Neuigkeiten rund um Edgar Reitz und seine Filme

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Datum / Quelle

Inhalt

27.08.2010
G. Endres
Neuigkeiten über einige Darsteller, zusammengetragen von Günter Endres:
Henry Arnold inszeniert am Stadttheater Gießen "Mann - O - Money", Premiere 16.10. , und "Die Lustige Witwe", Premiere am 27.11.2010
Matthias Kniesbeck ist auch im fünften Teil des Kabarettprogramms "Männerschmerz" im Katakombenthater Essen zu sehen.
Marita Breuer steht ab Herbst 2010für die Produktion des Filmes "Fast eine Million" wieder vor der Kamera. In Köln ist sie außerdem für die Agentur "Sprachkultur" als Sprachtrainerin tätig. Außerdem ist sie am 17.10. um 17 Uhr in Wesel live zu erleben.
25.08.2010
eig. Ber.
Gleich dreimal ist Marita Breuer in den kommenden Wochen als Darstellerin im Tatort zu sehen. Darunter auch der Schimanski-Tatort "Schwarzes Wochenende" von 1986. Die Termine können Sie der Seite Heimat-Darsteller im TV entnehmen.
03.08.2010
RHZ vom 22.07.2010

Update
06.08.2010

"Karoline von Günderrode und das Oberweseler Günderrode-Haus im Film „Heimat 3“ von Edgar Reitz ...

... so heißt die neu erschienene Broschüre von Karl-Ernst Linz. Nach der Beschreibung des bewegten Lebens der romantischen Schriftstellerin Karoline von Günderrode, die vorwiegend im Raum Frankfurt lebte, folgt im zweiten Teil der Broschüre eine Inhaltsangabe der Heimat-3-Geschichte. Im dritten Teil gibt der Autor einen Überblick über die Entstehung und Nutzung des Günderrode-Hauses und zeigt Berührungspunkte zwischen den Personen in der Heimat-3-Geschichte und den Menschen im Umfeld der Dichterin auf, die den Namen Günderrode-Haus erklären, denn die Familie Günderrode hat nie in diesem Haus gelebt.
Aufgewachsen im 19. Jahrhundert, als Frauen kaum Entfaltungsmöglichkeiten hatten, zerbrach die Günderrode an der ausweglosen Liebesaffäre mit einem verheirateten Professor. „Die Erde ist mir Heimat nicht geworden“, stellte sie am Ende fest und schied am 26. Juli 1806 freiwillig aus dem Leben.
Das Günderrode-Haus im Film war einst ein Hunsrücker Bauernhaus und stand in Seibersbach. Edgar Reitz fand es auf der Suche nach einem geeigneten Zuhause für seine Heimat-3-Familie und ließ es auf der Rheinhöhe bei Oberwesel aufbauen, wo es heute noch steht.
Die bebilderte Broschüre gibt es für 3,50 Euro im Günderrode-Haus, im Kulturhaus, im Verkehrsamt Oberwesel und im Schreibwarengeschäft Hermann."

zitiert nach Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Donnerstag, 22. Juli 2010, Seite 23

Details zu dieser Veröffentlichung sind nun auf der Literatur-Seite zu erfahren.

29.07.2010
eig. Rech.

Update
05.08.2010

Bald Café im Elternhaus von Edgar Reitz?
Seit dem Tod von Edgar Reitzs Bruder Guido im vergangenen Jahr steht sein Elternhaus in der Biergasse 5 in Morbach (rechts ein Bild aus dem Jahr 1998) leer. Reitz suchte nun Kontakt zu Morbachs Bürgermeister Gregor Eibes, um mit ihm über die künftige Nutzung des Hauses zu beraten. Angedacht ist, im ehemaligen Uhrmacherladen im Erdgeschoss des Hauses, das in den Besitz der Edgar Reitz Filmstiftung übertragen und an die Gemeinde Morbach verpachtet werden soll, ein kleines Café einzurichten, in der ersten Etage könnten Filmvorführungen stattfinden, und eine Leseecke soll eingerichtet werden.
Einen ausführlichen (aber von ER gegenüber der Zeitung nicht bestätigten) Bericht über das Vorhaben können Sie in der gestrigen Ausgabe des Trierer Volksfreund lesen.

Inzwischen ist der o. g. Artikel von Ilse Rosenschild auch auf der Homepage der Gemeinde Morbach eingestellt.

Der Trierer Volksfreund liefert Hintergrundinformationen zum Elternhaus von E. R.

04.08.2010

eig. Anfrage beim
KoKi Hannover

Zeitplan für die Aufführung von HEIMAT 3 im Kommunalen Kino Hannover, 18. und 19. September 2010

Samstag, 18.9.
16.00 Das glücklichste Volk der Welt 105’
18.30 Die Weltmeister 100’
21.00 Die Russen kommen 125’

Sonntag, 19.9.
13.00 Allen gehts gut 132’
15.30 Die Erben 103’
18.00 Abschied von Schabbach 105’
20.30 Werkgespräch mit Edgar Reitz und David Brückel

Eintritt: beide Tage 15.-/10.-€, ein Tag 10.-/7.50€
Web www.koki-hannover.de

03.08.2010
eig. Ber.
Neue Serie auf heimat123.de: "Was macht eigentlich ...?"
In dieser Rubrik möchte ich in unregelmäßigen Abständen den Weg von Darstellern und anderen an den Filmen der HEIMAT-Trilogie beteiligten Personen verfolgen - insbesondere derer, die nicht weiterhin geradlinig eine Schauspielkarriere verfolgt haben.
Für Ihre Mitarbeit an dieser Serie bin ich sehr dankbar. Recherchieren Sie über eine/n Beteiligter/n Ihrer Wahl und lassen Sie mir die Ergebnisse (inklusive Internetlinks) zur Veröffentlichung in dieser Rubrik zukommen.

