seite.
16.03.2012 Erinnerungen an den Dreh von HEIMAT
In der Rhein-Zeitung erinnern sich Hunsrücker Bürger/innen an die Dreharbeiten zur ersten HEIMAT Anfang der 80er Jahre.
28.02.2012

Update
05.03.2012

50 Jahre Oberhausener Manifest
In München wurde gestern der 50ste Jahrestag des Oberhausener Manifest gefeiert. Auf der von der Internationale Kurzfilmtage Oberhausen gGmbH betriebenen Homepage findet man eine Reihe von grundlegenden Informationen sowie Eindrücken in Bild- und Videoform von der Feier.
Auch in der Presse sind einige interessante Artikel zum Thema zu finden, z. B. in den Online-Ausgaben von Frankfurter Rundschau und Focus. Deutschlandradio Kultur berichtete in der Rubrik Kalenderblatt und führte ein Interview mit Edgar Reitz (dies auch direkt als mp3-Datei heruntergeladen werden).

Update 05.03.2012: Am 4.3. lief im Deutschlandfunk ein weiteres Interview mit Edgar Reitz zum Oberhausener Manifest samt eines Ausblicks auf sein aktuelles Projekt (Direktlink zur mp3-Datei).

17.06.2011

Update
04.03.2012

Premiere der SWR-Dokumentation Stadt-Land-Flucht
Im Simmerner Schloss findet am kommenden Mittwoch, 22.6., vor geladenen Gästen die Premiere der Dokumentation 'Stadt-Land-Flucht. Die Jungen gehen, die Alten bleiben' von Monika Kirschner statt.
Der 45-minütige Beitrag aus der Reihe "betrifft" wird am 29.6. um 20.15 Uhr im SWR ausgestrahlt, Wiederholungen folgen am 30.6. um 8.15 Uhr auf EinsExtra und 1.7., 14.15 Uhr auf Phoenix.
"Ein Schreckgespenst geht um im Westen der Republik. Die einen nennen es verharmlosend „demografischer Wandel“, die anderen umschreiben es klarer mit dem Begriff der Landflucht. Jetzt zeigt dieses Phänomen sein konkretes Gesicht: Häuser verfallen, Schulen werden geschlossen, die dörfliche Infrastruktur bricht zusammen. Zuerst sind die kleinen Dörfer in peripheren Lagen dran. Doch längst hat der Verlust an Menschen auch die Mittelstädte erreicht. Einige von ihnen kämpfen mit dem Mut der Verzweiflung gegen den Verlust ihrer Heimat, denn sie wissen, was einmal weg ist, ist für immer verloren. Der Film „Stadt - Land - Flucht „ begibt sich auf eine Spurensuche, ergründet die Folgen des demografischen Wandels, der unser Land nachhaltig und dramatisch verändern wird. Holt sich die Natur den ländlichen Raum zurück?
Ein Film von Monika Kirschner, Kamera: Ernst Krell · Ton: Franz Hangauer · Schnitt: Tim Greiner · Redaktion: Achim Streit, SWR, Eine Produktion des SWR Fernsehen" (Text von der Einladungskarte des SWR zur Premiere in Simmern)

Update 04.03.201: Die Reportage kann auch in der ARD-Mediathek angesehen werden.