Teil 1: Was macht eigentlich Noemi Steuer?
Die am 15.7.1957 in Basel geborene Noemi Steuer, Darstellerin der Helga Aufschrey in der Zweiten Heimat, tritt heute nach einigen weiteren schauspielerischen Engagements in Fernsehfilmen und -serien (bis 2002) und neben Beteiligungen an der Produktion von Hörspielen vor allem als Ethnologin in Erscheinung, die sich besonders in Mali etwa in Form von Theaterprojekten zu den Themen Migration und AIDS engagiert. Der Film "Wo Milch und Honig fließen", eine Auftragsarbeit des Bundesamtes für Migration der Schweiz, gedreht von Laszlo I. Kish (!), dokumentiert die Arbeit von Steuer und Regisseur Clemens Bechtel mit den Menschen dort. Noemi Steuer hat 2009 am Institut für Soziale Anthropologie der Universität Basel eine Dissertation mit dem Titel "Resilience in the context of AIDS and Stigma in Mali" vorgelegt (hier eine Zusammenfassung). Über ihre Forschungsarbeit in Mali berichtete sie 2006 in einem Interview mit onlinereports.ch.

24.07.2010
eig. Rech.
Im Südkurier ist eine interessante Abhandlung über "den" deutschen Heimatfilm zu lesen. Dabei werden die zwei Ansätze "Heimat als Idyll" und "Realismus-Konzept" (Reitz) unterschieden.
08.02.2010
eig. Rech.
Update
07.07.2010
HEIMAT-Touren 2010
Aus gesundheitlichen Gründen kann Eva-Maria Schneider in diesem Jahr leider keine der angekündigten HEIMAT-Touren mehr begleiten. Daher werden die von der VG Kirchberg angekündigten Termine abgesagt. Die von der Tourist-Information Simmern angekündigte Tour am 4.9. wird - sofern sich genügend Interessenten finden - von Otto Prochnow, Darsteller des Dorfpolizisten in HEIMAT, begleitet. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Ab dem kommenden Jahr (2011) besteht auch wieder die Möglichkeit, Eva-Maria Schneider für private HEIMAT-Touren (mit dem eigenen PKW) zu buchen. Den Kontakt vermitteln beide genannten Stellen.
06.07.2010
G. Endres
Verschiedenes
Im Archiv der Wochenzeitung "Die Zeit" hat Günter Endres einen
Artikel aus dem Jahr 1991 ausgegraben, der von der Rückkehr des Alltags (und damit auch der Alltäglichkeiten) nach Woppenroth erzählt.
Salome Kammer tritt am 13.08.2010 im Rahmen des
Festivals "Rheinvokal" mit dem Programm "Über Grenzen" in Montabaur auf.
Gudrun Landgrebe feierte am 20.6. ihren 60sten Geburtstag. Die FAZ berichtet.
25.05.2010

Pfingsten 2010: DIE ZWEITE HEIMAT im Kommunalen Kino Hannover! Kurzberichte und Impressionen finden Sie in der Gruppe heimat123*de auf facebook.

21.05.2010
I. Litzenberger
Der SWR hat am 30.4. in der Sendung "hierzuland" eine interessante Reportage über den Ort Schlierschied gesendet. Das Video finden Sie online auf den Seiten des SWR.
11.05.2010

Edgar Reitz erhält Ehren-Stern auf dem "Boulevard der Stars"
Wie die BOULEVARD DER STARS Gemeinnützige GmbH heute in Berlin auf einer Pressekonferenz mitteilte, gehört Edgar Reitz zu den ersten vierzig deutschen Filmschaffenden, die einen Ehren-Stern auf dem "Boulevard der Stars" am Potsdamer Platz in Berlin erhalten werden.
Jury-Mitglied Hans Helmut Prinzler unterstrich: “Film ist eine Gemeinschaftsleistung – Teamwork von vielen Kreativen in den verschiedenen Gewerken. Der Jury war es wichtig, in dieser Bandbreite herausragende Leistungen deutlich zu machen und gleichzeitig in eine historische Dimension zu setzen: Von den Anfängen mit dem deutschen Erfinder des Kinos, Max Skladanowsky, dem legendären „Metropolis“-Regisseur Fritz Lang und dem Stummfilm-Star Asta Nielsen über Legenden wie Ruth Leuwerik und Artur Brauner bis hin zu Corinna Harfouch und Götz George - Stars, die in beidem brillieren, Kino und Fernsehen.“
Georgia Tornow, die Geschäftsführerin der für die Umsetzung des Projektes gegründeten Gemeinnützigen GmbH, konnte jetzt auch das präzise Eröffnungsdatum nennen: „Am 10. September wird der BOULEVARD DER STARS feierlich eingeweiht  – die Vorbereitungen hierzu laufen auf allen Ebenen: Die Architekten und Planer arbeiten stramm auf den Baubeginn hin, die Gemeinnützige GmbH führt intensive Gespräche mit Unterstützern und Sponsoren, die Nachbarn am Potsdamer Platz freuen sich auf die neue Attraktion. Die Eröffnung wird glanzvoll sein - und dann gehört der BOULEVARD DER STARS den Berlinern und ihren Besuchern!“
Download: Liste der 40 Star-Namen für die Eröffnung des BOULEVARD DER STARS
Link: Homepage Boulevard der Stars, Berlin
Herzlichen Glückwunsch!
06.05.2010
eig. Rech.
Der Bonner General-Anzeiger online berichtet heute über die Aufführung des Songspiels "Die Wunde" von Helmut Oehring bei der Kölner Triennale mit Salome Kammer.
19.04.2010
eig. Ber.

Update
03.05.2010

Pro-Winzkino Simmern zeigt "Die Reise nach Wien"
Das Simmerner Pro-Winzkino zeigt zum eigenen 25jährigen Jubiläum den von Edgar Reitz 1973 in Simmern gedrehten und dort spielenden Film "Die Reise nach Wien" in der restaurierten, im vergangenen Herbst in Mainz uraufgeführten Fassung, an zwei Terminen: am Sonntag, 25.4., um 11 Uhr im Rahmen der Ausstellungseröffnung Kinogeschichte im Hunsrück (diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft), und noch einmal am Sonntag, 9. Mai, um 11 Uhr im Rahmen einer Matinée mit Frühstück ab 10:00 Uhr. Für die zweite Veranstaltung sind noch telefonisch Karten vorbestellbar, weitere Informationen auf der Website des Pro-Winzkino.

Einen Bericht von Werner Dupuis über die Eröffnungsveranstaltung finden Sie auf den Seiten des Trierer Volksfreundes.

13.04.2010
G. Endres
In der kürzlich vom Deutschen Kulturrat herausgegebenen Studie "Der WDR als Kulturakteur. Anspruch, Erwartung, Wirklichkeit" findet sich auf den Seiten 408-412 unter dem Titel „Der WDR hat seine Rolle im Deutschen Film sehr verändert“ ein von Stefanie Ernst mit Edgar Reitz geführtes Interview, in dem er sich gewohnt kritisch mit dem kulturellen Auftrag des öffentlich rechtlichen Fernsehens und den sich im Lauf der Zeit gewandelten Strategien auseinandersetzt, ihn zu erfüllen: www.kulturrat.de/wdr.pdf. Zitat: "... das öffentlich rechtliche Fernsehen [verliert] von Jahr zu Jahr immer mehr die Intelligenz als Publikum."
Die Studie kann auch gedruckt unter der ISBN 978-3-934868-22-9 zum Preis von 24,99 € im Buchhandel bezogen werden.
13.04.2010 Mit der Episode "Die Lücke, die der Teufel lässt" verabschiedete sich der Polizeiruf 110 des Bayerischen Rundfunks vom bereits vor Drehbeginn verstorbenen Jörg Hube alias Kommissar Friedel Stapen. In der Filmhandlung kommt Stapen, dargestellt durch ein Doubel, gleich zu Beginn der Episode bei der Explosion eines Autos zu Tode. Das Bild zeigt das Szenenfoto einer Gedenkminute des Kommissariats.
Weitere Informationen zu dem gelungenen Krimi, in dem Stefanie Stappenbeck schauspielerisch überzeugt und Franz Xaver Kroetz als eigenbrötlerischer Anarchist zu sehen ist, auf der Seite des Senders.
16.01.2010
Update
16.03.2010

eig. Rech.
Kinowelt AG

Neue Gesamtedition der HEIMAT-Trilogie
Seit 17. März ist eine neue Gesamtedition der DVDs der HEIMAT Trilogie samt Prolog (Geschichten aus den Hunsrückdörfern) und Epilog (Heimat-Fragmente - Die Frauen) sowie dem aus der bisherigen "Premium-Edition" Bonusmaterial bei Kinowelt/Arthaus erhältlich. Die Ausgabe vereint somit alle bisherigen (weiterhin einzeln erhältlichen) Ausgaben (3 Teile der Trilogie plus Edition "Drehort Heimat") als Sonderkonfektionierung in einem Paket mit 18 DVDs. Weitere Informationen auf der Kinowelt-Homepage.

Bei verschiedenen Internethändlern ist das Paket günstig ab 85,99 € zu haben.

28.02.2010
G. Endres
Matthias Kniesbeck inszeniert am Südthüringischen Staatstheater Meiningen
25.01.2010

Eva Maria Schneider

Kirchberger Theatergruppe Dumnissus feiert großen Erfolg
Die Kirchberger Theatergruppe Dumnissus, darin vertreten auch einige HEIMAT-Beteiligte, insbesondere Eva Maria Schneider und Helma Hammen (siehe Bild), feierte am vergangenen Wochenende vor dreimal ausverkauftem Haus in der Aula des Krichberger Schulzentrums einen großen Erfolg. Geboten wurde das Weihnachtsstück "Eine schöne Bescherung", das offenbar bei vielen Zuschauern lebhafte, humorige Erinnerungen an die vergangenen Wochen weckte. Einen ausführlichen Bericht mit Videosequenzen und zahlreichen Fotos finden Sie auf den Seiten www.mehr-hunsrueck.de.
18.01.2010

Link korrigiert am 11.03.2010

eig. Ber.

Kurzbericht aus Hannover
Die Aufführung von HEIMAT im Kommunalen Kino Hannover wurde an beiden Tagen von einer recht konstant großen Gruppe von etwa 40 Personen mit großer Begeisterung und Aufmerksamkeit verfolgt. Viele der Zuschauer kannten sich schon gut mit den Filmen aus, einige genossen sie aber auch erstmalig. Edgar Reitz und Salome Kammer (die am Sonntag ihren 51sten Geburtstag feierte) waren schon am Samstagabend zu der Gruppe gestoßen und standen immer wieder zu Gesprächen und für Fragen zur Verfügung. Ein besonderes Highlight war das abschließende Werkgespräch mit Edgar Reitz und David Benjamin Brückel, Insidern schon als Gast der Aufführung in Simmern bekannt, in dem Edgar Reitz eine Reihe interessanter Details über die Entstehung und Gestaltung von HEIMAT erläuterte. Das handverlesene Publikum zeichnete sich durch kluge Fragen und unerschöpfliches Interesse aus. Man darf auf die Fortsetzung zu Pfingsten sehr gespannt sein.

Die äußerst lesenswerte Ankündigung der Filme, geschrieben von David Brückel, veröffentlicht in "SPIELZEIT 1. Das Magazin mit dem Programm der Bühnen in Hannover" vom 18.12.2009, S. 10, können Sie nun hier mit freundlicher Genehmigung des Autors herunterladen.

13.11.2009

Update
05.01.2010

eig. Rech./ddp
Edgar Reitz
koki Hannover

Kino im Künstlerhaus Hannover zeigt gesamte HEIMAT-Trilogie
Im Rahmen der Filmreihe "Deutsche Geschichten" zeigt das Kommunale Kino Hannover 2010 die gesamte HEIMAT-Trilogie!
Hier nun die Termine:
16. und 17.1.2010: Heimat - Eine deutsche Chronik
22.-24.5.2010 (Pfingsten): Die zweite Heimat
18. und 19.9.2010: Heimat 3
Die Werkgespräche mit David Brückel finden jeweils am letzten Veranstaltungstag - also am 17. Januar, 24. Mai und 19. September 2010 um 20.30 Uhr statt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Veranstalters.