03.03.2012 Radiofeature über Jörg Hube
Unter dem Titel "Lieber ein Spatz in der Freiheit als ein Pfau im Zoo" wurde im "Bayerischen Feuilletion" des Radiosenders Bayern 2 am 11.02. eine sehr interessantes Porträt des im Juni 2009 verstorbenen Jörg Hube gesendet. (Auf dieser Seite sind auch der Hinweis auf die 2011 erschienene Biographie "Jörg Hube - Herzkasperls Biograffl: Ein Künstlerleben" von Eva Demmelhuber sowie die CD-Ausgabe ausgewählter Szenen und Lieder aus den fünf "Herzkasperl"-Programmen von 1975 bis 2003 zu finden.)
Die knapp eine Stunde lange Sendung kann auch direkt hier als mp3-Datei heruntergeladen werden.
15.02.2012 Im Deutschlandradio berichtet Liedermacher Gisbert zu Knyphausen über seine Begeisterung für HEIMAT (direkt zum mp3-File).
23.01.2012 Marita Breuer und Kurt Wagner in Düsseldorf
Am Freitagabend zeigten sich in der Black Box des Filmmuseum Düsseldorf Marita Breuer (die an diesem Tag Geburtstag hatte), und Kurt Wagner (der mit seiner gesamten Familie angereist war) in bester Erzähllaune. In dem etwa 90minütigen Gespräch, moderiert von Kurator Michael Girke (rechts im Bild), wurden viele Details der Dreharbeiten und Konzeption von HEIMAT noch einmal lebendig.
Schön war es auch, einige Leute aus der heimat123.de-Gemeinde wieder zu treffen, die z. T. von weit her (z. B. aus den Niederlanden und Belgien oder Hamburg) angereist waren. Ein Heimspiel hatte hingegen der seit 25 Jahren In Düsseldorf lebende Schauspieler Andreas Külzer, den HEIMAT-Freunden bekannt in seiner Rolle als Dieter Simon in HEIMAT 3. Vielleicht sehen wir ihn in der "anderen Heimat" wieder? Drücken wir ihm die Daumen!
Weitere Details, Bilder und Stimmen zum Abend in Düsseldorf finden Sie in den Facebook-Gruppen heimat123*de und Heimat 1-2-3.
10.01.2012 Grüße von Eva Maria Schneider
Eva Maria Schneider feiert heute zu Hause in Kirchberg ihren 72. Geburtstag. Nach der Odyssee durch Krankenhäuser, Altenheim und Reha-Klinik ist sie seit knapp einem Monat wieder zu Hause, ganz ausgestanden ist ihr Unfall im Juni letzten Jahres aber leider immer noch nicht, wünschen wir ihr das Beste! Infolge der langen Zeit des Leidens hat Eva im Dezember im Wochenspiegel Hunsrück eine Anzeige veröffentlicht, mit der Sie sich bei allen, die ihr in der schweren Zeit beigestanden haben, darunter auch zahlreiche Besucher dieser Seiten, herzlich dafür bedankt. Auf Ihren Wunsch hin veröffentliche ich die Anzeige auch sehr gern an dieser Stelle:


 

01.11.2011 Edgar Reitz wird heute 79 Jahre alt! Alles Gute!

Im Rahmen einer Sonntagsmatinée im Arri-Kino wird am 20. November um 11.30 Uhr als Münchner Erstaufführung in Anwesenheit von Edgar Reitz, Salome Kammer und Hauptdarstellerin Nicola Schössler der Film "HEIMAT Fragmente - Die Frauen" gezeigt. Details dazu finden Sie auf der Homepage von Edgar Reitz.

Den HEIMAT-Freunden ist der 2001 verstorbene Wolfram Wagner (kurz "WoWa") als "Mäthes-Path" aus HEIMAT gut bekannt. Nur wenige wissen jedoch, dass er auch als Theaterregisseur und Buchautor tätig war. Aus seiner Feder stammen, teils im Hunsrücker Platt verfasst. folgende Bücher:

(a) Salzbiggel mit Stampes. Hunsrücker Erzählungen 1, 1982, 31 S. später noch einmal veröffentlicht in (c);
(b) Kräbbelcher vom Hunsrück. Erzählungen 2 und andere kleine Texte zur Erbauung und Besinnung, 1983, 35 S., später ebenfalls z. T. noch einmal veröffentlicht in (c);
(c) Hunsrücker Lesebuch. Erzählungen, kleine Texte und Spielstücke, 1984, 91 S.;
(d) Theaterbüchlein. Kleine Hilfen für's Theaterspielen und die Hörspielarbeit - Neue Kurzstücke, 1986, 60 S.;
(e) Die Holzaktion. Ein Nachkriegs-Abenteuer im Hunsrück, 1996, 112 S.

Die Titel (a) - (d) sind im Selbstverlag erschienen, (e) im Rhein-Mosel-Verlag Arne Houben.

Durch einen glücklichen Zufall bin ich in Kontakt mit der Stieftochter Wolfram Wagners, die seinen Nachlass und somit insbesondere die Restauflagen aller fünf Bücher verwaltet. Bei Interesse leite ich Ihre Anfrage gern weiter.