05.01.2010
eig. Rech.
In der Badischen Zeitung findet sich ein ausführlicher Bericht über Nicola Schössler anlässlich der Premiere von "Die Kontrakte des Kaufmanns" am Samstag, 9. Januar, 19.30 Uhr, im Großen Haus des Theater Freiburg.
09.12.2009
eig. Rech.
"Die Welt" kürt "Edgar Reitz - Das Frühwerk" zu einer der zwanzig besten DVDs 2009
Dazu heißt es auf der Internetseite der Wochenzeitung: Der "Heimat"-Weltruhm ist ein zweischneidiges Schwert, denn er verdeckt die 20 Filmemacherjahre davor - darunter noch heute Sehenswertes wie das Experiment "Geschwindigkeit", den Frauenmonsterfilm "Mahlzeiten" und die Nazialltagskomödie "Die Reise nach Wien".
13.11.2009
Jürgen Prinz/rlp.de

Update
04.12.2009
Joel Young

Kulturstiftung Rheinland-Pfalz fördert neues Projekt von Edgar Reitz
Wie einer Pressemitteilung der Landesregierung zu entnehmen ist, bewilligte der Vorstand der Kulturstiftung Rheinland Pfalz in seiner gestrigen Sitzung die Förderung von 32 Kunst- und Kulturprojekten mit einem Volumen von insgesamt 300000 €. Darunter auch "die Vorbereitung eines neuen filmischen Zweiteilers von Edgar Reitz". Wie Edgar Reitz mir bereits in Simmern erzählte, bezieht sich der Antrag auf den Film über nach Brasilien ausgewanderte Hunsrücker, über den auf dieser Seite bereits am 13.06.2009 berichtet wurde. Reitz betonte: Der Antrag und damit die Förderung betrifft allein die Vorbereitung des Filmes (also vor allem die Drehbucharbeit), nicht aber bereits dessen Realisierung.

Details zu diesem Thema waren nun im Hunsrücker Wochenspiegel vom 2.12. zu erfahren. Demnach wird das Projekt mit einem Zuschuss von 320000 € gefördert, davon 90000 € als rückzahlbares Darlehen. "Die Bedeutung von Regisseur und Filmemacher Edgar Reitz für Deutschland und Rheinland-Pfalz ist unumstritten. Die bislang gezeigte 'Heimat-Trilogie' hat große Bedeutung, so dass ein anschließender, vierter Teil, der sich mit dem Thema Auswanderer befasst, zu begrüßen ist", wird Ministerpräsident Kurt Beck zitiert.

Edgar Reitz schrieb mir heute zu diesem Thema:
"Mit der Bewilligung einer "Anschubfinanzierung" durch die rheinland-pfälzische Kulturstiftung rückt das Projekt tatsächlich in den Mittelpunkt meiner Arbeit. Während des kommenden Jahres werde ich gemeinsam mit verschiedenen Autoren die Drehbücher zu zwei Filmen schreiben, die sich mit der Auswanderung im 19. Jahrhundert beschäftigen. Das Projekt läuft unter dem Arbeitstitel HEIMAT 4 - DIE AUSWANDERER und spielt teilweise im fiktiven Dorf Schabbach. Insofern ist die Ankündigung von Kurt Beck auch zutreffend. Natürlich kann zum heutigen Zeitpunkt niemand sagen, ob die Filme tatsächlich zustande kommen werden, denn die Voraussetzung dafür ist die Beschaffung der beträchtlichen Produktionsmittel. Wir wollen mit Hilfe der Förderung durch die Mainzer Kulturstiftung alle Voraussetzungen schaffen, die man zur Geldbeschaffung braucht: Drehbücher, Kalkulationen, Casting, Set-Entwürfe, Motivsuche in Deutschland und Brasilien. Es gehört viel Mut zu einem derartigen Beginn, denn die Zeiten sind für Vorhaben wie HEIMAT schwieriger geworden, als sie jemals waren. Ich habe beschlossen, immer nur an die nächsten Schritte zu denken und das große Ziel erst einmal zu auszublenden. Nur so kann man einer allzu großen Enttäuschung vorbeugen, die sich einstellt, wenn das Unternehmen schließlich doch nicht zustande kommt." Edgar Reitz, 4.12.2009

04.12.2009 Im Archiv des rbb-Senders Radio1 finden Sie eine Ausführliche Besprechung der DVD-Edition "Edgar Reitz - Das Frühwerk" von Anke Leweke (11.5.2009).
30.11.2009
I. Litzenberger

Update
03.12.2009
G. Endres

Am Dienstag, dem 01.12.2009, strahlt der SWR in seinem 3. Programm um 19.20 Uhr im Rahmen der Ortsportraits "Hierzuland" eine Sendung über Kirchberg aus. Im Rahmen der Sendung kann der Zuschauer mit Eva Maria Schneider alias Marie Goot einen kleinen Bummel durch Kirchberg machen.

Der Beitrag kann online auf den Seiten des SWR angesehen werden.

02.12.2009
W. Litzenberger

RHZ
02.12.2009

Mendelssohn und Reitz- Film- und Musikprojekt in Engers und Mainz
"In seinem berühmten Oktett für Streicher hat der junge Felix Mendelssohn alle Geschwindigkeitsrekorde über den Haufen geworfen - am Freitag, 11. Dezember, 19 Uhr wird das Jugendwerk des Berliner Komponisten in Schloss Engers gespielt, am Samstag, 12. Dezember, um 19 Uhr ist es in der "Black Box" der Musikhochschule Mainz auf dem Universitätsgelände zu erleben.
Bei beiden Konzerten leitet, der erste Geiger des Vogler-Quartetts, Tim Vogler, ein Oktett aus jungen Streicherstipendiaten der Villa Musica. Hohes Tempo bestimmt auch den Rest des Programms, denn vor der Pause ist der Film "Geschwindigkeit" von Edgar Reitz zu sehen. Das frühe Meisterwerk des Regisseurs von "Heimat" ist eine packende Bebilderung des Phänomens Geschwindigkeit.
Zu sehen ist der Kurzfilm in der frisch restaurierten Fassung mit der live gespielten Filmmusik der Berliner Komponistin Juliane Klein. Das junge "Bianco Quartett" erreicht auch in diesem Werk höchste Geschwindigkeiten. Das Erlebnis darf man sich vorstellen wie eine Aufführung eines Stummfilms: Die Musik wird parallel zur Vorführung des Reitz-Films gezeigt, eine selten im Programm der Villa Musica zu erlebende Kombination von Film und Musik. (...)
Karten zu 13 Euro gibt es unter Telefon 02622/ 926 41 17, unter 06131/ 925 18 00 sowie unter www.villamusica.de"
Quelle: RHZ, 2.12.2009, S. 29
14.11.2009 Der Trierer Volksfreund berichtet über das Kriegerdenkmal aus HEIMAT, dessen Vorbild in Hundheim steht.
02.11.2009

Update
07.11.2009

eig. Ber.

HEIMAT im Pro-Winzkino Simmern

Gemeinsam mit gut hundert anderen HEIMAT-Begeisterten durfte ich ein wunderbares Wochenende bei der HEIMAT-Aufführung im Pro-Winzkino Simmern erleben. Ein ausführlicher Bericht dazu und Bilder folgen in den nächsten Tagen, vorab sei aber schon auf die heutige Sendung der Landesschau auf SWR RP (18.45-19.45 Uhr) hingewiesen, in der ein dreiminütiger Beitrag über die Veranstaltung von Utz Kastenholz laufen wird.

Auf den Seiten des Trierischen Volksfreundes findet sich ein schöner Bericht samt Bildern über das Wochenende sowie ein Videobericht.

Auch die Sendung Rheinland-Pfalz aktuell berichtete bereits am Sonntagabend von der Veranstaltung. Den Podcast dazu (mp4, 33 MB) können Sie hier herunterladen (Sendung 1.11., 19.45 Uhr).

 (2.11.2009) Endlich ist auch mein eigener, ganz persönlicher Bericht vom Wochenende fertig gestellt. Sie finden ihn samt Fotogalerie hier.

02.11.2009 Auf der Homepage des Herzog-Johann-Gymnasiums in Simmern, der Schule, an der auch Edgar Reitz sein Abitur machte und angeleitet durch seinen Deutschlehrer Karl Windhäuser (1910-1984) erstmals mit dem Theater in Berührung kam, wird www.heimat123.de als Link der Woche präsentiert.
30.09.2009

Update
02.11.2009
Edgar Reitz

Edgar Reitz erhält Kulturgroschen 2009
Wie bereits Ende des vergangenen Jahres auf dieser Seite angekündigt, wird Edgar Reitz heute in Berlin den Kulturgroschen des Deutschen Kulturrats ausgezeichnet. Damit werde sein "herausragendes künstlerisches und kulturpolitisches Engagement" gewürdigt, betonte die Spitzenorganisation der Bundeskulturverbände. Die Laudatio bei der Preisverleihung im Max-Liebermann-Haus am Brandenburger Tor hält der Schriftsteller und Schiller-Biograf Rüdiger Safranski.

 Seit kurzem kann die sehr lesenswerte Laudatio des renommierten Philosophen und Autoren Rüdiger Safranski und die (ebenso lesenswerte) Dankrede von Edgar Reitz anlässlich der Verleihung des Kulturgroschen des deutschen Kulturrates auf der Homepage von Edgar Reitz abgerufen werden.

20.07.2009
letztes Update 20.10.2009
G. Endres
Darstellernews
- Eva Maria Bayerwaltes spielt in der ersten Staffel der neuen ZDF-Serie SOKO Stuttgart, die ab 12.11.2009 im Vorabendprogramm ausgestrahlt wird, die durchgängige Rolle der Prof. Dr. Lisa Wolter. Info 1, Info 2, Info 3
- Peter Harting spielt im Kinofilm „Tannöd“ den Bauer Sterzer, Kinostart am 19.11.2009
- Hans Dieter Schatz beim Händel-Abend in Münster
- Matthias Kniesbeck, bekannt als Darsteller des Anton Simon in HEIMAT 1 und 3, ist im Herbst in Essen auf der Bühne des zu sehen. Zunächst im neuen Programm der Formation "Männerschmerz", das am 9. Oktober Premiere feierte, dann mit dem komödiantischen Soloprogramm "Der zerbrochene Krug ... findet doch statt!" ( Premiere am 22. November). Weitere Informationen und Termine auf der Website des Katakombentheater, Rubrik COMEDY/KABARETT.
10.10.2009

RHZ

Pro-Winzkino erneut ausgezeichnet!

"Aus der Hand von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (links) nahmen jetzt Ursula und Wolfgang Stemann für das Simmerner Pro-Winzkino den Kinoprogrammpreis für ein herausragendes Film- sowie Kinder- und Jugendfilmprogramm entgegen. Das Simmerner Pro-Winzkino gehört damit auch im Jahr seines 25. Geburtstags wieder zu den herausragenden Lichtspielhäusern im Bundesgebiet und landete unter den 20 bestplatzierten Lichtspielhäusern. Die Preisverleihung fand in Hamburg statt. Die Preisgelder werden für die Programmgestaltung sowie die Investitionen in die digitale Projektion verwendet." (zit. nach RHZ, 10.10.2009, S. 16)

16.09.2009
eig. Rech.

Dem 25jährigen Sendejubiläum hat der wdr am 16.9. eine Sendung aus der Reihe "Stichtag" gewidmet. Auch der Deutschlandfunk erinnert in seiner Rubrik Kalenderblatt an diesen Meilenstein der Fernsehgeschichte. Ein Interview mit ER finden Sie auf der Website der Deutschen Welle.

21.09.2009

letztes Update
29.09.2009

eig. Ber.

Einen kurzen Bericht zur Edgar Reitz Filmwoche in Mainz mit einer kleinen Bildergalerie finden Sie ab sofort hier.