05.10.2011
Edgar Reitz

Edgar Reitz informiert persönlich mit folgendem Brief über sein neues Projekt "Die andere Heimat":
"... nach jahrelangen Vorarbeiten, Recherchen, Drehbucharbeiten und zuletzt den Bemühungen um die Finanzierung ist nun der Zeitpunkt erreicht, wo ich von der Zuversicht ausgehen kann, dass der neue Film tatsächlich entstehen kann. Der Arbeitstitel DIE ANDERE HEIMAT deutet schon an, dass es sich auch bei diesem für die Kinos geplanten internationalen Spielfilm um eine Geschichte handelt, die eng mit der großen HEIMAT TRILOGIE verknüpft ist.
Die Geschichte spielt in den Jahren 1840 bis 43, der Zeit also, in der die Menschen im Hunsrück große Not erdulden mussten. Missernten, Hungersnöte, Behördenwillkür, Unwissen trieben Tausende von Hunsrückern in Verzweiflung. Ihre einzige Hoffnung war, das Land zu verlassen und eine "Andere Heimat" im fernen Brasilien zu suchen. Es waren oft die Tatkräftigen und Besten unter der Dorfbewohnern, die sich zu diesem unwiderruflichen Schritt entschlossen.
In unserem Film rückt wieder die Schmiedefamilie Simon in den Mittelpunkt, diesmal aber 150 Jahre vor der Zeit, die wir in HEIMAT beschrieben haben. Der Film erzählt seine weitverzweigte Geschichte in Bildern und Räumen, die ein umfassendes Bild der damaligen Zeit, ihrer Lebensumstände, der Menschen und ihrer Arbeitswelt entstehen lassen. Mit dem für die Heimat-Erzählweise typischen "Sog" wird der Zuschauer in die Innenwelt der Erzählung geführt und kann die gesamte Entwicklung miterleben, an deren Ende es zu einem regelrechten Massen-Exodus aus dem Hunsrück nach Brasilien kommt.
Die Dreharbeiten sollen im April 2012 im Hunsrück beginnen. Dazu sind Bauten und Ausstattungen erforderlich, die weit über das Ausmaß hinausgehen, das für Heimat 1 erforderlich war. Wir wollen im Hunsrück ein komplettes Dorf im Stil des 19. Jahrhunderts schaffen. Das Wohnhaus mit der Simon-Schmiede spielt dabei wieder mit, wird jedoch umgeben sein von mehreren Dekorationsbauten, wie  Bauernhöfen, Schule, Gastwirtschaft, Friedhof, Kirche, Backes, Dorfbrunnen und Treffpunkt unter der Dorflinde. Auch die Innenräume müssen gebaut werden, da alles anders war als heute: Offene Feuerstellen, Brunnen, handgemachte Möbel, Werkzeuge etc. Eine umfangreiche Vorarbeit ist für die Umgestaltung der Felder mit damaligen Getreidesorten, mit Flachs- und Rübenanbau. Kühe bestimmter Rassen müssen angeschafft und zum Ziehen der Wagen und Pflüge trainiert werden. Ganze Brigaden an Näherinnen und Handwerkern werden im Hunsrück engagiert, um traditionelle Leinengewänder zu nähen und die Darsteller im Stil des 19. Jahrhunderts einzukleiden.
Schon in wenigen Wochen werden wir mit dem Rollen-Casting beginnen: Dazu werden Aufrufe veröffentlicht, die sich an alle die schauspielerisch begabten Leute der Region wenden. Wir haben einige Dutzend schöner großer und kleiner Rollen zu vergeben, wobei es immer darauf ankommt, dass unsere Darsteller Hunsrücker Platt sprechen und neben dem Schauspiel auch Handwerk und Kenntnisse in Haus- und Landarbeit einbringen können.
Wir möchten hiermit auch die Heimat-"Fans" und -Freunde aufrufen, sich an unserer Filmarbeit zu beteiligen. Jeder, der mitspielen will, soll sich melden. Auch jeder, der noch Requisiten, Leinenstoffe,. Kleidung oder Werkzeuge besitzt und uns damit unterstützen will, ist uns sehr willkommen."
Anlauf-Adressen: Helma Hammen, Mail (Laiendarsteller Hunsrück), oder unser Büro in München: Mail, Ansprechpartner Nikolai Eberth (alle anderen Anfragen).
[E-Mail von Edgar Reitz an Th. Hönemann, Herausgeber und Autor von www.heimat123.de, vom 05.10.2011]
05.09.2011 SWR-Bericht über Guido Reitz
Einen interessanten Bericht der SWR-Autorin Sabine Mahr über Edgar Reitzs 2009 verstorbenen Bruder Guido, der bis zu seinem Tod das elterliche Uhrgeschäft in Morbach führte, hat Günter Endres entdeckt. Guido Reitz betrieb, was kaum jemand außerhalb der Fachwelt, auch sein Bruder Edgar nicht wusste, hochwissenschaftliche Forschungen im Bereich der Sprachwissenschaften, wobei er sich besonders mit dem Hunsrücker Dialekt befasste. Auf der o. g. Seite können Sie den Beitrag sowohl nachlesen als auch anhören bzw. als mp3 herunterladen.
01.09.2011 Eva Maria Schneider, (c) Werner Dupuis, RHZEva Maria Schneider belegt bei der Wahl zur "größten Hunsrücker Persönlichkeit" Platz 8!
Einen beachtlichen achten Platz belegt Eva Maria Schneider, die Marie-Goot aus HEIMAT, bei der RHZ-Leserwahl zur "größten Hunsrücker Persönlichkeit". Sie erhielt 59 Stimmen entsprechend 2,8% aller abgegebenen Voten. Sie lieg damit hinter St. Goar (31,3%), Jakob Kneip (30,7%), Friedrich Karl Ströher (11,3%), Paul Schneider (8,2%), Lea Ackermann (5,8%), Karl August Dahl (3,8%) und Joachim Mertes (3,3%). Direkt hinter ihr liegen der Schinderhannes (2,6 %) und Michael Thonet (1,6 %). Bei der Bewertung dieses Ergebnisses ist zu beachten, dass noch eine Reihe weiterer Kandidaten zur Wahl standen, unter anderem auch Edgar Reitz, die jedoch allesamt weniger Stimmen als die o. g. "Top Ten" erhielten.
Herzliche Glückwünsche an Eva Maria, die zurzeit in einem Pflegeheim die Folgen eines Verkehrsunfalls auskuriert und diese Aufmunterung sicher gebrauchen kann.