28.08.2009 Interview mit Edgar Reitz
Ein aktuelles Interview mit Edgar Reitz finden Sie auf den Seiten der Deutschen Welle veröffentlicht. Einen Bericht zum 25-jährigen Jubiläum von HEIMAT finden Sie hier.
08.07.2009 Ausführlicher Review über "Edgar Reitz - Das Frühwerk"
Angela Skrimshire, Ihnen allen längst bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen auf www.heimat123.de und www.heimat123.net, stellt nun einen ausführlichen Review zur Edition "Edgar Reitz - Das Frühwerk" vor. Der Text umfasst 24 Seiten und ist in englischer Sprache verfasst. Viel Freude daran!

Impressions of Edgar Reitz’ Das Frühwerk by Angela Skrimshire, July (revised Nov.) 2009 (pdf, 0,6 MB)
 

13.6.2009
RHZ

Update
17.06.2009

Edgar Reitz stellt Zeitungsinformation über geplanten Film über Hunsrücker in Brasilien richtig

In einer E-Mail an mich hat Edgar Reitz die Aussagen des an dieser Stelle (siehe unten) zitierten Artikels aus der RHZ vom 13.06. relativiert. Er schreibt:

"... Ich muss dazu feststellen, dass für ein derartiges Projekt bislang nicht die geringsten finanziellen Mittel vorhanden sind noch irgendwelche Absichtserklärungen staatlicher oder öffentlicher Stellen, die Hoffnung auf Realisierung machen könnten. Es wäre absolut unseriös, wenn ich unter diesen Umständen von einem realen Filmprojekt reden würde. Mein Wunsch, einen Film über das Thema "Auswanderer im 19. Jahrhundert" zu drehen ist so alt wie die erste HEIMAT. Schon vor 25 Jahren war das aber nicht mehr als ein lieber Gedanke, denn es fehlten dazu alle Produktions-Voraussetzungen. Ich bedauere sehr, dass durch das Büro des Landtagspräsidenten eine irreführende Meldung in Umlauf gesetzt wurde, die nun viele Freunde im Hunsrück und die Heimat-Fans grundlos aufhorchen ließ. Sollte es je zu einem finanzierbaren Projekt dieser Art kommen, wäre ich der erste, der seine Freude darüber auch öffentlich zum Ausdruck brächte.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Edgar Reitz"

In der RHZ (13.06.2009, Seite 15) war zu lesen:

Reitz plant Auswanderer-Doku - Regisseur hat Drehbuch über nach Brasilien emigrierte Hunsrücker fertig"
"Edgar Reitz, weltweit bekannt durch seine "Heimat"-Trilogie, hat sich mit Landtagspräsident Joachim Mertes getroffen, um ihm seine Pläne zu "Heimat IV" vorzustellen. In einem Spielfilm und einem Dokumentarfilm will er sich dem Thema Auswanderer aus Rheinland-Pfalz in der Mitte des 19. Jahrhunderts widmen.
- Viele Fakten gesammelt -
Dazu hat der in Morbach geborene Regisseur seit mehr als 20 Jahren - während der Produktion seiner "Heimat"- Trilogie - Fakten, Daten und Geschichten gesammelt. Er wies darauf hin, dass gerade aus dem Hunsrück besonders viele Menschen in den Süden Brasiliens ausgewandert sind und im Umkreis der Stadt Porto Alegre und Santa Catarina heute noch die Hunsrücker Mundart gesprochen wird.
Nach Rio Grande do Soul gibt es auch heute noch zahlreiche gegenseitige Kontakte von Hunsrückern zu den Nachkommen der Auswanderer. Als besonders bewegend schilderte er die Geschichte zweier seiner Vorfahren, der Zwillingsbrüder Adam und Johann Reitz aus Hirschfeld, von denen einer damals nach Brasilien auswanderte. Mehr als 2000 Familien tragen heute in Santa Catarina den Namen Reitz und betrachten seine Filmserie "Heimat" als Kultobjekt ihrer nie verlorenen deutschen Identität.
Edgar Reitz hat die Geschichte dieser Brüder erforscht und zu einem Filmdrehbuch verarbeitet. Reitz möchte damit stellvertretend an das Schicksal Tausender Menschen erinnern, die damals unter unendlichen Entbehrungen ihr Heimatland verlassen haben, weil sie hier in großer Armut lebten und keine Perspektiven sahen.
- Reihe im Landtag vorgestellt -
Landtagspräsident Joachim Mertes begrüßte das Vorhaben ausdrücklich und stellte die Veranstaltungsreihe des Landtages über die Auswanderung aus Gebieten des heutigen Rheinland-Pfalz nach Brasilien vor (mehr dazu siehe Artikel rechts). Anlass sei der Beginn der Auswanderungswelle vor 185 Jahren.
"Die Heimatverbundenheit des Edgar Reitz und sein Mitgefühl für das damalige Schicksal der Menschen in der Hunsrück-Region überzeugen mich bereits heute, dass seine Filme zu Heimat IV wiederum ein großer Erfolg werden", glaubt Landtagschef Joachim Mertes."

12.04.2009

Update 11.05.2009
Edgar Reitz

Edgar Reitz arbeitet an der Restauration von HEIMAT
Von Edgar Reitz war zu erfahren, dass ein Antrag auf die finanzielle Unterstützung der Restaurierung von HEIMAT bei der Kulturstiftung Rheinland-Pfalz läuft. Nach Abschluss der Restaurierung des Frühwerks könnten im Falle einer positiven Entscheidung somit die vorhandenen Kapazitäten ab Herbst diesen Jahres weiter genutzt werden, um die HEIMAT-Trilogie für künftige Generationen in optimaler Qualität erhalten zu können. Über das aufwendige Verfahren hatte Reitz bereits im Begleitschreiben zur Ausgabe des Frühwerks am 20.3. (s. u.) berichtet. Er hält eine Ausgabe im Blue-Ray-Format in etwa 2 Jahren für möglich.
17.04.2009 Auf der Homepage des Bayerischen Rundfunks ist ein Interview mit Edgar Reitz aus der Sendung "artmix" vom 7.4.2008 über sein Projekt VariaVision von 1965 und das darauf basierende Hörspiel "Speicher" von Michaela Melián (Hörspiel des Jahres 2008 - siehe Nachricht vom 09.01.2009 im News-Archiv) abrufbar. Länge ca. 48 min, das mp3 kann heruntergeladen werden und ist 33,2 MB groß.
UPDATE: "Speicher" wird am 17. Mai um 18.30 Uhr noch einmal auf Deutschlandradio Kultur gesendet.
Vielen Dank an Angela Skrimshire für diese Informationen!
19.01.2009