Foto: Werner Dupuis, RHZ

14.08.2011

Update
29.08.2011

Leser der RHZ stimmen ab: Wer ist der größte Rhein-Hunsrücker?
Noch bis zum 31.8. läuft die Abstimmung darüber, wer die größte (historische oder lebende) Persönlichkeit im Rhein-Hunsrück-Kreis ist. Selbstverständlich stehen u. a. auch Eva Maria Schneider und Edgar Reitz zur Wahl. Details, insbesondere einen Zwischenstand vom 12.8., der Eva Maria Schneider unter den Top Ten führt, finden Sie hier.
Im Dezember 2007 landete Edgar Reitz übrigens bei der vom SWR initiierten Wahl der "100 größten Rheinland-Pfälzer" auf einem beachtlichen 41sten Platz (vgl. News-Archiv).
Update 29.08.2011: Eva Maria Schneider liegt zurzeit auf Platz 7 - einen Rang vor dem "Schinderhannes";-) Zwei Tage bleiben noch zur Abgabe Ihrer Stimme! Details dazu hier.
22.07.2011 Restaurierung von HEIMAT gesichert!
Eine sehr erfreuliche Nachricht hat Angela Skrimshire auf der Website der Kulturstiftung des Bundes entdeckt: Die vollständige Restaurierung von HEIMAT wird von der Stiftung gefördert und im Zeitraum 1.9.2011 – 20.5.2013 unter der künstlerischen Leitung von Edgar und Christian Reitz durchgeführt. Es ist zu erwarten, dass die Restaurierung nach dem gleichen digitalen Verfahren erfolgt, mit dem auch schon das Frühwerk gerettet werden konnte. Somit dürfte auch einer HD-Ausgabe nichts mehr im Weg stehen.
30.12.2010

Update 14.08.2011

Presseschau

Im Schwäbischen Tagblatt finden Sie mit Datum von Vorgestern (28.12.) ein ausführliches Interview mit Edgar Reitz.

Auch die Südwestpresse (SWP) bringt ein ausführliches Interview mit Edgar Reitz.

Die RHZ berichtet mit gestrigem Datum (30.12.) unter dem Titel „Jed Schauer war en Puff“ (übersetzt: jede Scheune war ein Bordell) über die schlüpfrige Vergangenheit des kleinen Ortes Lautzenhausen zu Zeiten der Hahn Airbase, die Kulturwissenschaftlerin Anja S. im Rahmen ihrer Magistraarbeit untersucht und zu einem Buch mit dem eben zitierten Titel verarbeitet hat. Übrigens, selbst noch heute finden Sie in "Lautze" einige Spuren dieser Vergangenheit.
Update 14.08.2011: Das Buch ist für 18,99 Euro bei bod erhältlich.

Der Trierer Volksfreund berichtet über Johannes Metzdorf-Schmidthüsen, Darsteller des Pieritz in HEIMAT.