heimat123.de
heimat123.net

Angela Skrimshire's "Appreciation of Edgar Reitz' Heimat Films" veröffentlicht
Liebe HEIMAT-Freunde, viele von Ihnen kennen Angela Skrimshire, wohnhaft auf der Schottischen Insel Colonsay, bereits durch ihre engagierten und fachkundigen Beiträge in den englischen Mailinglist-Diskussionen. Einige von Ihnen hatten - so wie ich - sogar das Glück, sie auf ihrer Reise durch den Hunsrück und bei den HEIMAT-Fragmente-Premiere im Herbst 2006 in Mainz und Simmern persönlich kennen zu lernen.
Über längere Zeit hat Angela an einem Essay, gleichzeitig Würdigung und Ausdruck ihrer eigenen begeisterten Beschäftigung mit der Trilogie, gearbeitet. Sie hat die Literatur studiert, die Filme nochmals angesehen und Ihre persönlichen Eindrücke und Erfahrungen reflektiert. Das Ergebnis dieser intensiven Arbeit wird nun zeitgleich auf heimat123.net und heimat123.de, quasi als "e-book" im pdf-Format (1,42 MB), veröffentlicht. Das Dokument umfasst knapp 130 Seiten und ist in englischer Sprache verfasst. Zur Erleichterung der Navigation sind die Kapitelüberschriften mit dem Inhaltsverzeichnis verlinkt. Es enthält Reflexionen aller Filme der HEIMAT-Trilogie unter verschiedenen Blickwinkeln und Schwerpunktsetzungen, in denen es zum Beispiel um die Erzählweise, die Verwendung von Licht und Farbe, aber auch die Schicksale der Protagonisten und die sie umgebende Zeitgeschichte geht. Alle HEIMAT-Freunde, die bereit sind, sich darauf einzulassen und für die englische Sprache keine Barriere darstellt, werden ihre Freude daran haben.
Bitte beachten Sie Angelas Copyright auf das Dokument. Sie dürfen es zur privaten Nutzung herunterladen, ausdrucken und weitergeben, jegliche anderweitige Veröffentlichung oder kommerzielle Verwendung, auch in Auszügen, ist jedoch nicht gestattet.

 Angela Skrimshire:
'HEIMAT’ OF MEMORY, IMAGINATION AND CHOICE:
An appreciation of Edgar Reitz’ Heimat films
(pdf, 1,42 MB)

Angela Skrimshire's "Appreciation of Edgar Reitz' Heimat Films" now published
Dear HEIMAT-friends, many of you will remember Angela Skrimshire, living on the Scottish island Colonsay, from her contributions to the heimat123.net mailinglist-discussions of Heimat 3. Inspired initially by participating in those discussions, Angela has more recently been working on an essay, which she calls an "Appreciation” of the Trilogy . For that she has watched all the HEIMAT films again, and reflected on her direct personal experience and impressions of them.
The result of her work now is online simultaneously on heimat123.net and heimat123.de, as an e-book in pdf (1,42 MB). The document contains 129 pages and is written in English. For easier navigation the chapter and section headings are bookmarked as links to be accessed and expanded in the pdf “Bookmarks” panel, as well as from the table of contents. The work contains reflections on all films of the trilogy from different angles and approaches, e. g. about the way of telling the story, the use of colour and light, but also the characters' development over time and the history around them. All HEIMAT-friends will like it, I am sure.
Please respect Angelas copyright for the material, you are welcome to download and print it for personal use, but every further publishing or commercial use is prohibited.

25.12.2008

Frank Meijneke

Link-Tipp
Der SPIEGEL stellt unter dem Label "SPIEGEL WISSEN" ein umfangreiches online Archiv früherer Artikel in den Formaten html und pdf zur Verfügung. Die pdf-Dokumente sind Abbilder früher erschienener SPIEGEL-Artikel, bei den älteren Artikeln muss eine etwas schlechtere graphische Qualität in Kauf genommen werden, die allerdings die Lesbarkeit nicht behindert.
Im Dossier über Edgar Reitz finden sich zahlreiche Artikel über die drei Teile der HEIMAT-Trilogie, u. a. die Titelgeschichte "Geh über die Dörfer" aus Nr. 40/1984, oder auch die bedauerlichen Verrisse über DIE ZWEITE HEIMAT, die dann in den Berichten über HEIMAT 3 relativiert werden. Die Funde reichen aber auch bis in die zweite Hälfte der 1960er Jahre zurück, in Form von Kritiken zu "Mahlzeiten" und "Das goldene Ding". Tipp: Über die Suche vor dem 27.3.1967 erhalten Sie zwei weitere Ergebnisse.

Danke für diesen wertvollen Hinweis im Namen aller HEIMAT-Freunde an Frank Meijneke aus Son en Breugel, NL.