Die AZ berichtet über einen vorweihnachtlichen Abend mit Marita Breuer u. a. (Danke an G. Endres für den Hinweis!)

Der Tagesspiegel veröffentlicht anlässlich der heutigen (15.1.) Premiere der "Exercises du silence" im Berlinner Schillertheater ein ausführliches Interview mit Salome Kammer.

Der Münchener Merkur berichtet darüber, dass die Münchner Monacensia - Literaturarchiv und Bibliothek den Nachlass von Jörg Hube als Schenkung übernommen hat.

In der Badischen Zeitung ist ein interessantes Interview zum Begriff Heimat mit dem Medienwissenschaftler Heiner Behring zu lesen.

27.11.2010 Am 20. Januar 2011 veröffentlicht Kinowelt das Reitz-Frühwerk "Stunde Null" separat auf DVD.
26.10.2010 RHZ und Spiegel Online berichten über neues Reitz-Projekt
In der Rhein-Hunsrück-Zeitung berichtet Werner Dupuis heute über das aktuelle Projekt der Familie Reitz - drei Generationen, Edgar, Sohn Christian und Enkel Matthias, sind daran beteiligt. Auch SPIEGEL Online hat die Nachricht aufgegriffen. Thema des Projekts unter dem angeblichen Arbeitstitel "HEIMAT 4 - Die Auswanderer" ist die Auswanderungswelle aus dem Hunsrück nach Brasilien im 19. Jahrhundert, wie sie bereits in HEIMAT und den Geschichten aus den Hunsrückdörfern an mehreren Stellen thematisiert wird.
Geplant sind ein Spielfilm und ein begleitender Dokumentarfilm. Derzeit arbeitet Edgar Reitz an den Drehbüchern und bereist mit Sohn und Enkel den Hunsrück, um nach Spuren der Auswanderer zu forschen und Menschen zu befragen, die Kontakte nach Brasilien haben. Durch die Anschubfinanzierung des Projektes, die einmal mehr die Kulturstiftung Rheinland-Pfalz übernommen hat, sollen zunächst die Voraussetzungen für die Beschaffung der für die Realisierung der Filme notwendigen finanziellen Mittel geschaffen werden. Zu diesen Voraussetzungen gehören Drehbücher, Kalkulationen, Castings, Setentwürfe sowie die Motivsuche im Hunsrück und in Brasilien. Anfang 2011 will Edgar Reitz auch nach Brasilien reisen.
Im persönlichen Gespräch am Rande der HEIMAT 3-Aufführung in Hannover betonte Edgar Reitz, dass die Anschlussfinanzierung des Projektes bisher nicht gesichert und somit fraglich sei, ob die Filme jemals realisiert werden können. Besonders die Herstellung des Spielfilmes sei, vor allem aufgrund der aufwändigen Ausstattung, schwierig, wenn auch nicht mit amerikanischen Verhältnissen vergleichbar. Die Realisierung eines Dokumentarfilmes hingegen sei vergleichsweise kostengünstig machbar. Drücken wir alle gemeinsam die Daumen, dass sich Investoren von Konzept und Entwürfen überzeugen lassen.
13.10.2010 Neue CD mit Salome Kammer
Bei der Einspielung der Stücke Die Auswanderer/Verklärte Nacht von Oskar Fried (1871-1941) war Salome Kammer als Sprechstimme beteiligt. Hörproben finden Sie z. B. auf der Produktseite von jpc.
12.10.2010 Neuauflage von "Wege in die HEIMAT" erschienen
Die Broschüre "Wege in die HEIMAT", die die wichtigsten Drehorte von HEIMAT und HEIMAT 3 beschreibt, ist (nachdem die erste Auflage von 2004 aus rechtlichen Gründen nicht weiter verbreitet werden durfte) in einer neuen Auflage erschienen. Sie können das Dokument auf den Seiten der Hunsrücktouristik kostenlos herunterladen. Diese zweite Auflage ist ausschließlich digital erhältlich.
(Abb.: links 1. Auflage 2004, privat, rechts 2. Auflage 2009, hunsruecktouristik.de)
21.05.2010 Der SWR hat am 30.4. in der Sendung "hierzuland" eine interessante Reportage über den Ort Schlierschied gesendet. Das Video finden Sie online auf den Seiten des SWR.
13.04.2010 In der kürzlich vom Deutschen Kulturrat herausgegebenen Studie "Der WDR als Kulturakteur. Anspruch, Erwartung, Wirklichkeit" findet sich auf den Seiten 408-412 unter dem Titel „Der WDR hat seine Rolle im Deutschen Film sehr verändert“ ein von Stefanie Ernst mit Edgar Reitz geführtes Interview, in dem er sich gewohnt kritisch mit dem kulturellen Auftrag des öffentlich rechtlichen Fernsehens und den sich im Lauf der Zeit gewandelten Strategien auseinandersetzt, ihn zu erfüllen: www.kulturrat.de/wdr.pdf. Zitat: "... das öffentlich rechtliche Fernsehen [verliert] von Jahr zu Jahr immer mehr die Intelligenz als Publikum."
Die Studie kann auch gedruckt unter der ISBN 978-3-934868-22-9 zum Preis von 24,99 € im Buchhandel bezogen werden.
16.01.2010

Update
16.03.2010

Neue Gesamtedition der HEIMAT-Trilogie
Seit 17. März ist eine neue Gesamtedition der DVDs der HEIMAT Trilogie samt Prolog (Geschichten aus den Hunsrückdörfern) und Epilog (Heimat-Fragmente - Die Frauen) sowie dem aus der bisherigen "Premium-Edition" Bonusmaterial bei Kinowelt/Arthaus erhältlich. Die Ausgabe vereint somit alle bisherigen (weiterhin einzeln erhältlichen) Ausgaben (3 Teile der Trilogie plus Edition "Drehort Heimat") als Sonderkonfektionierung in einem Paket mit 18 DVDs. Weitere Informationen auf der Kinowelt-Homepage.

Bei verschiedenen Internethändlern ist das Paket günstig ab 85,99 € zu haben.

02.11.2009

Update
07.11.2009

HEIMAT im Pro-Winzkino Simmern

Gemeinsam mit gut hundert anderen HEIMAT-Begeisterten durfte ich ein wunderbares Wochenende bei der HEIMAT-Aufführung im Pro-Winzkino Simmern erleben. Ein ausführlicher Bericht dazu und Bilder folgen in den nächsten Tagen, vorab sei aber schon auf die heutige Sendung der Landesschau auf SWR RP (18.45-19.45 Uhr) hingewiesen, in der ein dreiminütiger Beitrag über die Veranstaltung von Utz Kastenholz laufen wird.

Auf den Seiten des Trierischen Volksfreundes findet sich ein schöner Bericht samt Bildern über das Wochenende sowie ein Videobericht.

Auch die Sendung Rheinland-Pfalz aktuell berichtete bereits am Sonntagabend von der Veranstaltung. Den Podcast dazu (mp4, 33 MB) können Sie hier herunterladen (Sendung 1.11., 19.45 Uhr).

(2.11.2009) Endlich ist auch mein eigener, ganz persönlicher Bericht vom Wochenende fertig gestellt. Sie finden ihn samt Fotogalerie hier.

10.10.2009 Pro-Winzkino erneut ausgezeichnet!

"Aus der Hand von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (links) nahmen jetzt Ursula und Wolfgang Stemann für das Simmerner Pro-Winzkino den Kinoprogrammpreis für ein herausragendes Film- sowie Kinder- und Jugendfilmprogramm entgegen. Das Simmerner Pro-Winzkino gehört damit auch im Jahr seines 25. Geburtstags wieder zu den herausragenden Lichtspielhäusern im Bundesgebiet und landete unter den 20 bestplatzierten Lichtspielhäusern. Die Preisverleihung fand in Hamburg statt. Die Preisgelder werden für die Programmgestaltung sowie die Investitionen in die digitale Projektion verwendet." (zit. nach RHZ, 10.10.2009, S. 16)

16.09.2009

Dem 25jährigen Sendejubiläum hat der wdr am 16.9. eine Sendung aus der Reihe "Stichtag" gewidmet. Auch der Deutschlandfunk erinnert in seiner Rubrik Kalenderblatt an diesen Meilenstein der Fernsehgeschichte. Ein Interview mit ER finden Sie auf der Website der Deutschen Welle.

21.09.2009

letztes Update
29.09.2009

Einen kurzen Bericht zur Edgar Reitz Filmwoche in Mainz mit einer kleinen Bildergalerie finden Sie ab sofort hier.

28.08.2009 Interview mit Edgar Reitz
Ein aktuelles Interview mit Edgar Reitz finden Sie auf den Seiten der Deutschen Welle veröffentlicht. Einen Bericht zum 25-jährigen Jubiläum von HEIMAT finden Sie hier.

* sofern nicht im Text genannt.