16.10.2008

Korr. 11.01.2009
(Text nicht mehr verfügbar)

jetzt.de

Interview mit Edgar Reitz online
Ein umfangreiches Gespräch von Edgar Reitz mit Tobias Kniebe von der Süddeutschen Zeitung ist unter dem Titel "Filmemacher in die Schulen" nun in Bild und Ton online vierundzwanzig.de verfügbar.
Das Gespräch greift das Zusammentreffen von Reitz mit Schüler(inne)n eines Gymnasiums im Oberitalienschen Como, des Liceo Ginnasio Statale "A. Volta", Ende 2006 auf, über das ich seinerzeit bereits im Rahmen des Berichts von der Premiere der HEIMAT-Fragmente berichtet habe. Edgar Reitz erinnert "sich auf Wunsch der „Süddeutschen Zeitung“ an eine der denkwürdigsten Erfahrungen seines Lebens als Filmemacher - auch in der Hoffnung, andere Schulklassen and Filmschaffende zu ähnlichen Begegnungen zu inspirieren.", so der SZ-Redakteur.
08.08.2008

Edgar Reitz

Restauflage des Heimat-Bildbandes nun zum Sonderpreis erhältlich!
Edgar Reitz hat mich darüber informiert, dass der Bildband "Die HEIMAT-Trilogie" nun in einer Restauflage zum Sonderpreis von nur 49 € erhältlich ist. Er schreibt:

"Nach Ablauf der Lizenzen hat der Münchener Verlag COLLECTION ROLF HEYNE beschlossen, den normalen Verkauf des wundervollen Bildbandes DIE HEIMAT TRILOGIE über den Buchhandel einzustellen. Von einer Gesamtauflage von 5000 Exemplaren im Herbst 2004 ist ein Restposten nun in das Eigentum der EDGAR REITZ FILM STIFTUNG übergegangen. Diese Bücher, die einen wertvollen Besitz darstellen, wurden von der Stadt Simmern im Namen der Stiftung eingelagert und können nun an Freunde der HEIMAT, an regionale und internationale Interessenten zum Selbstkostenpreis weitergegeben werden.
Das mehrfach preisgekrönte Bilderbuch, in Seideneinband mit Schuber und mit den 3000 hochwertigen Fotos, und einer einmaligen Gesamtdarstellung des HEIMAT-ZYKLUS genießt hohes Ansehen und wurde u.a. vom Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz regelmäßig als Geschenk für Staatsgäste überreicht.
Die EDGAR REITZ FILM STIFTUNG hat unter der Adresse www.heimat-bildband.de eine Bestellmöglichkeit eingerichtet und ermöglicht neben dem Hunsrück-Museum in Simmern den Verkauf dieses Bildbandes zu sensationell herabgesetztem Preis. Im Vergleich zum bisherigen Ladenpreis im Buchhandel (128,00 Euro) kostet das Buch nun nur noch 49,00 Euro. Bei Vorauskasse wird es sogar versandkostenfrei angeboten. (...) Auf der angegebenen Website befindet sich sogar ein hübsches Video, mit dem ich versuche, den Verkauf zu begleiten.
Ich weiß, dass viele Freunde der HEIMAT bisher wegen des relativ hohen Preises gezögert haben, das Buch zu kaufen. Dies ist also die unwiderrufbar letzte Gelegenheit, das Juwel zu erwerben. Der Verkauf erfolgt natürlich mit dem Vorbehalt, dass der Vorrat begrenzt ist."
(E. R. in seiner E-Mail vom 07.08.2008)

Meine Empfehlung: Nutzen Sie diese Gelegenheit, um (sofern noch nicht geschehen) in den Besitz dieses einmaligen Werks zu gelangen. Sie werden es sicher nicht bereuen.

EDGAR REITZ FILMSTIFTUNG gegründet
Neu gegründet wurde die EDGAR REITZ FILMSTIFTUNG in Mainz. Sie verfolgt, so Edgar Reitz, den Zweck, "die dauerhafte Sicherung und Pflege meines filmischen und literarischen Lebenswerks, das insbesondere durch die HEIMAT-TRILOGIE eng mit Rheinland-Pfalz verbunden ist. Die Stiftung soll außerdem Bildungsarbeit im Bereich der Filmkunst fördern und Filmprojekte unterstützen, die insbesondere das Land Rheinland-Pfalz sowie seine Menschen, seine Regionen, seine Kultur und seine Geschichte zum Gegenstand haben."
Update 23.11.2007

01.11.2007

eig. Rech.
Angela

Am 1. November feierte Edgar Reitz seinen 75. Geburtstag

Zu den Gratulanten gehören auch Bundespräsident Horst Köhler und Kulturstaatssekretär Bernd Neumann: "Sein Epos "Heimat" habe in der ganzen Welt die Cineasten begeistert, betonte Köhler. "Sie haben damit nicht nur dem Hunsrück, sondern jeder 'Provinz' ein Denkmal gesetzt", heißt es in dem Glückwunschschreiben ferner." (Quelle und mehr Informationen zum Glückwunschschreiben des Bundespräsidenten unter Zeit online).

Auch in verschiedenen Internetmedien wird sein (bisheriges) Schaffen gewürdigt:
Das Online-Portal der Süddeutschen Zeitung hat eine Fotostrecke eingerichtet. Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf focus-online. Ein umfangreiches Interview mit Edgar Reitz hat das Deutschlandradio Kultur heute in Textform veröffentlicht.

Viele von Ihnen haben die Gelegenheit genutzt, im eigens angelegten Gästebuch einen Gruß zu hinterlassen. Die Grüße wurden Edgar Reitz am Abend des 1.11. übermittelt. Hier nun die freundliche Antwort von Edgar Reitz an alle Gratulanten via heimat123.de:

Liebe Freunde der HEIMAT-TRILOGIE,
ich möchte mich bei Ihnen allen von ganzem Herzen für die bewegenden Grüße zu meinem Geburtstag bedanken. Einige von Ihnen sind gute alte Bekannte, deren Grüße mich besonders gefreut haben. Es gab aber auch Erstaunen und Überraschungen über die vielen Gratulanten, deren Namen ich bisher nicht kannte und die mir oft aus fernen Teilen der Welt ihre Glückwünsche schickten. Mehr kann ein Künstler sich nicht als Lohn für seine Arbeit wünschen. Sie wissen, dass ich in meinem Leben nie auf materielle Gewinne aus war, sondern auf die Anerkennung durch Menschen, die das Werk lieben und seine Botschaften verstehen.
Das Geburtstagsfest fand im Kreise meiner Familie und enger Freunde und Gefährten aus frühen Jahren statt. Salome bescherte uns ein Cello-Konzert und ein wunderbares Lieder-Programm.
Ich grüße Sie alle und wünsche mir, dass Sie meinen Filmen auch weiter die Treue halten,
Edgar Reitz